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Passende Knock-Outs auf Porsche AG Vz

Strategie Hebel
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Thema
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Wirecard AG 0,0122 € -15,28% Perf. seit Threadbeginn:   -99,97%
 
Meimsteph:

TPA v zeugen bestätigt

 
07.05.26 20:48
die KI füttert natürlich csfa , die redet ihm nach Mund und prostet ihm zu, bald wird sie auch lächerliche Klamaukverse schreiben , das entscheidende ist Meyer-6inger  fing an :  Gleich sagt Johnstone aus....und dann kam kein PIEP mehr

csfa.
@csFraudAnalysis
@grok
neulich hat er im Zusammenhang mit dem Prozess den Zeugen Timothy William Johnstone erwähnt, dann aber vergessen, zu berichten, was er ausgesagt hat: es habe natürlich Vermittlung gegeben von Kunden und da sind natürlich Gebühren geflossen, das sei ganz normales Geschäft gewesen...
kannst du die Lücken der Öffentlichkeit schließen, die sich daraus ergeben, dass er diesen Zeugen dann nicht weiter erwähnt hat?
#wirecard
7:49 nachm. · 7. Mai 2026

@grok
Ja, Johnstones Aussage unterstreicht genau das: Kundenvermittlung an Drittanbieter und die fließenden Gebühren/Kommissionen waren demnach normales TPA-Geschäft bei Wirecard Asia.
Diese operativen Details zum Händlervertrieb und den Provisionen (z. B. an Partner wie Walpay) tauchen in vielen Berichten nur am Rande auf – obwohl sie die Strukturen erklären, die Häuser-Axtner als Director mitgestaltet hat.
Das lässt die öffentliche Einordnung der Asia- und TPA-Narrative lückenhaft. Der Prozess beleuchtet das weiter.
Antworten

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Meimsteph:

sooosorry ! was für ein übler Tippfehler

 
08.05.26 01:02
das war 100% keine Absicht! ich meinte Herrn Fünffinger nicht 6inger!

jedenfalls jetzt wo alles langsam transparent statt cristalclear wird,
wird csfa oder seine Truppe
- die heutige Selbstbeweihräucherung schafft ein Einzelner kaum binnen 24Stunden-
effektiv ,
vor allem bei der Rettung von James Freis

in diesem Artikel schreibt er ua   fontaane.wordpress.com/2026/05/07/...geister-die-die-sz-rief/

Den Schlussakkord setzt der Insolvenzverwalter Michael Jaffé, und es ist der falscheste Ton im ganzen Duett.
„Nicht den geringsten Hinweis, dass diese Geschäfte je existiert haben“ — unkommentiert, uneingeschränkt, als wäre das der Stand der Erkenntnis. Das Verfahren hat gesprochen.
Jaffé hat gesucht. Nichts gefunden. Ende.
Nur: Was hat der Zeuge Dr. James Freis, dem der Artikel kurz zuvor noch einige Zeilen widmet, eigentlich über den Insolvenzverwalter Jaffé ausgesagt?
Die Verteidigung hat es in ihrer Erklärung nach § 257 StPO vom 11. Mai 2023 festgehalten — also gut einen Monat vor Erscheinen dieses Artikels.
Freis hatte demnach gegenüber Jaffé eine umfassende forensische Untersuchung angeregt, sogar mit einem Anbieter verhandelt, der nur im Erfolgsfall bezahlt werden sollte.
Jaffé lehnte ab.
Freis hatte angeregt, Banken, bei denen Wirecard-Gelder eingegangen waren, aufzufordern, diese einzufrieren — damit das Geld, so Freis wörtlich, „nicht für alle Zeiten verloren ist.“
Jaffé lehnte ab. Stattdessen wurde Freis damit gedroht, persönlich für Kosten aufzukommen, sollte er ohne Zustimmung des Insolvenzverwalters Dritte beauftragen.
Außerdem: Freis erklärte im Zeugenstand ausdrücklich, er weigere sich, den sogenannten TPA Reality Check als „Untersuchung“ zu bezeichnen. Dessen hauptverantwortlicher Verfasser Daniel Steinhoff sei für seine Position mangels Erfahrung und Kompetenz ungeeignet gewesen — und habe trotzdem vier Jahre lang nichts bemerkt, obwohl er selbst in Manila dabei war. Und über KPMG, das die SZ gerne als redliches Korrektiv in Stellung bringt, fällte Freis ein knappes Urteil: „KPMG sind keine Helden.“
Das hätte in einen Artikel gepasst, der den Anspruch erhebt, den Prozessstand zu dokumentieren. Es steht nicht darin.
Das haben die beiden Ministranten vergessen. Oder nicht vergessen. Ich habe Blahdummsky direkt darauf angesprochen — er verteidigte sich mit dem Argument, er dürfe doch „Schwerpunkte setzen“. So kann man natürlich jahrelange Manipulation durch Auslassung und einseitige Gewichtung auch bezeichnen. In Russland würde man es Prawda nennen.
Der Mann, dessen Schlusswort Bauer und Radomsky als unumstößliche Wahrheit inszenieren, ist also genau jener Insolvenzverwalter, dem der einzige Zeuge, der am Tag des Zusammenbruchs dabei war, öffentlich vorgeworfen hat, die Aufklärung aktiv verhindert zu haben.
Jaffé hat nach Brauns Geld gesucht und es nicht gefunden. Dass er möglicherweise gar nicht wollte, dass es gefunden wird —
das ist der Schwerpunkt, den die SZ nicht setzt.
Ende des Ausschnitts aus dem csfa ausschnitt

