"Sehr geehrte Abonnenten,
Anfang des Monats saß ich im schönen Sachsen mit Unternehmern beisammen, die
mir alte erlebte Geschichten aus der DDR-Zeit erzählten. Den offiziellen Statistiken
glaubte damals niemand mehr. Ich beginne ganz bewusst damit und nicht mit dem
Goldpreiseinbruch nachts in Asien am vergangenen Montag. Da ich nicht naiv bin,
wundert mich nicht, was mir inzwischen immer öfter, ja nahezu ständig bei meiner
Arbeit widerfährt. Offiziellen Statistiken Chinas traute ich schon von Anfang an nicht.
Mein Freund Folker Hellmeyer schenkte mir 2008 sein Buch "Endlich Klartext", indem
er die US-Statistiken auseinandernahm. Ich hatte zwar schon vorher viel darüber
selbst geschrieben, aber er hatte es damals einzigartig kompakt zusammengefasst.
Letzte Woche nun reihte sich auch die Weltbank ein. Im Chart dazu sehen Sie hier
die Geldmenge weltweit in Prozent der Weltwirtschaftszahlen nach Mitte 2014 veröffentlichten
Daten in Orange. Damals wurden für 2013 stolze 126,72 Prozent genannt.
Die blaue Linie zeigt Ihnen die nun vorletzte Woche veröffentlichte neue "Geldmengenzählung"
der Weltbank. Sie kommt jetzt für 2013 nur noch auf 110,7 Prozent und
für 2014 auf 112,92 Prozent. Von 1960 bis 1998 gibt es so gut wie keine Abweichung.
Ich hoffe, dass der Chart dies eindrucksvoll bestätigt. Wieder einmal fällt mir
Pipi Langstrumpf ein: "Ich mach mir die Welt, Widdewide wie sie mir gefällt".
Vor zwei Wochen zitierte ich hier aus einem Gespräch mit einem ehemaligen Spitzenpolitiker,
der mir
kürzlich sagte: "Thorsten,
gerade wenn Deine
Berichte über die
Manipulation von Gold
und Silber richtig sind,
muss ich doch erst
recht einen großen
Bogen um diese Investments
machen.
Wie sollen sie denn
dann überhaupt steigen?"
Erinnern Sie sich
an.....
Gehen wir weiter in der Analyse. Am Dienstag las ich in der FAZ auf Seite 1 des
Finanzteils unter der Überschrift "Finger weg von Gold" den Satz: "Alles, aber auch
wirklich alles spricht momentan gegen das Edelmetall". Auf der folgenden Seite
zeige ich Ihnen noch weitere Beispiele. Wer nach dem Chart zu den Geldmengendaten
der Weltbank und der geballten scharfzüngigen Verächtlichmachung des Goldes
im Mainstream nicht an eine Inszenierung glaubt, dem wird später nicht zu helfen
sein. Ein Freund bei einer großen Privatbank sagte mir diese Woche, dass viele
seiner Kunden Gold aus ihren Portfolios werfen. Machen wir uns nichts vor! Dieses
Bashing verfängt bei vielen. Ich kann nur sagen, dass der Wert allen Goldes heute
lächerliche 2 Prozent des Weltfinanzvermögens ausmacht gegenüber mehr als 23
Prozent im Januar 1980. Dass die Weltwirtschaft gerade nicht gut läuft, habe ich hier
seit langem gezeigt. Die Notenbanken sind doch weiter massiv gefordert. Ist das
schlecht für Gold und Silber? Werden die Probleme wirklich kleiner? Im Gegenteil!
Ich kann nur sagen, dass ich mit meinem Gold- und Silberschatz weiter gut schlafe."
So, weiter lesen:
www.silberjunge.de/pdf/probeausgaben/150725-silberbulletin.pdf
Gute Nacht