Nach Bidens Klima-Aussage »In der Öl-Industrie weißt du, wen du wählst
In seiner letzten TV-Debatte mit US-Präsident Donald Trump (74) legte sich der demokratische Herausforderer Joe Biden (77) fest:
„Ja, ich würde den Ausstieg aus der Ölindustrie einleiten“, sagte der Aspirant aufs Weiße Haus. Es wäre ein radikaler Wechsel zur Klimapolitik seines Vorgängers, der Umweltschutzregeln zurückdrehte und aus dem Pariser Klimaabkommen austrat.
Doch welche Wellen schlägt Bidens Aussage in Texas, wo der amerikanische Traum aus dem schwarzen Gold gemacht wird?
Isidro Ramirez, 29 Jahre als, arbeitet seit 10 Jahren in der Öl-Industrie. Er hatte schon viele verschiedenen Jobs in der Branche, aktuell ist er im Rohrleitungsbau beschäftigt. „Es ist mein Leben. Es ist alles, was ich mache, es ist alles, was ich kann“, sagt er zu BILD. Aber die Arbeit ist intensiv, teilweise absolviert er 20-Stunden-Schichten – ja nach Art des Auftrags.
Rund 90 Prozent der Jobs in der Region hängen an der Öl-Industrie. „Es gibt nichts hier draußen, was nicht mit dem Öl zusammenhängt.“ Transport-Industrie, Restaurants, Hotels, Werkstätten, andere Dienstleistungen. Für alle Bereiche ist der Rohstoff die Lebensquelle.
Für wahlentscheidend sieht er Bidens Aussage nicht. „Texas ist ein roter Staat“, sagt er. „Wenn du in der Öl-Industrie arbeitest, weißt du auch ohne Debatte, wen du wählst. Es ist schlicht und einfach“, sagt er. Und weiter: „Alle, die ich kenne, wählen Trump."
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Trump wird die Wahl am 3.11.2020 hauchdünn gewinnen.....