Wer hat denn den Geist "insolvenzverwalter" bestellt ?  
wer hat denn keinen Piep widersprochen als Wirecard bei lebendigem Leibe ausgeweidet wurde, während ich ich mir die Finger deswegen  wundtippte ?
wer hat mir denn erklärt , dass er "quasi insolvenzrecht studiert hat und das die Insolvenz UMSICHTIG und korrekt war"?

Schon zu Anfang fiel mir und Mitkämpfern auf, dass CSFA trotz seiner Angabe Kindergärtner zu sein  praktisch 24 Stunden auf Twitter reagierte,
und zwar mit extrem  wechselndem  ,ich sage mal Temperament , jemand aus "meiner Gruppe" war davon überzeugt, dass die in 4 Schichten arbeiten , und der am Vormittag ,der extreme xxx, der am nachmittag der gemäßigtere sei . CSFA hat dann auch mal auf Nachfrage geantwortet , dass einer seiner Accounts ich glaube jigajig diversen individuen zugänglich ist
7 Tage  nach dem Fehlen des Geldes erklärte FREIS die Insolvenz!
"Braun trat zurück " ist auch inkorrekt, er wurde eher zurückgetreten
der angebl "Lesefehler" der Staatsanwalt ist ja die pure VErdummung, dann hätte Freis es halt umgehend RICHTIGSTELLEN müssen
Ausserdem Formulierungen , Details und Texte sind der Inhalt ihres Lebens und dann passiert einer ganzen Staatsanwaltschaft , einem ganzen Heer an Pressevertretern ein LESEFEHLER?
Ausgerechnet grade dann wenn es eine Weltverschwörung zu verheimlichen gibt ?


Antworten
Meimsteph:

Ach was? "nur 2%"?

 
08.05.26 01:11
icsfa. postet :
@csFraudAnalysis:
Wirecard - Off Limits Payments
Payments at the Limit
Ausgabe 06/2025
Payments off Limit – Der Drahtseilakt der Wirecard
Wirecard Erklärt – Teil 1
Hinweis des Autors:
Vieles an den folgenden Ausführungen ist stark vereinfacht. Die Realität war (und ist) oft deutlich komplexer. Besonders im Fall Wirecard gab es unzählige Besonderheiten, rechtliche Feinheiten, internationale Dimensionen und schwer nachvollziehbare Details.
Der Text dient ausschließlich zur groben Erläuterung eines komplexen Modells und erhebt keinen Anspruch auf juristische oder buchhalterische Vollständigkeit.
Von Bernardus Madov
Was ist eigentlich High-Risk-Zahlungsabwicklung?
Die Verarbeitung von Kreditkartenzahlungen ist an sich ein technischer Standardprozess: Ein Kunde gibt eine Karte ein, die Transaktion wird autorisiert, abgerechnet und ausgezahlt.
Doch nicht jede Branche ist gleich behandelt.
„High Risk“ – das betrifft Branchen, in denen:
mehr Rückbuchungen („Chargebacks“)
rechtliche Unsicherheiten
oder höheres Betrugsrisiko vorliegen.
Typische Beispiele sind:
Porno und Erwachsenenunterhaltung
Glücksspiel & Sportwetten
Flugbuchungen (hohes Stornorisiko)
Nahrungsergänzung, Abnehmprodukte
Kryptowährungen und Forex
Dating-Plattformen, CBD-Produkte
Einfach gesagt: Hier ist die Gefahr größer, dass Kunden ihr Geld zurückfordern oder dass Anbieter plötzlich vom Markt verschwinden.

