Welchen DAX-Wert auf Sicht von 2 Jahren ins Depot?


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flamingoe:

Welchen DAX-Wert auf Sicht von 2 Jahren ins Depot?

 
19.06.02 14:06
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flamingoe:

up! o.T.

 
24.06.02 11:49
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Wasserauto:

gut das ich endlich alles weiß...

 
24.06.02 12:01
mehr davon?

fG

Bankster 2oo2

"... Den Kontenjahresabschlüssen 2001 war ein Faltprospekt über eine Dienstleistung beigefügt. "Security Lending" nannte sich das Produkt, welches kurzgefaßt bedeutet, daß der Kunde den Inhalt seines Depots (Aktien, Anleihen, Investment-Zertifikate, GOLD etc.) an die Bank verleiht und dafür (minimal) honoriert (= Zinsen, die er mit der Bank noch teilen muß) wird.

Ferner lag ein Exemplar "Allgemeine Geschäftsbedingungen" bei. Und jetzt kommt der Hammer: Darin steht nämlich unter sehr vielem anderen, daß ohne schriftlichen Widerspruch eines Kunden die Bank jederzeit beliebige Werte aus den Depots der Kunden an Dritte ausleihen darf. Der Kunde wird also nicht gefragt, ob er dies so will - es wird von Seiten der Bank einfach verfügt!

Insbesondere steht dort ausdrücklich auch vermerkt, daß mit Inanspruchnahme der "Dienstleistung" das Eigentumsrecht an den Depotwerten an die Bank übergeht. Der Kunde hat somit kein Eigentumsrecht mehr an seinen Depotwerten, sondern nur noch einen Anspruch an die Bank, gleich wie beim Kontengeld oder ähnlichen Einlagen.

Bis dato gehörten die Werte in einem Depot dem Kunden und waren somit sicher vor Gläubigern der Bank in deren Konkursfall. Ohne schriftlichen Einspruch des Kunden, was allerdings voraussetzt, daß dieser die betreffende "Dienstleistung in vollem Umfange zur Kenntnis genommen hat, ist damit still und heimlich die Sicherheit seiner Depotwerte stark vermindert worden..."

P. S. aus W. , am 7. Januar 2002 (per E-Post)

Kommentar:

Diese E-Post-Nachricht weckte sofort die Erinnerung an langjährig geübte Praktiken internationaler "Investment"-Banken, welche sich gegen ein geringes Entgelt ("Zins") bei den "National"-Banken dieser Welt Goldbestände "ausleihen", dieses Gold an den Terminmärkten "vorwärts" verkaufen, um es dann - nach dem erwarteten Preisrückgang - mit Gewinn zurückzukaufen. Doch wehe, wenn der Goldpreis steigt, dann wird schnell aus dem erwarteten Gewinn ein Verlust, es sei denn...

... es sei denn, "man" hat die verantwortlichen "National"-Bankster und die Goldhändler in London bzw. in Zürich (oder auf den "Terminmärkten" in Chicago) in der Hand, in der Tasche, auf der "Gehaltsliste", d.h. unter Kontrolle. Die sorgen dann dafür, daß die Goldnachfrage (auf dem Papier = an den "Märkten") und somit der Preis sich so bewegen wie von der Vorsehung vorgegeben.

Hier gewinnt auch ein geistreicher Witz des in hohem Alter verstorbenen Börsen-Spekulanten André Kostolany wieder Aktualität: Grünspahn erzählt seinem Freund Grün, daß er Schafswolle "leer-verkauft", d.h. Ware, die er nicht besitzt, zum derzeitigen Preis zu einem Termin in der Zukunft an einen "Kontrahenten" verkauft habe. Wenn der Preis falle, verdiene er gewaltig.

"Und was passiert, wenn der Preis für Schafswolle nun steigt?", wollte Grün  wissen. "Nun, wenn der Preis steigt, liefere ich nicht. Und sollte er fallen, nimmt mir der Kontrahent die Wolle nicht ab (weil er am Markt billiger einkaufen kann)", war die geistreiche Antwort Grünspahns. (Beide brechen Verträge).

Was bedeutet das nun für das oben geschilderte "Angebot" der Bank? Der Kunde könnte meinen, wenn sich das Geschäft zu seinem Nachteil entwickele, könne er handeln wie Grünspahn und/oder sein "Kontrahent". Allerdings ist die Bank in einer stärkeren Position, weil sie das Verbuchen der Gewinne ihrer Kunden unterlassen und das der Verluste vornehmen kann. Wie sagte doch Laotse vor etwa 2500 Jahren? "Dem Mächtigen obliegt der Vertrag, dem Ohn-Mächtigen obliegt es, ihn zu halten".

Ein anderes Schicksal blüht aber einer Bank (und ihren Kunden), welche beispielsweise ihre Kunden-Depots als "Kollateral = Bürgschaft" nutzt, um damit Geschäfte (welcher Art auch immer) zu tätigen. Sollten diese "Investitionen" platzen, werden die betreffenden Kunden-Depots im wahrsten Sinne des Wortes LEER, und die Kunden erleiden ggf. "Argentinisches Schicksal". Und die LEHRE daraus: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser...", sagte einst Lenin. Und Konfuzius rät: "Wenn du es eilig hast, mache einen Umweg" -- am besten um jede Bank, ergänzt

am 8. Januar 2002

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Seth Gecko:

Auf Sicht von zwei Jahren? Alle Titel, die ein

 
24.06.02 12:04
deutlich unterdurchschnittliches KBV und KUV haben (das nicht so viele...)
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