ergibt sich aus der Geschichte.
2006 hatte Russland eine NATO-Vertretung in Brüssel, den sogenannten . Putin wollte damals auch Russland in die Nato bringen, wurde aber brüsk zurückgewiesen. Mit dieser Ablehnung des Beitritts fühlte er sich betrogen. Für ihn wurde der Westen wieder zum Feind.
2007 hielt Putin dann eine aufschlussreiche Rede, in der er sich beklagte über den Westen, der seine 2006 ausgestreckte Hand zurückgewiesen hat. Allerdings führte Russland bereits Kriege (russisch-tschetschenische Krieg von 1999 bis zum Frühjahr 2009 ), früher schon unter Jelzin.
Ein kurzer Ausschnitt:
"Die Steine und Betonblocks der Berliner Mauer sind schon längst zu Souvenirs geworden. Aber man darf nicht vergessen, dass ihr Fall auch möglich wurde dank der historischen Wahl, auch unseres Volkes, des Volkes Russlands, eine Wahl zugunsten der Demokratie und Freiheit, der Offenheit und echten Partnerschaft mit allen Mitgliedern der großen europäischen Familie.
Jetzt versucht man, uns schon wieder neue Teilungslinien und Mauern aufzudrängen –wenn auch virtuelle, trotzdem trennende, die unseren gesamten Kontinent teilen. Soll es nun etwa wieder viele Jahre und Jahrzehnte dauern und den Wechsel von einigen Politiker-Generationen, um diese neuen Mauern zu „demontieren“?"
www.ag-friedensforschung.de/themen/...erenz/2007-putin-dt.html
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pfeifenlümmel kann nur empfehlen, sich diese Rede genau durchzulesen.
Russland führte nach Münchener Rede wieder Kriege, im August 2008 startete der Kriege gegen Georgien, 2015 die Invasion in Syrien.
Ein Krieg wie jetzt gegen die Ukraine ist unentschuldbar, die Ursachen dafür werden aber deutlicher.