Warum ist das Geschäft trotzdem so profitabel?
n der Zahlungsabwicklung gelten einfache Regeln: Wer mehr Risiko übernimmt, kann auch mehr verlangen.
Das spiegelt sich direkt in den Kosten wider:

Während Standardgeschäft wie stationärer Einzelhandel nur Transaktionsgebühren von ca. 1,5–2 % einbringt, reichen die Gebühren bei High Risk von etwa 6 % bis weit über 10 %. Während Chargebacks im Normalgeschäft mit 10–25 € berechnet werden, sind es bei high Risk bis is zu 100 €. Es gibt eine Sicherheitsreserve von bis zu 15% auf mehrere Monate.
Ein Händler im High-Risk-Bereich zahlt also bis fünfmal so viel für dieselbe technische Leistung. Das ist nicht nur etwas mehr – es ist ein komplett anderes Geschäft. Quasi die Luxusklasse des Payments.

Warum machen Händler das mit?
Weil sie ohne Zahlungsabwicklung gar kein Geschäft betreiben könnten – und weil es immer Anbieter gibt, die das Risiko gegen Aufpreis übernehmen.
Wie kann ein solches Modell an die Börse gehen?
Auf den ersten Blick klingt es paradox:
Ein risikobeladenes Geschäft wird börsentauglich gemacht.
Doch mit der richtigen Struktur ist genau das möglich.
Der Trick liegt in der Aufteilung:
Standardgeschäft anbieten – günstig, reguliert, mit echter Banklizenz. Das schafft Vertrauen bei Investoren und Aufsichtsbehörden.
High-Risk-Geschäfte auslagern – über sogenannte Third Party Acquirers (TPA) in Ländern wie Zypern, Singapur, Philippinen oder Dubai.
Provisionen und Lizenzeinnahmen verbuchen – nicht das eigentliche Abwicklungsgeschäft, sondern Einnahmen aus „Partnerbeziehungen“.
Für Investoren sieht das dann so aus:
Hohe Umsätze
Internationale Expansion
Reguliertes Geschäft
Und scheinbar kein Risiko
Die Realität: Ein Großteil der Gewinne entsteht im Hintergrund – und ist schwer zu überprüfen.
Wirecard als Fallbeispiel: Was war so besonders?
Wirecard – und schon seine Vorgänger – hatten früh eine fast perfekte Struktur aufgebaut. Der Kauf der Wirecard Bank AG war dabei ein genialer Schachzug:
Einerseits konnte man in Europa offiziell und reguliert tätig sein. Andererseits ermöglichte es, das günstige Standardgeschäft selbst anzubieten – mit hoher Kontrolle und niedrigen Kosten.
Ein scheinbarer Widerspruch:
Warum eine Bank kaufen, wenn man High-Risk machen will?
Antwort: Weil es hilft, Vertrauen aufzubauen – und gleichzeitig die Kostenstruktur im Massengeschäft zu senken.

Doch das System war nicht statisch:
Regulierungen änderten sich ständig (z. B. Anti-Geldwäsche, Risikoklassifikation).
Auch die Rechnungslegung wurde strenger (z. B. IFRS-Anpassungen).
Kritik von Medien und Analysten zwang das Unternehmen immer wieder zu neuen Darstellungen und Erklärungen – oft ohne Klarheit.

Der Schlüsselpunkt:
Wirecard behauptete, Drittpartner würden 1,9 Mrd. € an Umsätzen verwalten, die auf Treuhandkonten liegen sollten – vor allem auf den Philippinen.
Diese Angaben konnten später nicht belegt werden.
Was kann man daraus lernen?
Für Unternehmen: Komplexität ist keine Verteidigung – sie ist ein Risiko. Eine Banklizenz kann Vertrauen schaffen, aber auch Verpflichtungen erzeugen. Wer Drittpartner nutzt, muss ihre Kontrolle jederzeit nachweisen können.

Einschub:
Das Gericht und viele Prüfer sahen die Treuhandkonstruktionen als „nicht plausibel“ an.
Möglicherweise war das Modell tatsächlich so komplex konstruiert, dass außenstehende Beobachter (inkl. Justiz) Schwierigkeiten hatten, die Logik des „verlagerten Geschäftsmodells“ wirklich zu verstehen.
Das entschuldigt keinen Betrug – aber es macht deutlich, wie hochkomplexe internationale Zahlungssysteme schnell zur Black Box werden können, selbst wenn einzelne Bestandteile rechtlich nicht unzulässig sind.

