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Ilmen:

Konjunkturlokomotiven stottern: IWF - Alarm.......

3
21.09.11 05:07
Konjunkturlokomotiven stottern
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat angesichts der dramatischen Schuldenkrise im Euro-Raum und der Finanzprobleme in den USA Alarm geschlagen. „Die Weltwirtschaft befindet sich in einer gefährlichen neuen Phase“, warnte der IWF. Er nahm seine Wachstumsprognosen für die Industrieländer teils drastisch gegenüber den Schätzungen vom Sommer zurück. Vor allem die USA und die Euro-Zone, die eigentlich als Konjunkturlokomotiven die Weltschaft anziehen sollten, bereiten dem IWF Kopfzerbrechen - und dort wiederum Deutschland.
„Europa muss die Kurve kriegen“
Der Internationale Währungsfonds (IWF) schlägt angesichts der Schuldenkrise in der Euro-Zone und der blutarmen US-Konjunktur Alarm - und will massive Eingriffe. Die Weltwirtschaft befinde sich in einer „gefährlichen neuen Phase“. Schlechte Karten hätten vor allem die reichen Staaten. Zwar setze sich das Wachstum fort, „aber nur schwach und holprig“.
Ein Plus von nur noch vier statt bisher 4,5 Prozent sagt der IWF in seinem jüngsten Weltwirtschaftsausblick voraus, der am Dienstag in Washington vorgelegt wurde.
Miniwachstum für USA und Euro-Zone
Zwei Risiken bereiten den Fonds-Experten besonders Sorgen: dass die Schuldenkrise in der Euro-Zone außer Kontrolle gerät und dass die US-Wirtschaft noch weiter abschmiert. Jedes Szenario hätte schon für sich genommen „schwere Konsequenzen für das globale Wachstum“. Folgen könnten sein: ein neuer Nackenschlag für Finanzmärkte in den Industrienationen, ein Absturz des Welthandels, versiegende Kapitalströme und weniger Wachstum in aufstrebenden Staaten. Die Euro-Zone und die USA „könnten zurück in die Rezession stürzen“, warnt der IWF.

Der IWF erwartet für USA und Euro-Zone 2012 nur ein Miniwachstum: im Bereich der Gemeinschaftswährung gerade einmal 1,1 und in den Vereinigten Staaten 1,8 Prozent, wobei die US-Prognose massiv um 0,9 Punkte nach unten korrigiert wurde. In der größten Volkswirtschaft der Welt will die private Nachfrage nicht anspringen, von der die Konjunktur zu 70 Prozent abhängt. Zugleich plagen das Land erhebliche Arbeitslosigkeit sowie die hohe Verschuldung von Staat und Bürgern.
Appell an Politik
Als Rezept rät der Fonds den Politikern in der Euro-Zone nicht nur, die Beschlüsse ihres Brüsseler Krisengipfels vom Juli rasch umzusetzen. Zugleich müsse die Europäische Zentralbank (EZB) „weiterhin kräftig intervenieren“, um die Ordnung auf den Märkten für Staatsanleihen zu wahren. Gerate das Wachstum in Gefahr und bleibe gleichzeitig die Inflation im Griff, sollte die EZB zudem ihren Leitzins senken.
Der Rettungsschirm EFSF müsse sobald wie möglich vollständig umgesetzt werden, wie auch die anderen Maßnahmen, sagte IWF-Chefökonom Olivier Blanchard. Die Politiker in der Euro-Zone „haben nicht den Luxus, Zeit zu haben“. Die Dinge könnten „jederzeit“ schiefgehen. „Unsere ausdrückliche Botschaft ist, dass Europa die Kurve kriegen muss“, so Blanchard.
Trübe Prognose für Deutschland
Trüb ist vor allem die Prognose für Deutschland: Dort sieht der IWF 2012 nur noch ein Wachstum von 1,3 Prozent, satte 0,7 Punkte weniger als bisher erwartet. Zudem warnte der IWF vor einem zu scharfen Sparen zulasten des Wachstums. Länder wie Deutschland sollten gegebenenfalls über Lockerungen nachdenken. Die Politik müsse schnell und koordiniert handeln, um kein „verlorenes Jahrzehnt“ zu riskieren. Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft lehnt Berlin jedoch angesichts hoher Schulden weiter ab.
Von angeschlagenen Banken müsse eine höhere Ausstattung mit Kapital verlangt werden, bevorzugt durch „Lösungen der Privatwirtschaft“, schlägt der Fonds vor. Seien diese nicht verfügbar, „müssen sie öffentliches Kapital oder Unterstützung durch den Rettungsschirm EFSF akzeptieren, oder restrukturiert oder geschlossen werden“.
Empfehlungen an die USA
Angesichts der angeschlagenen Konjunktur warnen die Fonds-Experten die USA vor „hastigen Haushaltseinschnitten“, die der Wirtschaft weiter schaden könnten. Stattdessen müsse ein Plan her, wie das Land auf mittlere Sicht seine Schulden abbauen könne. Zudem sollte die US-Notenbank weiter für „unkonventionelle Unterstützung“ der Konjunktur bereitstehen, also für neue geldpolitische Lockerungsmanöver.
Den USA empfahl der Fonds, ihre politischen Spannungen zu überwinden und eine glaubwürdige Strategie zur mittelfristigen Schuldenrückführung zu erarbeiten. Um die Exporte der angeschlagenen Industrienationen, allen voran der USA, wieder flottzukriegen, fordert der Fonds besonders von China, die Binnennachfrage anzukurbeln. Entsprechende Pläne von Überschussländern müssten „so schnell wie möglich umgesetzt werden“.
Schwellenländer auf der Überholspur
Während das Wirtschaftswachstum in den großen Industrieländern nach Einschätzung des Fonds mit nur noch 1,6 Prozent in diesem und 1,9 Prozent im nächsten Jahr unterdurchschnittlich ausfallen wird, bleiben die Schwellen- und Entwicklungsländer von der aktuellen Krise bisher weitgehend unbeeindruckt. Für sie sagt der Fonds Zuwächse von 6,4 Prozent 2011 und 6,1 Prozent 2012 voraus. Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft bleibe China mit einem Plus von 9,5 Prozent in diesem und neun Prozent im kommenden Jahr.
Link:
IWF
Publiziert am 20.09.2011
http://orf.at/stories/2080256/2080255/
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http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
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Ilmen:

