Der Staat und seine Beamte haben die Rentenkasse um Hunderte von Milliarden geplündert. Die versicherungsfremden Leistungen sind seit Jahrzehnten höher als der Bundeszuschuss – und die Situation verschlechtert sich zusehends.
Jetzt kommt das große Jammern von beamteten Wissenschaftlern wie Axel Börsch-Supan, die vor einem „Finanzloch“ in der Rentenkasse warnen. Aber es waren genau Beamte wie er, die in der Rentenkommission sitzen, und seit 2018 über eine Reform nachdenken hätten sollen. Herausgekommen ist dabei nur heiße Luft statt einer grundlegenden Reform der Altersvorsorge hierzulande. Es kann nicht sein, dass nur die Rentenkasse allein die Last gesellschaftlicher Aufgaben tragen soll. Seit 1957 hat der Staat und seine Beamten der Rentenkasse immer mehr versicherungsfremde Leistungen abverlangt, ohne sich um einen entsprechenden Ausgleich zu kümmern. Die Bundeszuschüsse an die Rentenkasse reichten und reichen bei weitem nicht aus, um diese versicherungsfremden Leistungen zu finanzieren. Der Fehlbetrag in der Rentenkasse ist der Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG) zufolge auf mittlerweile sage-und-schreibe 811,9 Milliarden Euro gewachsen, wie Otto W. Teufel penibel errechnet hat, weswegen die Tabelle auch nach ihm Teufel-Tabelle heißt.
Wegen der Corona-Krise wird der Staat dieses Jahr vermutlich seinen Bundeszuschuss an die Rentenkasse erhöhen müssen, was aber noch immer nicht reichen dürfte, die versicherungsfremden Leistungen auszugleichen. Der Staat, allen voran Arbeitsminister Hubertus Heil, hat mit der Grundrente ja bereits den nächsten Anschlag auf die Rentenkasse vor, denn letztlich werden Rentenzahler und -empfänger wieder diese gesetzliche Wohltat begleichen müssen. Die Rentenkasse wird systematisch geplündert.
Rentenkasse geplündert
dvg-ev.org/2020/06/staat-vergreift-sich-an-der-rentenkasse/
Der Rentenbeitrag ist nur eine versteckte Einkommensteuer, hat mit der Rente und Rentenbeiträgen nichts zu tun - nur Gauner und Verbrecher kommen auf so eine versteckte und verlogene Hausnummer!