Für Investoren:
Wachstum, das nicht greifbar ist, sollte skeptisch machen.
Ein Unternehmen, das stark wächst, ohne dass echte Zahlungsflüsse nachvollziehbar sind, birgt enormes Risiko.
Auf scheinbar „günstiges Massengeschäft bei hoher Marge“ sollte man besonders genau schauen – das gibt es real selten.

Zusammenfassung (für Nicht-Fachleute)
High-Risk-Zahlungsabwicklung ist hochprofitabel, weil Händler hier viel zahlen – wegen ihres Risikos.
Manche Firmen verlagern dieses Geschäft bewusst zu Partnern ins Ausland – um Risiken „auszulagern“.Nach außen zeigen sie ein reguliertes, sauberes Geschäft mit Banklizenz, während das eigentliche Geld woanders verdient wird.
Wirecard hatte eine dieser Strukturen. Sie sah lange erfolgreich aus – bis am Ende nicht mehr klar war, wo das Geld wirklich war.

(dieser Beitrag erschien noch bevor #dirtypayments und #operationchargeback öffentlich bekannt wurden, weil bereits längst öffentlich erkennbar war, wie sich solche Strukturen bei wirecard gezeigt haben - wenn sie jetzt durch staatsanwaltliche Ermittlungen belegt werden konnten, stellt sich die Frage: warum hat sie die Staatsanwaltschaft München trotz klarer Hinweise nicht gesehen?)
Ende Twitter Post CSFA  
Antworten
Meimsteph:

Auch dieser text von csfa

 
08.05.26 01:19
CSFA auf Twitter :
#wirecard
in diesem Zusammenhang muss auch der Brief von Jan Marsalek gelesen werden. Er ist mittlerweile noch plausibler geworden.
Jan Marsalek versucht in seinem Schreiben zwei Dinge zu erklären:

TPA war existent

die These der Staatsanwaltschaft ist falsch.

Marsalek beschreibt TPA als ein reales, international verzweigtes Hochrisiko-Zahlungsnetzwerk.
Diese Struktur sei branchenüblich gewesen, um Hochrisiko-Kunden kreditkartenfähig zu machen.
Die Zahlungsabwicklung sei über unterschiedliche Banken, Offshore-Gesellschaften und technische Dienstleister gelaufen.
Die Komplexität sei regulatorisch notwendig gewesen und nicht automatisch ein Betrugsindikator.
große Zahlungsvolumina seien tatsächlich abgewickelt worden
Konflikte mit Visa/MC zeigten, dass das Geschäft real gewesen sei.
Marsalek erklärt die zunehmende Entkopplung so:
1. Interne politische Konflikte bei Wirecard
Er behauptet, innerhalb des Konzerns habe es Widerstand gegen das Hochrisiko-TPA-Geschäft gegeben:
wegen regulatorischer Risiken,
wegen Drucks der Kreditkartenfirmen,
wegen Governance-Problemen eines DAX-Konzerns.
Er schreibt sinngemäß:
Die Börsennotierung sei letztlich ein Fehler gewesen, weil das TPA-Modell nicht mit den Anforderungen eines börsennotierten Konzerns vereinbar gewesen sei.
2. Technische und operative Verselbstständigung
Marsalek beschreibt, dass:
anfangs noch viele Prozesse innerhalb von Wirecard liefen,
später aber technische Infrastruktur, Zahlungsabwicklung und Lizenzstrukturen zunehmend extern organisiert wurden.

Am Ende sei das TPA-Geschäft:
technisch,
finanziell,
vertrieblich
praktisch unabhängig vom Wirecard-Konzern gewesen.

