Zitat:
"1933, in Zeiten der wirtschaftlichen Krise, zwang Präsident Roosevelt die US-Bürger, ihren Goldbesitz zu 20 $ pro Unze zu verkaufen - und setzte den Wert später auf 35 $ fest. Könnte Präsident Obama, als einer der Jünger Roosevelts, ähnliche Pläne hegen?
Ganz gleich, ob man der GATA glaubt, dass der Goldpreis durch eine gigantische Verschwörung von Zentralbanken, Regierungen und anderen großen Finanzinstituten niedrig gehalten wird, gibt es keinen Zweifel daran, dass es eine regierungsgesteuerte Währungsmanipulation gibt. Und wenn man Gold als Geld ansieht, dann ist es ganz logisch, dass es auch hier zu einem gewissen Maße Manipulation gibt - und zwar auf Zentralbank-Ebene. Ob man dies nun globale Verschwörung nennt oder als Teil des Stabilisierungsprozesses der Währungen und Devisenkurse bezeichnet, hängt wahrscheinlich davon ab, auf welcher Seite des Zauns man steht. Bis zu einem gewissen Grad gibt es hier Parallelen zu der Terrorist/ Freiheitskämpfer Debatte!
Doch die Geschichte hat uns gezeigt, dass die US-Regierung - in den Tagen des festgesetzten Goldpreises - auf sehr direkte Art und Weise eingeschritten ist: Präsident F. D. Roosevelt verbot das "Horten von Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten" und zwang die US-Bürger somit, ihr Gold zu 20 $ pro Unze an die Zentralbank zu verkaufen. Danach wurde der Goldpreis auf 35 $/oz angehoben.
Präsident Obama ist bekanntermaßen ein Jünger Roosevelts und er muss sich sehr bewusst sein, was seinerzeit getan wurde - angesichts der Parallelen der heutigen US-Wirtschaft und der 1930er Jahre. Es muss versucht ein, dieselbe Taktik zu probieren und dann den Goldpreis dramatisch anzuheben, sodass die Länder, die noch große Goldbestände haben, ihre Reserven sicher erhöhen können.
Tatsächlich, wenn die weltweiten Finanzbehörden den Beginn einer Goldpreisrallye sehen, stellt diese Art von Prozess eine noch viel größere Versuchung dar, da eine globale Bewegung in den Goldmarkt die Weltfinanzkrise noch verschärfen könnte. Sie würde zeigen, dass die Menschen keinen Glauben mehr an den wirtschaftlichen Status Quo haben (man kann schon jetzt darüber streiten, dass sie diesen Glauben nicht mehr haben) und die derzeitige Vertrauenskrise könnte durch solch einen Goldrausch erheblich verschlimmert werden.
..."
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Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich! (Erich Kästner)