WestLB zahlt Millionenstrafe an US-Notenbank
New York - Wegen angeblicher Verstöße gegen das US-Kreditgesetz hat die WestLB drei Millionen Dollar Bußgeld an die US-Notenbank (Fed) bezahlt. Die Fed wirft der WestLB verbotene Koppelgeschäfte vor.
Dabei handelt es sich um Absprachen, bei denen die Kreditvergabe mit dem Abschluss bankeigener Versicherungspolicen für Schuldverschreibungen verknüpft werden.
Wie die Fed am Mittwoch in New York mitteilte, muss die WestLB zudem in den nächsten 30 Tagen ein Trainingsprogramm für ihre US-Mitarbeiter einrichten, um künftige Verstöße gegen das US-Bankenrecht zu vermeiden. Innerhalb derselben Frist muss die WestLB jeden Kunden benennen, der sie in Erwartung von Krediten als Versicherer gewählt hat. Damit soll verhindert werden, dass die Bank ihre gesetzeswidrigen Ansprüche aus der Kreditvergabe geltend macht. Angaben zur möglichen Zahl der betroffenen Kunden machte die Fed nicht.
Die WestLB habe die Unterlassungsanordnung anerkannt und die Strafe bezahlt, aber kein Fehlverhalten eingeräumt, hieß es. Ein WestLB-Sprecher sagte, die Bank würde die Anschuldigungen weder bestätigen noch dementieren
New York - Wegen angeblicher Verstöße gegen das US-Kreditgesetz hat die WestLB drei Millionen Dollar Bußgeld an die US-Notenbank (Fed) bezahlt. Die Fed wirft der WestLB verbotene Koppelgeschäfte vor.
Dabei handelt es sich um Absprachen, bei denen die Kreditvergabe mit dem Abschluss bankeigener Versicherungspolicen für Schuldverschreibungen verknüpft werden.
Wie die Fed am Mittwoch in New York mitteilte, muss die WestLB zudem in den nächsten 30 Tagen ein Trainingsprogramm für ihre US-Mitarbeiter einrichten, um künftige Verstöße gegen das US-Bankenrecht zu vermeiden. Innerhalb derselben Frist muss die WestLB jeden Kunden benennen, der sie in Erwartung von Krediten als Versicherer gewählt hat. Damit soll verhindert werden, dass die Bank ihre gesetzeswidrigen Ansprüche aus der Kreditvergabe geltend macht. Angaben zur möglichen Zahl der betroffenen Kunden machte die Fed nicht.
Die WestLB habe die Unterlassungsanordnung anerkannt und die Strafe bezahlt, aber kein Fehlverhalten eingeräumt, hieß es. Ein WestLB-Sprecher sagte, die Bank würde die Anschuldigungen weder bestätigen noch dementieren