Die Dänen haben die privat "weltweit" höchste Verschuldung der Welt, die Quelle habe ich ja bereits gepoostet. Ja da war ich auch erstaunt als mir das ein Freund erzählte.
Bezüglich Euro und Vorteil für D eine "kleine" Ausführung...
Mittlerweile sind die Staatsschulden der EU Länder mit Negativzins versehen, womit diese Staaten einen echten Anreiz erhalten, die Verschuldung weiter in die Höhe zu treiben, was diese auch tun. Der deutsche Staat beispielsweise zahlt kein Geld mehr für seine Schulden, sondern bekommt welches dazu: cirka zwei Euro pro 1000 Euro, die ihm über zehn Jahre geliehen werden. Die Investoren sind angesichts der zu erwartenden Turbulenzen an den Finanzmärkten schon froh, wenn sie mit dieser Art "Depotgebühr" davonkommen... Die deutschen Sparer andererseits werden für die Bereitstellung des Sparkapitals nicht mehr länger belohnt, sondern bestraft. Weil die Renditen für Spareinlagen unter der Inflationsrate liegen, kommt es zur finanziellen Regression, also der Verdampfung von Geldvermögen. Schon ein Nominalzins auf Spareinlagen von 0,3 Prozent führt bei einer Inflationsrate von 1,6 Prozent zu einem Realzins von minus 1,3 Prozent. Je stärker Nominalzins und Inflation sich spreizen, desto grausamer die Wirkung: Nullzinsen bei zwei Prozent Inflation bedeuten bei einer kurzfristigen Spareinlage von 50.000 Euro eine Kaufkraftreduktion von 1000 Euro pro Jahr. Euro ein Vorteil für D? Hinzu kommt noch die Enteignung deutscher Bürger über betriebliche Altersvorsorge, Lebens Pflicht - Rentenversicherungen und staatlich vorgeschriebene Anlage in "sichere" Staatsanleihen. Wo ist das ein Vorteil für D? Die EZB betreibt seit geraumer Zeit Planwirtschaft. Sie hat damit jedoch keinerlei Probleme gelöst, sondern sich lediglich Zeit erkauft. Die EZB will mit aller Macht das Geldkarussell am Laufen halten und pumpt immer größere Summen ins System, um Zombiefirmen und Pleitestaaten am Leben zu erhalten. Die finanzielle Repression wird weiter vorangetrieben. Die EZB wird bald Negativzinsen in noch größerer Höhe (Helikoptergeld) in der Euro-Zone einführen, um den Euro in seiner aktuellen Form zu stabilisieren. Der Norden Europas finanziert den Süden. Durch das billige Geld sind Blasen entstanden, besonders an den Immobilien- und Aktienmärkten. Inzwischen sind die Börsen dermaßen abhängig von der Droge des ultrabilligen Geldes, dass sich niemand mehr traut, ihnen diese Droge zu entziehen. Dank erneuter Zinssenkungen und weiterer Geldflutungen werden wir bald den letzten „Crack-up-Boom“ des laufenden Börsenzyklus erleben, eine unkontrollierte Flucht in Sachwerte. Mit dem letzten Aufbäumen des Systems werden die Aktien- und Immobilienwerte, aber auch andere Sachwerte (Gold ((-:) im Preis weiter explodieren. Es ist jedoch lediglich eine Frage der Zeit, bis die nächste Krise wieder ausbricht. Aber auch für den "Normalbürger" führte hingegen die inflationäre Geldmengenerhöhung schon in den letzten zehn Jahren zu einem sich von der Einkommensentwicklung abkoppelnden Anstieg von Assetpreisen mir entsprechenden Nachteilen u.a. für Mieter.
Der Exportanteil deutscher Produkte ins EU-Ausland ist in den letzten Jahren von fast 50% auf 37% zurückgegangen! Wo ist da der Euro ein Vorteil für D? Darüber hinaus finanzieren wir den Export der eigenen Produkte über den Mechanismus des europäischen Targetsystems, indem "unsere" Kunden ihre Rechnungen bei der EZB anschreiben lassen, vereinfacht dargestellt. Ihre Schulden sind unsere Forderungen, welche sich aktuell auf fast 1 Billion oder 1.000 Milliarden Euro belaufen. In Anbetracht überbordender und weiter ansteigender Verschuldung unserer Kunden, werden wir unsere Forderungen wohl in den Gulli schreiben müssen. Sie werden niemals bedient werden (siehe Quelle H. W. Sinn "Die Target-Falle") , mit anderen Worten: wir verschenken unsere Produkte. Worin der Vorteil für Deutschland liegen soll, dass erschließt sich mir wirklich nicht. Für uns ist das indes ein katastrophales Geschäftsmodell, dessen fatale Auswirkungen dann erst voll eintreten werden, wenn der künstlich am Leben erhaltene Euro zerbricht, was nur eine Frage der Zeit ist, und/oder unsere Schuldnerländer absehbar ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können oder wollen. Die AfD hat diese Probleme als erste öffentlich benannt und Schritt für Schritt treten die damals belächelten Vorhersagen nun auch ein. Als nächstes das sogenannte Helikoptergeld. Die deutsche Exportwirtschaft läuft ja, aber auch ohne Euro gab es solche Phasen. Ich glaube das die Deutschen diesen Boom selber teuer bezahlen, auch zum Teil mit der runtergekommenen Infrastruktur von den kaputten Straßen bis hin zum lahmen Internet auf dem Niveau eines Schwellenlandes. Über die kaputt gesparte Bundeswehr, Bildung, fehlende Kitaplätze u.s.w. sage ich einmal jetzt nichts...Ich habe insgesamt den Eindruck das der Staat seinen Verpflichtungen immer weniger nachkommen kann, trotz wiederkehrender Rekorde bei den Steuereinnahmen. Ganz ehrlich, ist der Euro das alles für D. wert? Ich bin klar für ein vereintes Europa, aber gegen diese EU.
Die Briten werden alles das beweisen, indem sie sich als erste aus den Fesseln einer alles und jedes vorschreibenden und regulierenden EU-Administration endgültig befreit haben und als Nettozahler seine in den EU-Moloch transferierten Milliarden zukünftig für die eigenen Bürger verwenden können. Klar wird der Anfang holprig, aber wie man jetzt schon sehen kann ist in Großbritannien der ganz groß vorhergesagt Kollaps ausgeblieben. Ich habe kein Zweifel das die Briten wirtschaftlich langfristig eine ähnlich positive Entwicklung nehmen werden wie Schweden oder Schweiz.
www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/target-falle-sinn
finanzkun.de/artikel/schuldenweltmeister-daenemark/
www.focus.de/finanzen/boerse/experten/...lle_id_10972085.html