Durchschnittssatz bis 15 Prozent befürchtet. Gesundheitsministerin will Sparprogramm ausweiten
Merkel spricht von "Lug und Trug"
Berlin – Die Krankenkassenbeiträge werden wahrscheinlich stärker steigen, als die Regierung bisher eingeräumt hat. Die Spitzenverbände der gesetzlichen Kassen rechnen damit, dass der durchschnittliche Beitragssatz von heute 14 Prozent Anfang 2003 um mindestens 0,3 Punkte, möglicherweise sogar um 0,5 Prozent ansteige. Das bestätigten Sprecher der Betriebskrankenkassen (BKK), der Barmer Ersatzkasse und des AOK-Bundesverbandes auf Presseanfrage. Um die Finanznöte der Kassen 2003 zu mindern, will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) das geplante Sparprogramm von bisher 1,4 auf zwei bis drei Milliarden Euro ausweiten. Andernfalls hält der AOK-Bundesverband im Verlauf des nächsten Jahres sogar einen Anstieg des durchschnittlichen Beitrags auf 15 Prozent für möglich. So fürchten die ohnehin klammen Kassen 2003 neue Zusatzlasten von 1,5 Milliarden Euro. Grund sind die rot-grünen Reformpläne vor allem in der Arbeitsmarktpolitik.
Die CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Angela Merkel warf der Regierung in der Gesundheitspolitik „Lug und Trug“ vor. Der Unionssozialexperte Horst Seehofer (CSU) warnte, der durchschnittliche Kassenbeitrag werde „sehr schnell“ auf 14,5 Prozent steigen. Bis Ende 2006 drohe sogar ein Anstieg auf 16 Prozent. Auch der Rentenbeitrag werde bis 2006 auf mehr als 20 Prozent zulegen. Ärztepräsident Jörg Dietrich Hoppe warf SPD und Grünen vor, die Finanznöte im Gesundheitswesen zu verschärfen. Der Krankenversicherung drohe der „Kollaps“. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnte davor, die Finanzen der Kassen weiter zu schwächen. Nach Angaben der Krankenkassen kann das geplante Sparpaket die Beitragserhöhungen zum Anfang 2003 nicht mehr verhindern, sondern nur abschwächen. So könne das Sparprogramm erst 2003 greifen.
Ein Bericht der „Bild“-Zeitung, wonach der Beitragssatz bereits Ende dieses Jahres auf 14,7 Prozent klettert, wurde von den Kassen und von Schmidt zurückgewiesen. Die Welt
Na dann Prost Mahlzeit!
Gruss
Trader
Merkel spricht von "Lug und Trug"
Berlin – Die Krankenkassenbeiträge werden wahrscheinlich stärker steigen, als die Regierung bisher eingeräumt hat. Die Spitzenverbände der gesetzlichen Kassen rechnen damit, dass der durchschnittliche Beitragssatz von heute 14 Prozent Anfang 2003 um mindestens 0,3 Punkte, möglicherweise sogar um 0,5 Prozent ansteige. Das bestätigten Sprecher der Betriebskrankenkassen (BKK), der Barmer Ersatzkasse und des AOK-Bundesverbandes auf Presseanfrage. Um die Finanznöte der Kassen 2003 zu mindern, will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) das geplante Sparprogramm von bisher 1,4 auf zwei bis drei Milliarden Euro ausweiten. Andernfalls hält der AOK-Bundesverband im Verlauf des nächsten Jahres sogar einen Anstieg des durchschnittlichen Beitrags auf 15 Prozent für möglich. So fürchten die ohnehin klammen Kassen 2003 neue Zusatzlasten von 1,5 Milliarden Euro. Grund sind die rot-grünen Reformpläne vor allem in der Arbeitsmarktpolitik.
Die CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Angela Merkel warf der Regierung in der Gesundheitspolitik „Lug und Trug“ vor. Der Unionssozialexperte Horst Seehofer (CSU) warnte, der durchschnittliche Kassenbeitrag werde „sehr schnell“ auf 14,5 Prozent steigen. Bis Ende 2006 drohe sogar ein Anstieg auf 16 Prozent. Auch der Rentenbeitrag werde bis 2006 auf mehr als 20 Prozent zulegen. Ärztepräsident Jörg Dietrich Hoppe warf SPD und Grünen vor, die Finanznöte im Gesundheitswesen zu verschärfen. Der Krankenversicherung drohe der „Kollaps“. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnte davor, die Finanzen der Kassen weiter zu schwächen. Nach Angaben der Krankenkassen kann das geplante Sparpaket die Beitragserhöhungen zum Anfang 2003 nicht mehr verhindern, sondern nur abschwächen. So könne das Sparprogramm erst 2003 greifen.
Ein Bericht der „Bild“-Zeitung, wonach der Beitragssatz bereits Ende dieses Jahres auf 14,7 Prozent klettert, wurde von den Kassen und von Schmidt zurückgewiesen. Die Welt
Na dann Prost Mahlzeit!
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