Dass nach der Wirecard-Insolvenz die Händler weiterarbeiten konnten, sei gerade ein Beweis für die Eigenständigkeit — nicht für die Nichtexistenz des Geschäfts.
Er erhebt mehrere schwere Vorwürfe.
1. Die Grundthese sei falsch
Sein Hauptangriff lautet:
Die Staatsanwaltschaft verstehe das Zahlungsabwicklungsgeschäft nicht.
Er behauptet:
die Ermittler hätten zu wenig Branchenverständnis,
sie interpretierten komplexe Offshore-Strukturen automatisch als Betrug,
und sie verstünden nicht, warum bestimmte Lizenzen oder Vertragskonstruktionen nötig gewesen seien.
2. Oliver Bellenhaus sei ein opportunistischer Kronzeuge
Marsalek greift besonders den Mitangeklagten und Kronzeugen Oliver Bellenhaus an.
Er wirft ihm vor:
seine Aussagen ständig angepasst zu haben,
sich der Staatsanwaltschaft „angedient“ zu haben,
und dadurch persönliche Vorteile erreichen zu wollen.
3. Die Ermittler würden ein falsches Narrativ bevorzugen
Zwischen den Zeilen erhebt Marsalek den Vorwurf, die Staatsanwaltschaft habe sich früh auf die These festgelegt:
„TPA existierte nicht“
und ordne alle Fakten diesem Narrativ unter.
Er unterstellt:
mangelnde Offenheit für alternative Erklärungen,
zu starke Abhängigkeit vom Kronzeugen Bellenhaus,
und ein strukturelles Missverständnis der Branche.
Was ist strategisch auffällig an Marsaleks Darstellung?
Mehrere Punkte:
Er erklärt ausführlich die Struktur des Geschäfts, aber liefert kaum konkrete Dokumente oder überprüfbare Belege.
Er versucht, die Diskussion von: „Gab es echte Umsätze?“
hin zu: „Das Geschäft war eben extrem komplex“
zu verschieben.
Er entlastet Markus Braun teilweise, indem er behauptet, Braun habe keinen engen operativen Kontakt zu Bellenhaus gehabt.
Gleichzeitig beschreibt er das TPA-Modell fast wie ein halbautonomes Schattennetzwerk außerhalb normaler Konzernkontrolle.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Juli 2023 lagen viele Erkenntnisse, die wir heute haben, noch nicht vor.
Das war aber nicht das größte Problem... Das größte Problem war, dass dieser Brief in eine Klasse von information gehörte, die die Staatsanwaltschaft von Anfang an willkürlich als irrelevant bezeichnet hat und die eine von Olaf Storbeck angeführte Gruppe als "nicht diskutabel" definiert hat.
Antworten
Meimsteph:

"Lesefehler" vs" Weltverschwörung"

 
08.05.26 10:35
Ich glaube ich habe jetzt verstanden

Die "Weltverschwörung " darf definitiv nicht aufgedeckt werden .
Das ist Regel NR 1 .
sonst hätten sie vermutlich  längst Marsalek,Braun, die Roussevgruppe , die #Roussevchats kenner als Erklärung liefern können

Das Gericht kann jetzt schlecht sagen                                       "Luftbude wurde uns als gesicherte Realität aus gesicherten Kreisen geliefert"
Der Insoverwalter und Freis können schlecht sagen              "Luftbude wurde uns als gesicherte Realität aus gesicherten Kreisen geliefert"
Die "staatspresse" kann schlecht sagen                                     "Luftbude, Einwanderungsbedarf, Wohnungsbedarf , Coronalage  wurden uns als gesicherte Realität aus informierten Kreisen geliefert "

"lesefehler "neben 24 milliaden verlust  ist die Kröte ,die man schlucken muß ,um Braun irgendwie aus knast und gefahrenlage zu bekommen  
10 jahre haft ist die kröte die roussevbande schlucken musste ,um aus gefahrenlage zu kommen---gezuckert war sie mit "marsalek war aber nicht tidz"
und man konnte ja dafür mit Biontech und Rheinmetall Geld machen , wenn man es unbedingt braucht
"kauf Dir Biontech und ab jetzt kein Wort mehr über WDI" an diesen Apell im wdi fb chat erinner ich mich noch
Antworten
Meimsteph:

"Was machen wir

 
08.05.26 10:38
alle noch hier?"  Es ist Mai , fast  alles auf Höchststand , alles bestens .....
Antworten
Meimsteph:

"Bleibt gesund!"