Gerüchte um Societe Generale China misstraut franz

3
21.09.11 05:09
Gerüchte um Société Générale
China misstraut französischen Banken
Die Bank of China stellt Devisenmarktgeschäfte mit mehreren europäischen Banken ein, um Risiken aus der europäischen Schuldenkrise zu meiden. Zudem soll der Siemens-Konzern rund 500 Millionen Euro von der Société Générale abgezogen haben.
Von Christian Schubert/Rüdiger Köhn, Paris/München
20. September 2011
Die Bank of China, eine der großen Geschäftsbanken des Landes, hat Devisentransaktionen mit mehreren europäischen Banken eingestellt. Damit will sie Risiken aus der europäischen Staatsschuldenkrise meiden, wie am Dienstag übereinstimmend mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf chinesische Quellen meldeten. Im Visier der Chinesen stehen vor allem die drei größten französischen Banken BNP Paribas, Crédit Agricole und Société Générale (SG), aber auch die von einem Handelsskandal erschütterte UBS. Die Bank of China, die nach eigenen Angaben die internationalste und am stärksten diversifizierte Bank Chinas ist, hat offenbar Devisenswaps, Devisen-Termingeschäfte und Swaps von Zinskontrakten eingestellt.
Zusätzlich angeheizt wurde die Unsicherheit durch Gerüchte, wonach der Siemens-Konzern von der SG etwa 500 Millionen Euro abgezogen haben soll. Stattdessen habe der Industriekonzern das Geld über seine eigene Bank auf ein Konto bei der Europäischen Zentralbank eingezahlt. Ein Sprecher von Siemens lehnte dazu jeden Kommentar ab. Eine solche Transaktion soll schon im Juli stattgefunden haben, noch bevor sich die Lage der französischen Banken zuspitzte. Es spricht vieles dafür, dass Siemens das Geld unter Sicherheitsaspekten abgezogen hat. Denn die EZB verzinst solche Einlagen nur mit 0,75 Prozent, also mit einem deutlich niedrigeren Satz als derzeit für Einlagen der Geschäftsbanken.

Die Anleger trennen sich weiter von französischen Titeln
Somit würde Siemens einen Zinsnachteil hinnehmen, um das Geld sicher zu parken. Flexibilität und Unabhängigkeit sind zwei Gründe, warum der Konzern Ende vergangenen Jahres eine Banklizenz erwarb. Über die Siemens-Bank wickelt er vorrangig die Absatzfinanzierung für Kunden ab, steuert und disponiert aber auch die eigene Liquidität von derzeit 13 Milliarden Euro. Die SG wollte die Meldung vom Abzug des Siemens-Geldes nicht kommentieren. In ihrem Umfeld hieß es aber, dass dem Abzug eine Grundsatzentscheidung des deutschen Konzerns zugrunde liege, nicht die Unsicherheit über die SG.
Zum Rückzug der Chinesen hieß es weiter, dass die Bank of China kein wichtiger Partner der SG für Devisenswaps und ähnliche Geschäfte sei. Französische und andere europäische Banken stehen unter anderem unter Druck, weil amerikanische Geldmarktfonds ihnen kaum noch Kredite in Dollar geben. Außerdem halten die französischen Häuser mehr griechische Staatsanleihen als andere europäische Banken und sind in Griechenland mit Tochtergesellschaften aktiv. Die französischen Banken betonen jedoch, dass diese Risiken zu meistern seien. Es herrsche kein Liquiditätsengpass, heißt es in Paris. Die Anleger trennen sich jedoch weiter von französischen Banktiteln. Bis zum Nachmittag verloren am Dienstag die Titel von BNP Paribas und Société Générale an der Pariser Börse rund 6 Prozent, jener von Crédit Agricole etwa 3 Prozent.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: dpa
http://www.faz.net/artikel/C30638/...nzoesischen-banken-30689995.html
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Ilmen:

Russland kauft Gold

4
21.09.11 05:31
Russland kauft Gold
21.09.2011

Russland baut Goldreserven aus. Demnach stieg der Goldanteil der russischen Währungsreserven um 0,74 Prozent auf 27,2 Millionen Unzen (je 31,1 Gramm) beziehungsweise 845,9 Tonnen. Der Wert der russischen Goldreserven stieg im August um 11,5 Prozent auf 48,645 Milliarden US-Dollar.

Russland hat seine Goldreserven im August ausgebaut. Dies teilte die Zentralbank Russlands am Dienstag mit. Demnach stieg der Goldanteil der russischen Währungsreserven um 0,74 Prozent auf 27,2 Millionen Unzen (je 31,1 Gramm) beziehungsweise 845,9 Tonnen. Der Wert der russischen Goldreserven stieg im August um 11,5 Prozent auf 48,645 Milliarden US-Dollar. Zu Beginn des Jahres 2007 hatten die Goldreserven Russlands noch 402 Tonnen betragen. Der Goldpreis war allein im Monat August um über elf Prozent gestiegen. Experten führten die steigenden Preise auf die Schuldenkrise in mehreren Ländern der Euro-Zone und in den USA zurück. Auch die Gefahr einer weiter ansteigenden Inflation sei demnach ein Grund für die erhöhte Nachfrage nach dem Edelmetall.

http://www.mmnews.de/index.php/gold/8550-russland-kauft-gold
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Ilmen:

EU: Wann bricht die erste Bank?

6
21.09.11 05:43
EU: Wann bricht die erste Bank?
20.09.2011

Griechenlandkrise ist ein Symbol. Bankenpleiten in Europa und in USA möglich. Französische Großbanken bilden den Lackmustest. Weltbörsen labil. - Wir haben nach dem Lehman-Schock aber die falschen Schlüsse gezogen, nämlich dass systemische Banken nicht Pleite gehen dürfen. - China stoppt Handel mit EU-Banken. - Siemens zieht halbe Milliarde von französichen Banken ab.

von Andreas Männicke

„Wo gibt es noch funktionierende Marktwirtschaften, geschweige denn funktionierende soziale Marktwirtschaften?“ Im Banken- und Finanzsektor sicherlich nicht. Die jeweiligen Regierungen haben es zugelassen, dass nicht mehr beherrschbare Großbanken entstehen, die durch ihre systemischen Risiken im Pleitefall ganze Volkswirtschaften ruinieren können. Wir brauchen wieder eine funktionierende Marktwirtschaft und nicht eine sozialisierende Enteignungswirtschaft oder gar Zentralverwaltungswirtschaft. Der gangbare Weg heißt ganz klar: back to the roots!

