Forscher warnen in einem Weißbuch: In wenigen Jahren drohen die lebenswichtigen Phosphate knapp zu werden. Im Gegensatz zum Öl lassen sie sich durch nichts ersetzen.
Die Dramatik wird noch dadurch verschärft, so die Chemiker in ihrem Weißbuch, dass die weltweiten Phosphatreserven sehr ungleich verteilt sind. Vier Länder besitzen rund 80 Prozent aller Vorkommen. Es sind Marokko und die Westsahara, China und, etwa gleich, Südafrika und Jordanien. Und derzeit teilen sich fünf Länder, China, USA, Marokko, Russland und Tunesien, rund drei Viertel der Förderung von Phosphatgestein. Europa ist zu 90 Prozent abhängig von Importen aus diesen Ländern. In Australien, der Nummer sieben bei der Produktion von Weizen auf der Welt, ist der Mangel an Phosphor im Boden bereits eklatant. Auch in allen afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist das Gedeihen der Nutzpflanzen stark durch den Phosphormangel gefährdet. "Für viele Länder berührt es die nationale Sicherheit", hält das Weißbuch fest, "wenn eine kleine Gruppe von Ländern die Restbestände zahlreicher wertvoller, lebenswichtiger Ressourcen kontrolliert."
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Phosphor ist das WICHTIGSTE - mit leerem Magen lässt sich nicht produzieren und die Phosphorvorräte gehen zu Ende - ohne Phosphor kein Leben .