 
08.05.26 11:05
interessiert und mutig ,
und verteidigt weiterhin die Demokratie und vor allem die Gedanken-und REDEFREIHEIT!
.....ganz,ganz wichtig .
Die Bürger müssen ihr Land und Erbe verteidigen und zwar zu allerletzt mit Waffen
youtu.be/RUQ1aTC_WFQ?t=245
Antworten
Meimsteph:

das musste ich jetzt doch noch kopieren

 
08.05.26 13:06
4 große " Verwechslungen" führten laut diesem Artikel dazu , dass wdi zerschossen und Braun 6 jahre eingesperrt wurden
csfa/jigjig/fontane wurde also auch wie ich grade heute ERLEUCHTET
Vor seiner ERLEUCHTUNG hat er ja ab u zu durchaus mitverwirrt  
jaja irren ist menschlich , keiner hat was mit Absicht gemacht, keiner konnte sich irgendwas denken ,
ist jetzt so , schwamm drüber, das Beste drauß machen, aus Schaden wird man klug, -IHR GIERSCHLUNDE-
seid froh dass die Prnbd weg ist "meimsteph ist moralisch unterirdisch , dass sie der prnbde nachtrauert" "das dumme Hühnchen hat keine Ahnung von Insolvenzrecht"
nun ist sie halt weg, nun sind sie halt da

 fontaane.wordpress.com/2026/05/08/...der-verwirrung/Wirecard:

7 Jahre der Verwirrung

Written by

Theodor Fontaane
in

0. Sammlung – alle Artikel
Von der Tabelle zur Totalfiktion: Sieben Jahre ungeklärter Begriffe

Ein Bogen von Mai 2019 bis Mai 2026
Dieser Text ist keine Stellungnahme aus der Perspektive der Verteidigung. Er ist
auch keine Verteidigung von Markus Braun. Er ist der Versuch, einen Befund zu
beschreiben: dass die öffentliche Darstellung eines der größten deutschen
Wirtschaftsstrafverfahren an entscheidenden Stellen nicht mit der dokumentierten
Realität übereinstimmt.

Das ist ein erheblicher Befund — unabhängig davon, welche Schlüsse man daraus
zieht. Denn die Schlüsse muss jeder selbst ziehen. Was nicht akzeptiert werden
sollte, ist dass diese Diskrepanz nicht diskutiert wird.

Zwischen dem Befund und seiner Interpretation gibt es einen Unterschied. Dieser
Text beschreibt den Befund. Die Interpretation ist offen.

Dieser Text richtet sich an jeden, der bereit ist, die Grundlagen dieser Debatte
neu zu betrachten — unabhängig davon, welche Position er bisher eingenommen hat.

Am 20. Mai 2019 veröffentlichte die Financial Times einen Artikel, der bis heute
die Koordinaten der Wirecard-Debatte bestimmt. Journalist Dan McCrum hatte ein
internes Dokument erhalten: eine Tabelle, erstellt von Kai Oliver Zitzmann, damals
Leiter Konzernbuchhaltung und internationales Reporting bei der Wirecard AG. Die
Tabelle enthielt Zahlen zu Zahlungsvolumina, Umsätzen, Kosten und Gewinnen aus
dem Geschäft mit drei Drittpartnern — Al Alam Solutions (Dubai), PayEasy Solutions
(Manila) und Senjo (Singapur) — für das Jahr 2016 und das erste Quartal 2017.

Zwei Umstände, die in der öffentlichen Debatte bis heute kaum je erwähnt werden,
sind für alles Folgende entscheidend.

Erstens: Diese Tabelle war kein Bestandteil der Konzernbilanz. Es handelte sich um
ein internes Arbeitsdokument — einen Entwurf. Der Dateiname trug ein „v“ für
Version. Ein versioniertes Arbeitsdokument eines Buchhaltungsleiters ist etwas
grundsätzlich anderes als eine geprüfte Bilanzposition. Was in solchen Entwürfen
steht, muss weder vollständig noch endgültig sein — und es muss vor allem nicht
identisch sein mit dem, was später in die Konzernrechnungslegung eingeflossen ist.

Zweitens: Die dramatischen Prozentzahlen, die die öffentliche Wahrnehmung seither
prägen — rund die Hälfte der Konzernumsätze, über 90 Prozent des EBITDA —
stammen nicht aus der Tabelle selbst. Sie stammen aus der Berechnung der
Financial Times. Die Redaktion setzte die internen Ziffern aus Zitzmanns Entwurf
ins Verhältnis zu den öffentlich gemeldeten Konzernzahlen. Ob diese Umrechnung
methodisch korrekt ist — ob also die internen Kategorien eines Arbeitsentwurfs von
2016/2017 direkt mit den konsolidierten IFRS-Kennzahlen vergleichbar sind — ist
nicht unumstritten. Es gibt dazu unterschiedliche Einschätzungen.

