kein Thema, haben es wohl selber verschuldet?
Durch das Dayton-Abkommen von 1995 wurde Bosnien in drei Zonen eingeteilt, jeweils eine für Bosniaken, eine für Serben und eine für Kroaten. Alle waren zwar auf dem Papier gleichberechtigt, aber interne Spannungen und ausländischer Einfluss bewirkten, dass sich die muslimischen Bosnier zunehmend an der islamischen Welt orientierten. Die mehrheitlich orthodoxen Serben suchten den Schulterschluss mit Russland, während die katholischen Kroaten zwar mit Kroatien und Slowenien zwei katholische Nachbarn haben, aber diese sich ebenso wie die EU kaum für sie interessieren.
Die Weltöffentlichkeit und der Internationale Gerichtshof haben zwar an den Massakern an den muslimischen Bosniaken in Srebrenica durch die Serben großen Anteil genommen, aber das Unrecht, das auch den Kroaten angetan wurde, sowohl durch Serben als auch durch Bosniaken, interessiert kaum jemanden. Dabei sind auch bosnische Kroaten massenweise erschossen worden, wie jetzt Kirche in Not" in Erinnerung rief. Noch heute sind viele einst kroatische Dörfer, die während des Bürgerkrieges von 1991 bis 1995 zerstört wurden, unbewohnt.
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Die einst im Kampf gegen die orthodoxen Serben vereinten Kroaten und Bosniaken sind längst selbst zu Feinden geworden. Die Feindschaft und Brutalität gegen die katholischen Kroaten geht dabei oft nicht von einheimischen Bosniaken aus, sondern von deren zu Hilfe gerufenen muslimischen Glaubensbrüdern aus der Türkei und den arabischen Ländern, die zur Durchsetzung einer radikalen islamistischen Agenda ins Land gekommen sind.
Und es kommen immer mehr; Merkels LieblingsGroß Muftie Erdogan sorgt auch dort dafür, dass seine Bruderschaften aktiv sein können.