Wir haben nach dem Lehman-Schock aber die falschen Schlüsse gezogen, nämlich dass systemische Banken nicht Pleite gehen dürfen. Dies ist zumindest die Meinung der G20, die sich im Spätherbst wieder treffen wird. Dies ist zum einem ein Widerspruch zum Gleichbehandlungsgrundsatz, also eine klare Bevorteilung der systemischen Großbanken, was wettbewerbsrechtlich und verfassungsrechtlich bedenklich ist,  und zum anderen einen falsches Verständnis der Marktwirtschaft.

Ich fordere daher eine umfassende Bankenstrukturreform, die hilft, Großbanken zu entflechten, mehr Banken zu fördern und zu schützen, die die Kreditfunktion vor allem  lokal und regional für den Mittelstand  wahrnehmen, mehr Eigenkapital bei Banken aufzubauen und effizientere interne und externe Kontrollmechanismen sowie Frühwarnsysteme zu entwickeln, die auch ein rechtzeitiges Eingreifen der Aufsichtsräte ermöglichen. Wir brauchen auch mehr Transparenz im Derivatebereich bei den Banken und auch dies muss intern und extern besser kontrollierbar sein.

Durch den Konzentrationsprozess im Bankensektor entstanden Großbanken, die nicht mehr beherrschbar sind. Es sind wahre Monster geworden. Durch die globale Vernetzung entstehen dann Systemrisiken nicht nur für ein Land, sondern die ganze Welt, zumindest wenn es Großbanken von den großen Industrienationen betrifft. Die japanischen Banken haben sich schon umstrukturiert, nun müssen es auch die westlichen Großbanken machen. Auch hier forder ich schon lange: back to the roots (zurück zu den Wuzeln)!

Nun wurden die zwei französischen Banken Société Generale und Credit Agricole von Moodys zu Recht in der Kreditwürdigkeit herabgestuft und die BNP Paribas ist noch auf der Watchlist, was zu Anfang der Woche noch zu starken Kursverlusten führte. Dann kam aber das Gerücht, dass nun China italienische Anleihen kaufen und auch mehr in Italien direkt investieren will, was den Euro stütze und auch Bankaktien wieder sprunghaft ab der Wochenmitte nach oben brachte. Kursteigerungen von über 7% am Tag bei Großbanken wie bei der Deutsche Bank und Commerzbank waren keine Ausnahme, nachdem die gleiche Großbanken zuvor noch zu den großen Verlierern im DAX zählten.

Die französischen Großbanken werden nun zum Lackmustest für alle europäischen Banken und wenn man so will auch für die Rettung des Euros.  Die SG will mit 4 Mrd. € freigesetzten Kapital die Verluste bei Griechenlandbonds decken. Die Frage ist, ob jetzt der hochverschuldete farnzössiche Staat mit Zusatzgarantien  helfen muss oder ob die Banken selbst die Kapitallücke, die durch Aschreibungen bei PIGS-Bonds entstehen, durch Kapitalerhöhungen decken kann.

Banken und Länder/Volkswirtschaften sitzen in einem Boot, denn die Großbanken haben auch großvolumig Staatsanleihen aufgekauft. Von daher sind Großbanken bei Staatspleiten auch verwundbar, es fragt sich nur, ob die Risikovorsorge dann auch ausreicht. Dies sollte unbedingt ein globaler Bankenstresstest ergeben. In dem Stresstestest müssten auch die Risiken und Nebenwirkungen von Staatspleiten aufgezeigt und transparent werden.

Auch im Bankensektor sollte es in Zukunft keine Denkblockaden geben. Auch die  „alternative Geldszene“, die sich Gedanken über virtuelle und tatsächliche Geldschöpfungsprozesse der Banken, das Schaffen von Geld aus dem Nichts durch Kredit, die notwendigen Folgen von Zinsen und Zinseszinsrechnungen, das Schaffen von Armut und Vermögensunterschieden und realen Enteignungsprozessen  macht, sollten – auch bei Ihnen - diskutiert werden.

Anfangen können die Banken und Versicherungen  aber schon jetzt, in dem sie alle PIGS-Anleihen schon einmal auf das erforderliche  Maß abschreiben nämlich zumindest in Höhe der Spreads und CDS-Prämien zu den Bundesanleihen. Sie dürfen sich nicht weiter zu 1% Geld bei der EZB leihen und sie  dann für über 20% an Griechenland oder über 5 % an Italien weiterleihen und dies auch noch durch den Rettungssschirm garantiert.

Ein Staatsbankrott Griechenlands hätte für die Börse möglicherweise sogar eine befreiende  positive Wirkung, da dann tabula rasa gemacht werden kann. Einige französische Banken müssen dann zwar notgedrungen vom Staat gerettet werden, aber dann wären endlich vollendet Tatsachen geschaffen worden, die der Markt ohnehin erwartet. Das Haushaltsbilanzdefizit Griechenlands hat sich um 25% zum Vorjahr erhöht, weil die Rezession mit minus 5% höher ausgefallen war als geplant. Das war aber vorhersehbar.

Ich werde im Oktober mit meiner Familie nach Griechenland fliegen, um Urlaub zu machen und damit meinen Solidarbeitrag zu leisten. Ob das ausreichen  wird, um den Staatsbankrott Griechenlands abzuwehren, muss abgewartet werden. Wenn Griechenland freiwillig aus der EWU austritt und die Drachme  wieder einführt, würden sie sich wahrscheinlich sogar ein Gefallen tun, wenn Sie das Ganze als Lernprozess verstehen. Die Griechen können bei der neuen Drachme dann viel Silber verwenden, dann ist die Drachme später einmal mehr wert, was auf dem Geldstück draufsteht. Auch für Griechenland wäre das dann „back to the roots“ – und das wäre gut so.

