Ich schließe mich dem Posting von ks aus Kiel an, der am 04.10. schrieb:
„ich bitte auch hier beim Thema des Threads zu bleiben. Für einige Themen, die hier off-topic sind, gibt es ausreichend Threads im Talkbereich“.
Die Entzauberung des Goldes ist m.E. im vollen Gang, denn die Wahrheit ist ganz einfach! Gold, besser: Goldpreis ist kein dauerhafter Inflationsschutz.
„Als die Inflation Anfang der 1970er Jahre und Anfang der 1980er Jahre stark stieg, begann der Goldpreis heftig zu schwanken.
Während der Goldpreis in der ersten Inflationsphase [der 1970er Jahre] im Gleichschritt mit der Inflationsrate anstieg, verteuerte er sich Anfang der 1980er Jahre nur noch zu Beginn der Hochinflationsphase.
Als die Inflationsrate ihren Höhepunkt [der 1980er Jahre] erreichte, v e r b i l l i g t e sich der Goldpreis schon wieder.
In der Phase hoher Inflationsraten Anfang der 1990er Jahre reagierte die Feinunze deutlich s c h w ä c h e r.“
(Quelle dieser obigen Absätze: Kundenmagazin der Societe Generale, die sich im Magazin wiederum auf eine Untersuchung der Zeitschrift Finanztest bezog).
Ähnliches beschreibt BNP Paribas in einem Artikel, der in der Zeitung Finanz und Wirtschaft am 02.10.10 auf Seite 43 steht: „Gold habe sich, so eine soeben veröffentlichte Studie einer Zürcher Privatbank als Hedge gegen Inflation nicht bewährt“. Und weiter: „Der Blick zurück auf Juli zeigt eine wankelmütige Anlegerschaft. Unter dem Strich verkauften sogar die kontierten Fonds (ETF) die mit physisch unterlegtem Gold arbeiten, eine knappe Tonne des Edelmetalls. Auch die von Finanzinvestoren gehaltenen Derivatpositionen an der Metallbörse Comex zeigen einen deutlichen Rückgang.
... Die gegenwärtige Hausse steht demnach auf wackeligen Füssen“.