Der monetäre Riesenüberhang im Finanzwesen drückt alles realwirtschaftliche weg.
Anaconda hat vollkommen recht.Kapitalismus zeigt schon im Wort, dass er nicht funktionieren kann.Die Übergewichtung durch Kapital im Vergleich zu Arbeit Wohlstand zu Erzeugen, kann nicht auf Dauer funktionieren.
Hier liegen die Schwarz/Weiss Maler wie Krall und Co. gewaltig daneben.
Das schliesst natürlich nicht aus, dass Geld in sozialistischer Manier zum Fenster herausgeworfen wird.
Das ist definitiv so, ist aber eben nur die eine Seite der Medaille.
Ideologisches Denken bringt nicht weiter.Meist dienen sie dazu das eigene Weltbild zu verteidigen, in diesem Fall,den Status Quo von Schichten, die sich hier bedienen, zu zementieren.
Es muss endlich aufgehört werden, hier immer in kleingeistiger Sicht, in eigener Vorteilsmanier, auf das System zu Schauen.
Wenn alle vor der eigenen Tür kehren, ist vor jeder Tür gekehrt.Zeigt jeder mit dem Finger auf den anderen und sagt er soll kehren, ist vor keiner Tür gekehrt.
Zumal es Kapitalismus in der Form nicht gibt.Wenn es die Zentralbanken nicht gäbe, wären die Märkte schon längst im Chaos versunken.
Der Geldsozialismus zur Rettung und Übervorteilung der Oberschicht, hat mit Kapitalismus auf jeden Fall nichts zu tun.Vor allem muss man sich mal von den nichtssagenden Floskeln Sozialismus und Kapitalismus verabschieden, sind diese doch gruppenbezogen.
Wer hier nicht konkrete Vorschläge macht, wo was schief läuft, ist Ideologe und verteidigt meistens seinen eigenen Status Quo.Nur konkrete aufdecken von Mißständen auf "beiden Seiten" bringt einem weiter.Alles andere ist sinnloses Geschwafel.