Griechenland sollte sich – so der so - ein Beispiel an Estland nehmen, wo jetzt durch Selbstdisziplin wieder Wachstumsraten von über 5% möglich sind und das bei einem fast ausgeglichen Haushalt und einer niedrigen Staatsverschuldung. Es geht also doch!

Strategisch interessant sind jetzt Länder die wenig verschuldet sind und Börsen, die unverschuldet in Mitleidenschaft gezogen wurden. Sicherlich gehört diesbezüglich Russland und damit die die Moskauer Börse gerade jetzt weiter auf die Watchlist: Auch Russland ist nur mit 10% des BSP verschuldet und hatte im ersten Halbjahr sogar eine Haushaltsbilanzüberschuss, was viel zu wenig gewürdigt wurde, denn auch russische Aktien verloren bis jetzt grundlos über 20% an Wert, nur weil Risikoinvestoren ihre Portfolios räumten bzw. räumen mussten.

Der RTS gab an Freitag wieder um 1,7% auf 1575 Indexpunkte nach und bleibt damit im Panik-Modus, obwohl der WTI-Ölpreis bei 89 USD/Barrel recht stabil blieb. Es kann gut sein, das einige Hedgefonds jetzt schief liegen und daher auch russische Aktien verkaufen müssen. Zudem gab es erhebliche Kapitalabflüsse bei einigen Hedgefonds, die dann auch zu Zwangsverkäufen führen, was die illiquiden Märkten wiederum unter Druck bringt.  Sogar der Hedgefonds von Goldman Sachs Global  Alpha (Computerhandel)  musste geschlossen werden, dessen Fondsvolumen von 12 auf 1,6 Mrd USD schmolz. Nächste Woche könnten die Kurse noch weiter fallen. Russland bleibt einer dennoch  einer der am niedrigsten bewerteten Emerging Markets der Welt und bleibt damit auch chancenreich, wenn es nicht eine globale Rezession und damit stark fallende Rohstoffpreise in 2012 geben sollte.

www.eaststock.de

Letzte Meldung:

China stoppt Handel mit EU-Banken

Einige Staatsbanken in China stoppen Handel mit europäischen Banken. Von dieser Maßnahme betroffen sind vornehmlich französische Institute: Societe Generale, BNP Paribas, Credit Agricole. Aber auch der Interbankenhandel mit der Schweizer UBS wurde gestoppt. Begründung: Unsichere Aussichten

Siemens hat laut "Financial Times" mehr als 500 Millionen Euro Guthaben von einer französischen Großbank zur Europäischen Zentralbank (EZB) transferiert. Die Zeitung beruft sich auf einen namentlich nicht genannten Insider. Ziel sei es gewesen, für das Geld einen sicheren Hafen zu finden.  MEHR

http://www.mmnews.de/index.php/boerse/...u-wann-bricht-die-erste-bank
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vincewega:

Man sollte es auch mal so sehen

 
21.09.11 07:15
Diese, für EM, extreme Volatität in beide Richtungen sollten man auf jeden Fall nicht unterbewerten. Eventuell besteht allein darin schon die Gefahr, dass dem Gold die innerhalb tausender Jahre immer wieder zugeteilte Aufgabe genommen wird. Dadurch das rein durch übertriebene Spekulation Kurse einen realistischen Verlauf verlassen, verliert eine Anlage doch mindestens schon mal eine Menge Rückhalt und Vertrauen bei Anlegern. Gleicht doch bald alles nur noch einem Glückspiel.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass EM da eine Ausnahme bilden sollen.
Wie auch immer, vermutlich werden wir es ja alle noch erleben, was am Ende passiert.
Mich persönlich nervt es zB. aber langsam richtig, dass mittlerweile in jeden xx-klassigem Format Gold und sogar jetzt auch schon Silber Anlagen agressiv und plump beworben werden.

Ich glaube euch Goldbullen einfach nicht, dass euch die aktuellen Geschehnisse rund um EM wirklich so kalt lassen.
21.Jh=gescheiterter Kapitalismus oder was überwiegt?
Das Gute/Beste oder Böse/Schlechte im Menschen
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TalentfreieZon.:

Goldbericht für den 20. September 2011

6
21.09.11 07:44
Von bella Italia und viva la France

Die Problem-Meldungen innerhalb der Euro-Zone scheinen sich nun vom kleinen Griechenland auf das große Italien und das noch größere Frankreich zu verteilen.

Bella Italia wurde von der Rating-Agentur Standard & Poors um eine Stufe abgewertet. Und von einer französischen Bank wird nach einem Bericht von Reuters folgendes berichtet:  Jetzt wurde bekannt, dass der Siemens-Konzern Guthaben von dem besonders im Fokus der Anleger stehenden Institut Societe Generale abgezogen haben soll. Ein Insider sagte Reuters am Dienstag, Siemens habe die Gelder im Juli vor der Veröffentlichung der Ergebnisse der Banken-Stresstests umgeschichtet. Und die angeblichen Euro-Retter aus China kriegen auch so langsam kalte Füße: Auch die Chinesen sehen die französischen Institute offenbar zunehmend mit Argwohn. Die Bank of China stoppte zahlreiche Devisen-Handelsgeschäfte mit den Pariser Banken, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen Reuters sagten.

Das klingt zumindest nicht nach einer Stabilisierung der Lage im Euro-Raum. Zusätzlich wird kolportiert, dass die EZB italienische Staatsanleihen am Bondmarkt aufgekauft hat, um deren Kurs zu stützen.

Houston – we have a problem ...

Man kann aufgrund der vielen Nachrichten nur schwer einschätzen, welche Nachricht die Goldpreis-Drücker zum Anlass für ihre gestrige Aktion genommen haben. Aber anscheinend ist man gut informiert, was über die Nachrichten-Agenturen zukünftig verbreitet werden soll.

