in deutscher Sprache ist angekommen! Interessant ist das Schaubild zur Entwicklung der Einzelhandelsumsätze während der vergangenebn Rezessionen in den USA!!!! Ein düsteres Szenario!
In der letzten Ausgabe des GEAB sagte LEAP/E2020 voraus, dass auch zum Ende des Sommers 2009 kein Aufschwung in Sicht sein werde ; und dass wir ausschließen, dass er vor dem Sommer 2010 einsetzt. Wir sehen uns durch die heutige Entwicklung bestätigt, auch wenn Medien, die Finanzindustrie und die Politik den Aufschwung herbei reden wollen.
Nicht einmal LEAP/E2020 bestreitet, dass sich die Geschwindigkeit, mit der die Weltwirtschaft auf den Absturz zurast, in den letzten Monaten verlangsamt hat, was ja von den hinlänglich bekannten Experten und den Medien als „gute Nachrichten vom Licht am Ende des Tunnels" (1) ausgeschlachtet wird. Aber dieses Bremsen auf dem Weg zum Abgrund wurde mit einem unglaublichen Aufwand öffentlicher Gelder während der letzten zwölf Monate bezahlt (2). Doch die unglaublichen Summen aus den Taschen der Steuerzahler wurden schlecht genutzt; sie hätten für den Aufbau eines neuen internationalen Finanz- und Währungssystems eingesetzt werden müssen. Denn die aktuelle umfassenden Krise ist die Agonie des bisherigen Systems (3). Diese Baustelle blieb jedoch vollständig unberührt – wenn man von einigen schönen Absichtserklärungen (4) und den Rettungsgeldern für amerikanische und europäische Banken absieht. In der Zukunft werden internationale Egoismen das Geschehen an den Finanz- und Devisenmärkten bestimmen (5).
Mit dem Ende des Sommers 2009, wenn nun die drei Monsterwellen des Sommer die Weltwirtschaft mit voller Wucht treffen (Arbeitslosigkeit (6), Insolvenzen (7), Währungskrisen (8)) ist die Chance für einen kontrollierten und geordneten Übergang der bisherigen Weltordnung zu einer neuen vergeben (9). Dass die großen Weltregionen sich von der US-Wirtschaft abkoppeln und von der US-Dominanz emanzipieren, wird nun auch an konkreten Tatsachen ablesbar. Der US-Dollar ist dabei, seine Stellung als globale Reservewährung und die Leitwährung vieler Devisen zu verlieren. Wie man dem unten stehenden Schaubild entnehmen kann, kann mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass in Kürze 1.000 Milliarden neuer Dollar gedruckt werden. Das wird im Wert des Dollars und in den Volkswirtschaften, die eng an die US-Wirtschaft gekoppelt sind, deutliche Spuren hinterlassen.
Widersprüchliche Statistiken spiegeln das Chaos in der Weltwirtschaft wieder
Die Welt ist damit auf dem besten Weg in die Phase des Zerfalls der Öffentlichen Ordnung, deren Beginn wir für das vierte Quartal 2009 vorhersagten (10). In dieser 37. Ausgabe analysieren wir die aktuellen Trends (Immobilienmärkte, Banken, Geopolitik…) innerhalb des gegenwärtigen Chaos, das durch die Lawinen an öffentlichen Geldern entstanden ist, die sich wild in ein weiterhin unkontrolliertes und unreguliertes Finanzsystem ergossen haben. Nach der Auffassung unserer Forscher ist der von uns vorher gesagte Zerfall der Weltordnung paradoxer Weise der einzig mögliche Weg für eine wirtschaftliche Erholung. Diese Erholung wird sich jedoch in einem globalen System einstellen und nach Prozessen der Abstimmung zwischen der Wirtschaft, der Finanzmärkte und der Politik ablaufen, die nicht viel mehr mit dem System der letzten Jahrzehnte gemein haben werden. Wir gehen davon aus, dass bis zum Sommer 2010 die ersten Anzeichen dafür erkennbar sein werden, wie die Welt nach der Krise aussehen wird. Wir werden in den nächsten Monaten daran arbeiten, diese Anzeichen klar heraus zu arbeiten.
Wie wir in vorherigen Ausgaben des GEAB schon vorhersagten : Heute kann niemand mehr aus makro-ökonomischem Statistiken verlässliche Angaben über den realen Zustand der Weltwirtschaft ableiten. Denn diese werden immer widersprüchlicher oder gerade zu grotesk (11). Daten und Meßmethoden wurden so lange manipuliert (12), und der Dollar trotz seiner chaotischen Kurssprünge (13) als ausschließlicher Meß- und Vergleichsstandard akzeptiert, dass heute weder Regierungen noch internationale Institutionen oder Banken (14) in der Lage sind, sich ein Bild davon zu machen, wohin sich die Weltwirtschaft bewegt. Die Lektüre der Medien ist ein Spiegelbild dieses Chaos und stürzt die Leser in Abgründe intellektueller Frustration: In Abständen von nur einigen Tagen, manchmal auch nur Stunden, ist man einer Abfolge widersprüchlicher Nachrichten über das Finanzsystem, die Wirtschaft oder die Währungen ausgesetzt.
Für LEAP/E2020 belegt das vorherstehende Schaubild, wie es in Wirklichkeit um die Weltwirtschaft steht. Der Scheitern des weltweiten Wirtschafts-, Finanz- und Währungssystems wird mit Händen greifbar; noch nie in der modernen Geschichte war es so brüchig. Bei der geringsten Erschütterung kann es in sich zusammenbrechen. Dabei kann die Erschütterung von den Finanzmärkten, der internationalen Politik oder einer Naturkatastrophe ausgehen (15). Die Explosion der staatlichen Defizite (16), die die öffentlichen Hilfen in den Staatshaushalten verursachen, führt in den betroffenen Staaten zu politischen Spannungen. Aber die Regierungen sehen keine Alternative, denn sie spüren, dass ohne die staatlichen Hilfen die Wirtschaft unmittelbar wieder in einen Abwärtsstrudel gerissen wird. Damit wird es in Japan, USA und Europa wohl unweigerlich zu Steuererhöhungen kommen. Wenn also ein Bereich einen Aufwärtstrend verzeichnen kann, dann sind es Steuern und Abgaben. Die Japaner haben angesichts eines historischen Höchststands der Arbeitslosigkeit und einer weiterhin abstürzenden Wirtschaft den Schritt gewagt, ihre seit Jahrzehnten am Ruder stehende Führungsschicht abzuwählen. Sie eröffnen damit aber lediglich den Reigen der politischen Umwälzungen, die der Welt in der nächsten Phase der Krise bevor stehen (17). Auch die Regierung Obama hat zu ihrer Überraschung erkennen müssen, wie aufgebracht die Menschen gegen den Staat sind, als sie ihre Wut an dem (doch so notwendigen) Programm für eine Reform des US-Gesundheitssystems ausließen. ...............................
www.leap2020.eu/...inen-Aufschwung,-der-nicht-kommt_a3816.html

"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Selten war mehr als ein Zehntel der Bevölkerung an dem beteiligt, was man Geschichte zu nennen pflegt!" (Samhaber)