Die FT stellte eine legitime und wichtige Frage: Warum hat Wirecard diese
konzentrierte Abhängigkeit von drei Drittpartnern nicht offengelegt? Aber das war
nicht dieselbe Frage wie: Hat das Drittpartnergeschäft existiert?

Die Antwort, die niemand richtig gelesen hat
Wirecard antwortete auf zwei Ebenen. Vorstandschef Markus Braun erklärte am
25. April 2019 gegenüber Analysten und Investoren, die Zahlen seien nicht korrekt,
der Gewinnbeitrag der drei Partner sei „not significant“. Eine inhaltliche Erklärung,
warum die Zahlen aus der Tabelle des eigenen Buchhaltungsleiters falsch sein
sollten, lieferte er nicht.

Parallel dazu veröffentlichten die Anwälte von Herbert Smith Freehills eine
ausführliche Stellungnahme, die in der Berichterstattung fast vollständig
untergegangen ist. Darin findet sich eine Passage von erheblichem analytischem
Gewicht:

„In FY2018, about 52 per cent of transaction volumes, mostly of European origin,
were processed via financial institution licenses held by subsidiaries of Wirecard.
The residual approximately 48 per cent relate to more than 100,000 merchants and
were processed via more than 100 third-party financial institutions and payment
acceptance service providers of which about 20 are of particular relevance with
8 so-called BIN sponsors and 12 other acceptance partners.“

Das ist keine Widerlegung der Tabellenzahlen. Es ist eine andere Darstellung —
zu einem anderen Zeitpunkt (FY2018, nicht 2016/2017), mit anderen Metriken
(Transaktionsvolumen, nicht Umsatz oder EBITDA) und aus einer anderen
Perspektive (Konzernstruktur, nicht Drittpartnerkonzentration). Über 100
Drittpartner, davon 20 von besonderer Relevanz — das ist nicht das Bild dreier
halbleerer Briefkastenfirmen.

Ob diese Darstellung vollständig und repräsentativ war, ist eine offene Frage.
Dass sie zwingend falsch oder absichtlich irreführend war, ist nicht erwiesen.

Was zwischen den Klammern geschah
Was zwischen dem Mai-Artikel der FT und dem Follow-up im Oktober 2019 geschah,
ist für die Frage, wer wann über welche Informationen verfügte, von erheblicher
Bedeutung — und wird in der öffentlichen Debatte fast nie thematisiert.

Wirecard reagierte auf den FT-Artikel nicht nur öffentlich heftig. Auch intern war
einiges in Bewegung, wie aus dem laufenden Verfahren bekannt ist. Die Financial
Times wurde in diesem Zeitraum juristisch attackiert — und auch auf anderen,
illegalen Wegen: durch Überwachung und Hacking. Die Handlungen als solche sind
unstrittig dokumentiert. Wer sie beauftragt hat, ist bis heute ungeklärt.

Parallel dazu gingen konkrete Schreiben an die Staatsanwaltschaft, an den
Aufsichtsrat, an die Wirtschaftsprüfer. Und Informationen aus dem Umfeld von
Marsalek und Bellenhaus erreichten wichtige Personen innerhalb der Wirecard AG.

Vieles von dem, was die Öffentlichkeit erst nach dem Kollaps im Juni 2020 erfahren
hat, lag damit längst auf dem Tisch — bei Personen, die das wissen mussten.

Nach dem Kollaps entstand in der öffentlichen Wahrnehmung ein bestimmtes Bild:
Behörden, Wirtschaftsprüfer und Wirecard hätten gemeinsam Informationen
unterdrückt oder nicht berücksichtigt — während die Financial Times diese
Informationen immer geliefert hatte. Die Süddeutsche Zeitung brachte dieses Bild
auf eine Formel: London versus Aschheim.

Das ist eine Vereinfachung — und sie hat die spätere Diskussion strukturell geprägt.

Die Financial Times hatte nicht alle vorhandenen Informationen geliefert. Es gab
jede Menge weitere — aus anderen Quellen, über andere Kanäle, diskutiert in
anderen Zusammenhängen, wie unzureichend auch immer. Nicht alles, was bekannt
war, kam aus London. Nicht alles, was aus London kam, war das vollständige
Bild. Nicht alles, was aus London kam, diente ausschließlich der Information.

Wer diese Vereinfachungen als Grundlage akzeptiert, kommt zwangsläufig zu einer
Analyse, in der jede Abweichung vom FT-Narrativ als Verteidigung von Aschheim
erscheint. Das war die Ausgangslage, in der der November 2021 stattfand.