Gold begann den heutigen Handel im frühen asiatischen Handel zuerst praktisch unverändert. Erneut hat das Gold-Kartell aber in der handelsarmen Zeit zwischen den asiatischen und dem Londoner Handel genutzt, um den Preis auf bis zu $1.770 zu drücken....................

www.bullionaer.de/ziemann.php/goldnews/...9d12d18a2176bb67063a
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TalentfreieZon.:

Tageskommentar Michael Winkler 21. Sep.

2
21.09.11 07:46
...............Jetz isses passiert... Standard & Poors hat Bunga-Bunganien herabgestuft und Feierbiest Silvio Potente ist ratlos. Wie konnte die böse Welt Italien mit einem simplen "A" abstrafen und auch noch den Ausblick auf "negativ" setzen? Wo doch die Lira so stabil ist wie nie zuvor, seit "Euro" auf den Scheinen steht? Und außerdem hat Italien weniger Schulden als Merkeldeutschland! Jetzt wird es für Italien teurer, sich mit frischem Geld zu versorgen... Es gäbe jedoch einen Ausweg: Wenn Italien die Beteiligung an den Euro-Rettungsschirmen verweigert - Merkel wird gerne einspringen - dann steigt seine Bonität wieder und Silvio Potente braucht die Kanzlerin nicht wieder als "wenig Lust bereitende Stute" zu beschimpfen. (Näher an den wirklichen Wortlaut möchte ich nicht gehen.)......................

www.michaelwinkler.de/Kommentar.html
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TalentfreieZon.:

Am Pranger 21.Sep.

5
21.09.11 07:49
Wie macht man eine Währungsreform?

Im Prinzip ist es ganz einfach: Irgendein Gremium beschließt, diese Währungsreform durchzuführen. Das Volk wird nicht gefragt, wir leben schließlich in einer Demokratie, da ist das nicht nötig. Das Gremium legt fest, wann sie passiert, wie die Währungsreform aussehen soll und wer dabei betrogen wird. Eine Währungsreform kann man symmetrisch und asymmetrisch durchführen, vor allem mit einer Asymmetrie kann man ganz wunderbar die Einen ausnehmen und die Anderen begünstigen.

Griechische Währungsreform

Beginnen wir mit einer einfachen, symmetrischen Währungsreform. Wir, die Regierung Griechenlands, setzen ganz einfach einen Euro auf 100 Drachmen. Damit wird ein Euro-Cent zu einer Drachme und Untereinheiten zur Drachme sind überflüssig. Wir entscheiden uns für eine vollkommene Symmetrie, das heißt, alle Anleihen Griechenlands werden zum Stichtag in die guten neuen Drachmen umgerechnet. Die Credit Agricole zum Beispiel, die gerade noch 25 Milliarden Euro aus Griechenland in den Büchern stehen hatte, besitzt nun Anleihen in Höhe von 2,5 Billionen Drachmen.

Innerhalb Griechenlands ändert sich erst mal gar nichts, die Eurobeträge verhundertfachen sich und lauten auf Drachmen, das ist alles. Rentner und Beamte, Gewerkschafter und Arbeitslose, sie alle werden ab sofort in Drachmen bezahlt. Die Regierung kratzt noch ein paar Guthaben zusammen, um den Kurs der Drachme ein paar Tage zu stützen, damit alles fair und gerecht aussieht.

Ist diese Frist abgelaufen, beschuldigt man George Soros oder einen anderen internationalen Finanzhai, gegen die Drachme vom Leder gezogen zu haben, weshalb man nun die Drachme leider abwerten müsse, sagen wir, auf 200 Drachmen pro Euro. In Wahrheit brauchen wir gar keinen internationalen Finanzjuden, sondern nur die Notenpresse. Die arbeitet heutzutage kostenlos und elektronisch..................

www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html
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biomuell:

Bankenhilfe-2. oder 3.0 nicht Griechenland-Hilfe

6
21.09.11 08:33
Wir hier wisses es zwar, wie viele andere auch, aber dennoch sprechen auch wir immer wieder von der "Griechenland-Hilfe".

In Wahrheit ist es die BANKENHILFE-2  der Bankenhilfe-3, sonst nichts !

Noch etwas: "Freie Märkte" und "Kapitalismus" - von niemandem wurden diese 2 Begriffe dermaßen hochgehalten wie von der Finanzwirtschaft, Bänkstern, Finanzelite. Hätten wir "Freie Märkte", dann wären schon auch ´jetzt wieder reihenweise französische Banken über den Jordan gegangen (wenn sie nicht schon bei "Lehman" abgesoffen wären". In D und AT sähe die Sache nicht viel anders aus - auch dort müssten seit Lehman Banken verstaatlicht werden, gestützt, und/oder von der EZB (= wir alle) am Leben erhalten werden. Über den Zinsspread: billigst von der EZB geborgt und zu >5 % wieder verborgt, verdienen die Banken wieder nettes Geld. Auch das hat längst nichts mehr mit "freien Märkten" zu tun, sondern ist EZB-Hilfe mit überreicher Liquiditätsversorgung. Damit ist viel Geld am Markt, die Banken mussen kaum Zinsen zahlen, verlangen aber dennoch 5 % und aufwärts für einen Kredit.

Fast jeder von uns zahlt am Desaster mit negativen Realzinsen mit - an der Bankenhilfe Nr.  X


Das nächste mal, wenn ich einen Bänkster etwas von "freien Märkten" erzählt, dann bin ich hoffentlich guter Laune und bekomme nur einen Lachanfall, denn wenn ich schlecht drauf bin, bekommt er mein Frühstück auf sein Hemd.


diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/...igung-der-Griechen

"......Die Milliardentranchen der EU fließen dem Vernehmen nach zu 97Prozent sofort wieder in die EU zurück, an die Banken zur Tilgung von Raten und neuen Zinsen. So wird das Problem schleichend auf die europäischen Steuerzahler überwälzt. Bis zum Crash kassieren die Banken noch kräftig Zinsen, schreiben die Forderungen zulasten der Steuerzahler ab. Geld für Strukturreformen gibt es daher (noch?) nicht....."

Jedes Jahr kommen 10-20 % an neuen USD und EUR dazu - aber nur 1,7 % an neuem Gold
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biomuell:

Griechen müssen sparen. JA - aber

8
21.09.11 08:42
klar haben die Griechen sicher über zuindest 10 Jahre weit über ihre Verhältnisse gelebt.

