Es zeichnet sich gerade eine Katastrophe ab. Im Grunde wird sich jeder ausmalen können wann er Pleite ist, der Millionär im Ruhestand dann wenn er weiter volles Risiko fährt und der Mittelstand wahrscheinlich die nächsten Monate,geschäftlich wie privat. Wenn die Krise anhält. Der Staat, wir, können uns auf Dauer nicht retten, ausgeschlossen. Das ist eine Erkenntnis von mir die jedoch nicht jede Reaktion lostreten wird wie es jetzt vielleicht gewünscht wird. Nur weil es so offensichtlich ist das die Party für die meisten aus ist. Unten dazu mehr...Wenn die Krise andauern, wenn sich Unternehmen danach ! nicht in den Vertriebswegen allein, wenn sie sich nicht zu 100 % ( ich übertreibe gern, vielleicht auch nur zu 95 % ) neu erfinden. ALLE !
Dann haben all diese Unternehmen und ihre Mitarbeiter ein ganz übles Problem. Besonders die mit vielen Schulden...
So. Nun hören wir Solidarität. Gut finde ich das. Werden wir die nächsten Wochen noch öfter hören. Ok.
Ich werde keine Hände mehr schütteln und auch Abstand halten. Keine Menschenansammlungen besuchen und mir mehr die Hände waschen.
Ich werde aber nicht aus Solidarität irgendwo kaufen.
Ich werde aber auch nicht Geschäftsideen teilen oder auf sie, sollten sie Erfolg versprechen, auf sie verzichten aus Solidarität weil andere daraus vielleicht, geschwächt wie sie nun sind, einen Nachteil erleiden könnten, würden sie davon profitieren ! wollen. Der Nachteil wird vermutlich schon gesehen weil es etwas kosten soll für sie, die Opfer....
Ich werde nicht spenden wenn es mein Vermögen bedroht oder meine Existenz etc. Sorry, im Einzelfall ist dies übelst hart. Aber in einer Situation in der jedem das Einkommen weg bricht denke ich da lieber zuerst an mich. Wie es ja jeder Unternehmer und auch der einzelne bisher ja richtigerweise auch tat. Es betrifft ja nicht nur mich, aber wer zudem noch weiß das manche Mitmenschen Flüchtlinge auch im Meer ertrinken lassen würden, Kindern ! ihr Mitgefühl versagen, überlegt sich erst recht zweimal einer solchen Gesellschaft jetzt in viel harmloserem Ungut so selbstlos zur Seite stehen zu sollen. Auch da, oft selbst schuld.
Es gilt weiter und das uneingeschränkt der Kapitalismus gepaart mit sozialer Verantwortung.
Und die bedeutet nicht nun den Verlierern hinterher zu schlittern. Oft genug Leuten die volles Risiko zu Lasten anderer gefahren sind. Die sich einen Dreck um Nachhaltigkeit und Fairness gekümmert haben, von Verantwortung über den eigenen Tellerrand hinaus nix wissen wollten. Bis sie der Hammer traf. Ich freue mich nicht darüber, um Himmels Willen. So wie im Moment funktioniert es nicht, nicht für den stärksten. Ganz klar, ich wünsche jedem Erfolg!!!
Beispiele aber der Dekadenz??? Gastronomie. Es hat zb. niemanden interessiert dieser Unternehmer ob Nichtraucher geschützt wurden. Von anderen Dingern mal abgesehen, Niemanden. Erst der Gesetzgeber sorgte dafür.
Glücksspiele, brauchen wir nicht sprechen von. Wenn der Gesetzgeber nicht gewesen wäre, kalt wären noch viel mehr der Spielsucht erlegen. Die Branche, kein Verständnis, kein Interesse am Problem. Und so fort. Jede! Branche hat ihre Leichen. Unfaire Arbeitsbedingungen, Lieferketten, schädliches Andünsten von Ware, schlechte Förderung von Material etc etc.
Ich will nicht alles anklagen. Auch ich war und bin selbstverständlich hier und dort genauso unterwegs.
Nur : Sich jetzt als Opfer hinzustellen obwohl man um den oft verheerenden Kurs des eigenen Tuns wusste, kommt für mich überhaupt nicht in Frage.
Und anderen lasse ich das jetzt auch nicht durchgehen.
Sie haben gesetzt, und nun haben sie verloren. Selbst schuld. Fertig, Selbst schuld. Als Unternehmen muss ich um Risiken wissen. Es kann auch sein das ich sie nicht abdecken kann. Dann aber muss ich damit leben können ohne! nun andere dafür zahlen lassen zu wollen.
Wo sind den die Rücklagen derer die Hunderttausende investierten??? Es war fremdes Geld, nix selbst eingebracht als den guten Willen aber auch oft Größenwahn. Obwohl jeder wusste es geht nur auf Kredit. Warum wohl ??? Das begreift bis heute kaum einer. Man muss aber wissen was die Konsequenzen sein könnten. Da wäre es richtig Erfolg zu bunkern und zu sichern und nicht zu verurlauben, die großen Unternehmer mit ihren Imbissen &.
Man kann und will vielleicht mitmachen, aber man muss!!!es verstehen.
Nun, aus diesem Blickwinkel heraus, denke ich über Verständnis und Solidarität nach die diese nun einfordern. Sicher ist das ein oder andere notwendig. Aber nicht aus Reflex sondern klarer Berechnung. Kann ich auch der Regierung nur empfehlen.
Keinesfalls kommt aber in Frage dass das eigene Geschäft durch und für diese Leute aus " Solidarität " geschwächt wird. Sie hätten dies selbst damals nie getan. Nun trifft es halt mal sie. Unten und Oben, beides einmal zu verstehen und zu leben kann das Leben nur bereichern.
Darum, mutig und mit Augenmaß aber nicht den vielen Verlierern angeschlossen Zukuft gestalten. Jeder kann morgen wieder der Gewinner sein. Mit der richtigen Einstellung fängt es an. Meistens von ganz unten.
Es gilt der Kapitalismus gepaart mit Solidarität. Nicht mehr und auch nicht weniger.