Frankfurt. Beim Autokonzern Daimler-Chrysler wird einem Pressebericht zufolge trotz des Widerstandes der Gewerkschaft die Zukunft der US-Tochter bald geklärt sein. Die Würfel über die Zukunft von Chrysler dürften voraussichtlich in den nächsten Wochen fallen, berichtet das "Handelsblatt" (HB/Mittwochausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. "Die Transaktion könnte bis Ende Mai gelaufen sein", sagte eine mit der Situation vertraute Person der Zeitung.
Daimler plane laut Branchenkreisen, den Bieterwettbewerb für Chrysler schon nächste Woche in eine zweite Runde gehen zu lassen. Die Interessenten müssten dann ein neues, verbindliches Angebot für die defizitäre US-Sparte abgeben, danach werde Daimler auf dieser Grundlage den Bieterkreis auf ein bis zwei Kandidaten einengen. Ein Daimler-Sprecher habe eine Stellungnahme abgelehnt, aber betont, dass alle Optionen für Chrysler geprüft würden.
www.automobilwoche.com/apps/pbcs.dll/...425/DPA/704250303/1060
Am Vortag hatten US-Medien noch berichtet, dass der Verkauf der DaimlerChrysler-Tochter doch länger dauern könnte als erwartet. Die US-Gewerkschaft UAW sei wahrscheinlich nicht an einer Einigung vor dem 14. September dieses Jahres interessiert. Ein möglicher Käufer von Chrysler dürfte in jedem Fall auf Zugeständnisse der Gewerkschaften bei den Gesundheitskosten drängen. Die UAW sei dazu aber nicht bereit, solange nicht die Tarifverhandlungen mit den anderen Herstellern Ford und General Motors (GM) unter Dach und Fach seien. (dpa-AFX/gem)
Daimler plane laut Branchenkreisen, den Bieterwettbewerb für Chrysler schon nächste Woche in eine zweite Runde gehen zu lassen. Die Interessenten müssten dann ein neues, verbindliches Angebot für die defizitäre US-Sparte abgeben, danach werde Daimler auf dieser Grundlage den Bieterkreis auf ein bis zwei Kandidaten einengen. Ein Daimler-Sprecher habe eine Stellungnahme abgelehnt, aber betont, dass alle Optionen für Chrysler geprüft würden.
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Am Vortag hatten US-Medien noch berichtet, dass der Verkauf der DaimlerChrysler-Tochter doch länger dauern könnte als erwartet. Die US-Gewerkschaft UAW sei wahrscheinlich nicht an einer Einigung vor dem 14. September dieses Jahres interessiert. Ein möglicher Käufer von Chrysler dürfte in jedem Fall auf Zugeständnisse der Gewerkschaften bei den Gesundheitskosten drängen. Die UAW sei dazu aber nicht bereit, solange nicht die Tarifverhandlungen mit den anderen Herstellern Ford und General Motors (GM) unter Dach und Fach seien. (dpa-AFX/gem)