Aber lest euch das hier durch:

diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/...igung-der-Griechen

>> hier sieht man bis jetzt - trotz heftiger Eingriffe - nichts an strukturellen Reformen. Im Gegenteil, das Bildungs- und Schulwesen geht kaput und junge Leute wandern zunehmend aus.

Ja  die Griechen müssen den Gürtel um mindestens 3 Löcher enger schnallen. Zu recht ! aber was dort unten gerade passiert, ist nichts anderes  - als das rücksichtlose Ausquetschen einer Zitrone  -  den Saft bekommen die BANKEN - und das was danach übrig bleibt, darf dann pleite gehen. Danach die Sintflut !

Ok - ich sehe das in erster Linie auch als Versagen der griechischen Politik. Aber das Problem ist nun einfach:  wer einmal tief in der Kreide steht, der hat nun mal den größten Teil seines Handlsungsspielraumes und Entscheidungsfreiheit VERLOREN.

3,4 oder 5 Löcher engerschnallen - JA, aber damit sollte wieder ein lebensfähiges Griechenland entstehen, auch wenn der Wohlstand dann wieder eher auf Osteuropa-Niveau läge.

Aber, 3,4,5 Löcher engerschnallen, damit WIEDER EINMAL DIE BANKEN (!) geretten werden - das KOTZT MICH AN !!

Jedes Jahr kommen 10-20 % an neuen USD und EUR dazu - aber nur 1,7 % an neuem Gold
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Lieschen mue.:

was haste denn für eine

 
21.09.11 09:38
ý bm.
Antworten
Minespec:

die Gr müssten gar nicnhts tun, ausser

 
21.09.11 09:40
die 300 Mrd aus der Schweiz v d Flüchter dort sperren und zwangstransferieren oder besteuern und ales wäre erledigt, D u a Straaten müssten nichts zahlen und man könnte Gr die harte Tour erlassen, sie könnten mit moderateren Massnahmen neu starten.
Aber...

der arschlose Papand. macht nichts dergleichen. Er knickt vor den Schwarzgeldlern ein und vor den Reichen.
Ein Gesetz aus "Staatsraison " die Gelder einzufrieren oder als Pfand zu verwenden und die Sache wäre vom Tisch !

300 Mrd sind fast genau die Summe die GR schuldet .

Also Neuwahlen und wieder ein grätenloser Ministerpräs. ?
Die Griechen selber sollten so ein Gesetz fordern, aus Eigeninteresse !
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Minespec:

aus Eigeninteresse Rücktransfer der Schwarzgelder

 
21.09.11 09:41
und Fluchtsummen.
Griechen macht was , schreibt die richtigen Protesttransparente !
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Minespec:

Ich fordere Griechenland auf : Handelt jetzt !

 
21.09.11 09:46
Ich wissst, was zu tun ist.
Oder wollt ihr, dass die Bevölkerung handelt ?
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Alles Klaroo:

Gibt es noch Ideale

13
21.09.11 09:59

Zur Erziehung der Kinder gehörte seit jeher, das die Eltern, Großeltern, die Erwachsenen allgmein ihre Wertvorstellungen vorgelebt haben. So etwas wie Verantwortungsgefühl, Treue,  Aufrichtigkeit, Ehre, Disziplin usw. waren der Garant für die Basis des zwischenmenschlichen Zusammenlebens. Dabei spielte die Familie den Kernbereich der Gesellschaft wieder. Die "Preussischen Tugenden" regelten dabei aber auch die Verantwortung der Vermögenderen, den Ärmeren und dem Gemeinwohl gegenüber.

Was sind die heutigen Ideale?

Allein wenn man betrachtet das unser Geldsystem, eine Schlüsselfunktion unseres funktionellen gesellschaftlichen Zusammenlebens, nur auf Lug und Trug aufgebaut ist, darf einen  die Entwicklung kaum verwundern. Ein System welches auf Individalität, Egoismus, Schlitzohrigkeit und letztendlich physischer und psychischer Gewalt aufgebaut ist kann ein friedliches Zusammenleben  nicht schaffen. Vor Allem wenn nichts mehr zu verteilen ist.  Die Voraussetzung des ewigen Wachstums fördert die Rücksichtslosigkeit Mensch und Natur gegenüber.  Alle die, auch die Leser hier im Thread, durch ihre Assets dieses unterstützen sollten sich ihrer Handlung bewußt sein.

Gold ist dabei eben nicht Systemkonform. Es entzieht dem Ponzisystem Liquidität und Vertrauen. Früher galt es als Krisenasset, während ich es heute vorwiegend  auch als Investition gegen das Establishment sehe. Je mehr Edelmetall  als Währung akzeptiert wird, desto weniger wird der Mechanismus des von Unten nach Oben Verteilens gefördert. Allein aus ideellen Gründen ist es für mich aufrichtig in Gold und Silber Assets zu investieren. Egal ob irgendjemand davon Blasenprobleme bekommt.  Für mich ist es so, als investierte ich mein Geld bei Krauss Maffei  oder alternativ bei Enercon.  Jeder für sich kann sich entscheiden was er letztendlich fördern will. Ethisch moralisch fühlt sich eine Investition in Gold und Silber besser an und schön aussehen tut das Metall sowieso.

Solange wir auch nur irgendwelche Zinsvorteile, wie bei herkömmlichen Investitionsentscheidungen in den Vordergrund stellen, machen wir uns zum Knecht dieses Schneeballsystems. Unsere Welt stöhnt unter so einem Verhalten. Der Zukunft kann man nur Nachhaltig begegnen.

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boersalino:

Wenn die Darstellung von G. Tews auch

2
21.09.11 10:03

nur annähernd korrekt ist, wird es in Kürze nicht etwa ein altbekanntes Scherbengericht (Ostrakismos) geben, sondern einen Scherbenhaufen. Wäre schön, wenn sich die Griechen auf einige klassische militärische Tugenden zurückbesinnen könnten (Schiefe Schlachtordnung/ Thermopylä/ Marathon/ Salamis/ Sparta/ Gaugamela).

