merkur.de 21.03.2022
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...Erdgas aus Katar statt Russland? Habecks „großartige“ Neuigkeiten
Knapp ein Drittel des „deutschen“ Erdgases kommt bisher aus Norwegen, ein kleiner Teil aus den Niederlanden. Der Rest aus Russland. Neben einem stärkeren Fokus auf Norwegen und die Niederlande wird immer wieder auch das Erschließen neuer Märkte diskutiert. Aktuell im Fokus: Katar*. Der Golfstaat ist nach dem Iran und Russland der größte Erdgasimporteur. Beim Flüssiggas (auch LNG genannt) ist Katar sogar weltmarktführend. Das ist auch für die Bundesregierung interessant.
Deutschland und Katar haben laut Habeck eine langfristige Energiepartnerschaft vereinbart. Habeck sagte am Sonntag in Doha nach einem Treffen mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, es sei „großartigerweise“ fest vereinbart worden, eine langfristige Energiepartnerschaft einzugehen. Die Unternehmen, die mit nach Katar gekommen seien, würden nun mit der katarischen Seite tief in Vertragsverhandlungen einsteigen. Habeck wollte keine Angaben zu vereinbarten Mengen machen.
Habeck schickte in Doha gleich noch eine Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin*: „Wenn wir vielleicht auch in diesem Jahr noch russisches Gas brauchen werden: In der Zukunft nicht mehr. Und das fängt ja jetzt erst an. Also wer Ohren hat, der höre.“...