ich zitiere mal dein Posting von heute Mittag, ich hoffe, du hast nichts dagegen.
"warum ich nicht einen Tick schlauer bin, um hinter die Fassade einiger Poster zu blicken um ihr Werk zu verstehen.Wenn man sich mit einer Sache ausdauernd beschäftigt, legt man alle Fehleindrücke zu der Sache unweigerlich ab. Das ist bei jeder Sache so ob man Restaurator, Arzt oder Reparaturmechniker ist. Man macht oft Fehler nicht dreimal. Irgendwann ist ein natürlicher Knick vorhanden, der einem an den Fehler erinnert. Darum kann ich einfach Leute nicht verstehen, welche hier täglich kontrovers diskutieren. Dass sie etwas bezwecken, lese ich dann aus den nachfolgenden posts, weil ich den Quatsch schon lange grau hinterzogen habe. Es lohnt sich einfach nicht, diese Leute zu öffnen."
Wenn ich es richtig verstehe, sagst du, wenn man sich lange genug mit einer Sache beschäftigt, findet man unweigerlich heraus, was richtig ist, indem man alle Fehler ("Fehleindrücke") eliminiert. Am Ende gibt es folglich nur eine richtige Meinung, alles andere ist falsch.
Wie ist es dann möglich, dass es mehrere Meinungen über eine "Sache" gibt? Es gibt "Sachen", die sehr komplex sind und mangels ausreichender Informationen nicht eindeutig erklärbar sind. Wir können allenfalls eine Hypothese aufstellen, und die ist sehr stark durch unseren eigenen, subjektiven Standpunkt beeinflusst. Auf der Basis unserer momentan verfügbaren, bzw. selektiv wahrgenommenen Informationen und unter Berücksichtigung unserer momentanen (politischen/weltanschaulichen) Sichtweise bilden wir uns eine Meinung, die schon morgen durch neue Informationen eine gänzlich andere sein kann und einer Überprüfung der zugrunde liegenden Hypothese nicht standhält.
Deshalb finde ich es perfide, jedem, der eine andere Meinung hat, bösartige Absichten zu unterstellen, und genau das tust du. Was, bitteschön, verstehst du eigentlich unter einer Diskussion?
"Zu einem guten Diskussionsstil (siehe auch Streitkultur) gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich. Oftmals ist aber Gegenteiliges zu beobachten, zum Beispiel in der Politik (siehe auch Debatte)."
de.wikipedia.org/wiki/Diskussion
Ich weiß nicht, ob dir das klar ist, aber deine Äußerungen klingen sehr verdächtig nach Zentralkomitee irgendeiner Einheitspartei, und man hat das Gefühl, du möchtest Dissidenten am liebsten in ein Umerziehungslager verbannen.
Ich glaube auch nicht, dass hier Journalisten posten, warum sollten sie, ich glaube, die haben Besseres zu tun.