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biomuell:

bin deiner Meinung

4
21.09.11 10:09
das Problem ist, dass jene in Griechenland noch das Sagen haben, die am meisten zu verlieren haben, wenn man sich das Geld von den Reichen (Griechenlands) wieder holen würde.

Diese Reichen haben in diesem Land die Politikerklasse korrumpiert bzw. die Politiker wurden von sich aus korrupt. Von dieser Klasse ist definitiv NICHT zu erwarten, dass sich selbst in die Taschen greift um das Land zu retten.

Das müsste schon das Volk in die Hand nehmen - und wohl oder über über die Strasse.

Das würde ins Chaos führen und kaum eine andere Partei im Zuge von Neuwahlen hervorbringen, die sauber wäre, stark und kompetent genug.

Im Übrigen hat längst auch noch der etwas wohlhabendere Mittelstand (wie zB mein Arbeitskollege und enger Freund) ihr Geld ins Ausland gebracht.

Lustigerweise haben viele ihr Geld nach Zypern gebracht gr***  -  als würden die zypriotischen Banken eine Griechenpleite überleben. Aber man wollte so zumindest das Ersparte vor dem Staat (Steuer, Enteignung, Währungsreform) retten. Die glauben wirklich, sie könnten ihr Geld ins Ausland bringen, um dann noch aufwertenden Euros zu besitzen, wenn Griechenland wieder auf die Drachme-II "reformiert".

Natürlich sind die Griechen - inkl. Mittelstand und Unterschicht nicht ganz unschuldig - sie haben sich schlicht und einfach über mehr als 10 Jahre KAUFEN lassen von den beiden großen Parteien - einmal von den Sozialisten, dann wieder von den Konservativen.

Bestraft werden jetzt:  Dummheit, Naivität, Egoismus, Gier, Konsumrausch, Sorglosigkeit
und zwar vorallem des Mittelsctandes und Unterschicht.

Mich wundert, dass man noch nichts von einer "Vermögenssteuer für Reiche" in Griechenland gehört hat - stattdessen wird quer durch die Immobesitzer pro m2 besteuert.

Klar - der Staat holt es sich nicht nach der GERECHTIGKEITS-Schablone - sondern dort wo er es am schnellsten und einfachsten bekommt.

So läufts - und bei uns würde es, und wird es eines Tages vielleicht, nicht viel anders laufen.



Jedes Jahr kommen 10-20 % an neuen USD und EUR dazu - aber nur 1,7 % an neuem Gold
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Rookie10:

Hellas...

3
21.09.11 10:18

Griechenland wäre schon einen großen Schritt weiter, wenn das Volk erkennen würde dass es seine Steuern ordnungsgemäß zu bezahlen hat. Stattdessen zahlen wir nun mit unseren Steuern jene Steuern, die die Griechen in den vergangenen Jahrzehnten nicht bezahlen wollten. Herzlichen Dank.

Ich erwarte daher, dass ich bei meinem nächsten Griechenlandurlaub auf einer Insel meiner Wahl auf einem Anwesen meiner Wahl kostenlos zwei bis drei Wochen lang verpflegt und verköstigt werde. Außerdem ist uns ein Wagen bereitzustellen. Zudem würde ich gerne 5 kg griechischen Honig, 5 Liter Olivenöl und einige Beutel griechischen Bergtee vor meiner Abreise gratis mitgegeben bekommen.

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biomuell:

FED

2
21.09.11 10:19
ist heute wie ein RIESENDAMPFER, dem das Steuerrunder abgebrochen ist, die Kohle ausgegangen ist, die Rettungsboote vergessen hat und sich auf Kollisionskurs auf einen in Sichtweite befindlichen riesigen Eisberg befindet.

Sie kann nur noch zusehen - und hoffen, dass Washington wenigstens NACH der Kollision das Richtige tut.
Jedes Jahr kommen 10-20 % an neuen USD und EUR dazu - aber nur 1,7 % an neuem Gold
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Evergreen:

@rookie10

 
21.09.11 11:18

 Hellas,

deine witzigen Bemerkungen sind einfach köstlich. Gegen Bergtee hätte ich jetzt auch nichts denn ich habe Halsschmerzen.

Du würdest sagen: "Ich habe sooo einen Hals".

Beste Grüße an Alle

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Alles Klaroo:

Die Lüge vom Europrofiteur

5
21.09.11 11:26

Ist Deutschland der größte  Profiteur des Euro? Diese abgedroschene Killerphrase gilt als  Hauptargument für die Euro-Rettung. Doch dieses steht auf tönernen  Füßen. Deutschland ist keineswegs ein Euro-Profiteur. Schlimmer noch:  mit der Einführung der Gemeinschaftswährung erlitten die Deutschen  erhebliche Vermögensverluste.

   

 

von Roland Klaus

Die Stimmen der Euro-Kritiker sind  lauter geworden in den vergangenen Wochen. Sie kommen jedoch zumeist von  Querdenkern unter den Wirtschaftsexperten. Bei den Politikern, so  scheint es, ist ein Ende der Krisenwährung noch ein völliges Tabu. Sie  benutzen immer wieder ein Argument: Deutschland müsse den Krisenländern  helfen, alleine schon deshalb, weil "wir der größte Profiteur des Euro"  seien. Meist glaubt man dahinter noch ein unausgesprochenes "Basta!" zu  hören. Ein Ende des Euro sei auch ein Ende der deutschen  Exportindustrie, würde Millionen Arbeitsplätze kosten und uns in der  Rangliste der Wirtschaftsnationen hinter Burkina Faso zurückwerfen -  dieser Eindruck wird bei diesen Gelegenheiten gerne erweckt.

Machen wir doch einmal den Realitäts-Check für diese Aussage: Der  "große Profiteur" sollte es doch wohl geschafft haben, seinen  Exportanteil innerhalb Europas seit Einführung des Euro zumindest  konstant zu halten, oder? Das Statistische Bundesamt beweist uns das  Gegenteil. Im Jahr 2000 gingen 73,4 Prozent der deutschen Exporte nach  Europa. 2010 waren es nur noch 71,1 Prozent. In den Euroraum gingen  sogar nur rund 40 Prozent der Exporte. Ein Grund für den prozentualen  Rückgang ist der starke Anstieg der Ausfuhren nach China, ein Markt dem  es weitgehend egal sein dürfte, ob er unsere Waren in Euro oder in  D-Mark bezahlen muss.

Die älteren Semester erinnern sich vielleicht, dass es schon zu Zeiten  der D-Mark eine recht rege Exportindustrie in Deutschland gab. Natürlich  gab es immer mal Wehklagen über die aufwertende Mark. Es gab auch mal  Interventionen der Bundesbank, um die eigene Währung nicht ganz so stark  überschießen zu lassen. Aber unter dem Strich war die gute alte Mark  doch ein fortwährendes Trainingslager für die Produktivität der  Unternehmen. Nicht nur die Qualität der Produkte musste auf dem  Weltmarkt bestehen, sondern auch die Produktionsabläufe und vor allem  die Kosten.


So gesehen, scheint das Argument vom "großen Profiteur des Euro" doch  eher eine Nebelkerze zu sein. Mag sein, dass die deutschen Exporteure  die eine oder andere Werkzeugmaschine weniger verkauft hätten, wenn es  statt des Euro noch die D-Mark gäbe. Diesem überschaubaren Vorteil steht  jedoch ein gewaltiger Nachteil gegenüber, den der Euro vor allem dem  deutschen Verbraucher brachte. Denn eine starke heimische Währung  bedeutet Kaufkraft für den Konsumenten, vor allem, wenn es darum geht,  Waren aus dem Ausland zu beziehen. Und weil die Deutschen seit Jahren  mit einer tendenziell zu niedrigen Währung leben, konnten sie sich im  vergangenen Jahrzehnt eben deutlich weniger leisten als es mit der  D-Mark möglich gewesen wäre.

  Zahlen gefällig? Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen seit  2002 um mickrige 1,6 Prozent jährlich. Gleichzeitig stiegen die  Verbraucherpreise mit ungefähr der gleichen Rate, was bedeutet, dass der  Konsum der Deutschen seit zehn Jahren real auf der Stelle tritt.  Ähnlich sieht es mit der realen Lohnentwicklung aus. Der Lebensstandard  in Deutschland stagniert also bestenfalls. In jenen Ländern, die wir  heute zu den PIIGS-Staaten zählen, ist er dagegen teilweise massiv  gestiegen. Nicht zuletzt deshalb, weil diese Länder auf Pump gelebt  haben und massive Schuldenberge aufgebaut haben. Die deutschen Exporte  nach Griechenland sind beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren  deutlich gestiegen. Die Rechnung dafür steht aber noch aus: Es könnte  sein, dass wir diese Güter quasi nachträglich aus deutschen  Steuergeldern bezahlen müssen.

www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/...uege-vom-euro-profiteuer

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Rookie10:

@Evergreen

 
21.09.11 11:28

Oh, danke für die Blumen. Apropos: bei meinem kostenlosen Griechenlandurlaub möchte ich zur Begrüßung zudem noch einen Strauß weiße Rosen aus Athen überreicht bekommen.

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flumi4:

Russland kauft Gold

5
21.09.11 11:28
Russland baut Goldreserven aus. Demnach stieg der Goldanteil der russischen Währungsreserven um 0,74 Prozent auf 27,2 Millionen Unzen (je 31,1 Gramm) beziehungsweise 845,9 Tonnen. Der Wert der russischen Goldreserven stieg im August um 11,5 Prozent auf 48,645 Milliarden US-Dollar.

www.mmnews.de/index.php/gold/8550-russland-kauft-gold
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Biowolke:

@vincewega

6
21.09.11 11:54

du verstehst es einfach nicht! Gibs auf! Du bist einfach der geborene Pessimist und kannst nicht geradeaus denken sondern du siehst an jeder Ecke nur Verschwörungen! Denk einfach geradeaus dann wirst du es erkennen! Ansonsten halt nicht! Dann kauf dir was anderes Schönes für dein Geld solange du noch etwas dafür erhälst! Oder leg es auf das ach so sichere Sparbuch. Die Merkel bürgt ja für das Geld!

Mannoman, manchmal könnt ich einfach nur weinen - Das Gehirn kann so leistungsfähig sein, aber viel zu viele Menschen nutzen es nur zum Abspeichern von Fernsehprogrammen, Spielfilmhandlungen und vielleicht noch der Pin von der EC-Karte. Alles andere erledigt der Computer und den Rest übernimmt der Staat. Man muss sich ja um nichts mehr kümmern! Armes Deutschland! Kein Wunder das die intelligenten Menschen bei uns aussterben! Das ist jetzt NICHT auf Vincewega gemünzt sondern eine allgemeine Feststellung! Ich bin froh das ich schon so alt bin wie ich bin. Ich könnte es sicher nicht ertragen irgendwann in 40 oder 50 Jahren mal die gleichgeschalteten Menschen zu sehen. Nix im Kopf, aber sicher guter Arbeiter die keine Fragen stellen und alles tun was man sonst von ihnen erwartet! Hallo Orwell!

WACHT ENDLICH AUF! Die Welt ist kein Kuschelzoo! Allerorten herrscht nur Mord&Totschlag. Es ist genauso wie vor 1000 Jahren, nur das sich dieses Mal das Meiste im Verborgenen abspielt! Die Menschen selber haben sich nicht verändert! Immer noch ist Jeder ein Egoist und nur um sein Wohl und das seiner Familie bedacht! Erst komme ICH und dann die Anderen! So siehts aus!

Und verabschiedet euch bitte davon zu behaupten, das praktisch Alles was passiert von den regierenden Eliten gesteuert wird. So intelligent sind die nicht! Manche können kaum rechnen! Wenige ein Handy bedienen. Und die sollen nun am Goldpreis manipulieren? Und das schon seit mehr als 10 Jahren? HALLO! AUFWACHEN! Merkel und Obama wußten vor 10 Jahren wahrscheinlich noch nicht einmal wie Gold sich anfühlt ;-)

Antworten
cak1:

Neue charttechnische Tagesanalyse von Wolkep...

 
21.09.11 12:03
...zu Gold aus Sicht eines Swing-Traders:

wolkep.blogspot.com/
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