Das Tertium: Was niemand in Aschheim wusste
Es gibt einen dritten Möglichkeitsraum, der in der bisherigen Debatte kaum
erschlossen wurde — weder von der Anklage noch von der Verteidigung, noch von
der Berichterstattung.

Wirecard präsentierte nach außen eine vereinfachte Darstellung eines komplexen,
teilweise ausgelagerten Geschäftsmodells. Innerhalb dieser Struktur operierte
offenbar ein Netzwerk, dessen operative Realität die Konzernzentrale in Aschheim
möglicherweise nur unvollständig kannte.

An diesem Punkt lässt sich eine Vermutung formulieren, die sich aus der
Gesamtlogik der Beweislage aufdrängt: Markus Braun dürfte selbst nicht sagen
können, was über PayEasy, Senjo und Al Alam tatsächlich geflossen ist. Nicht weil
er schweigt — sondern weil er es schlicht nicht wusste. Das wäre die präzise
Formulierung des Tertiums: keine absolute Kontrolle, sondern strukturelle
Unwissenheit über das, was im Netzwerk unter Marsalek tatsächlich lief.

Der Spiegel beschrieb im März 2021 dieses Netzwerk, ohne die Konsequenz daraus
zu ziehen: Ray Akhavan, Jan Marsalek und der Brite Henry O’Sullivan sollen PXP
Financial kontrolliert haben — jenes Unternehmen, das 2016 von
Wirecard-Drittpartner Senjō übernommen wurde, finanziert mit einem
35-Millionen-Euro-Kredit von Wirecard. PXP wickelte Zahlungen für
Hochrisikokunden ab. Der Spiegel nennt „Führungskräfte des Konzerns“, die
offenbar gemeinsame Sache mit dieser Struktur machten. Markus Braun taucht in
dieser Beschreibung des operativen Netzwerks nicht auf.

Die sogenannte Lock-Mail vom 24. Januar 2020 fügt sich in dieses Bild. Senjō-Chef
Gavin Lock drohte einer Managerin der Wirecard Bank offen, zur Financial Times
zu gehen, falls Wirecard Senjōs Kredit nicht stunde. Die Mail ging in Kopie an
Braun, Marsalek und Aufsichtsratschef Eichelmann. Braun reagierte nicht kritisch —
Wirecard gab nach, der Kredit wurde gestundet, ein Treffen mit KPMG-Prüfern kam
nicht zustande.

Das ist kein Beweis für Brauns Wissen. Es ist vereinbar mit einem Vorstandschef,
der gegenüber dem Netzwerk um Marsalek strukturell in einer schwachen Position
war. Es entlastet Braun nicht automatisch strafrechtlich. Es zeigt lediglich,
dass das Bild absoluter Kontrolle – insbesondere vom Kronzeugen im konkreten Zusammenhang mit dem TPA in mit Umlauf gebracht – durch die verfügbaren Dokumente nicht gedeckt
ist.

Der TPA Reality Check: Die Antwort auf die falsche Frage
Im März 2021, als noch keine ausländischen Konten vollständig geprüft worden
waren, veröffentlichte das Group Compliance Office der Wirecard AG in der Insolvenz
den sogenannten „TPA Reality Check“ — auf Grundlage von Analysen der Andersch
AG, erstellt im Auftrag von Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé. Der Bericht kam
zu dem Schluss: Wirecard hatte kein signifikantes, reales Geschäft mit den drei
TPA-Partnern.

Das klingt wie eine Antwort auf die zentrale Frage. Es ist keine.

Der Bericht schränkte seinen Untersuchungsgegenstand von vornherein explizit auf
Strukturen mit Treuhandkonten ein. Vergleichbare Drittgeschäfte ohne Treuhandkonten
schloss er ausdrücklich aus. Damit prüfte er nicht, ob TPA-Geschäft in irgendeiner
Form existierte. Er prüfte ausschließlich, ob das in der Konzernbilanz dargestellte
Modell — Treuhandkonten in Asien — existierte.

Damit hat die Wirecard eine Antwort gegeben auf die Frage, die sie selbst am 22 Juni 2020 gestellt hat – aber auf eine völlig unzureichende Weise, wie es nicht nur James Freis später in Stadelheim ausdrücklich formuliert hat, sondern wie jedem sofort klar wird, der dieses Dokument tatsächlich liest und nicht nur sein „Ergebnis“ weiterträgt wie der Insolvenzverwalter.

Der macht daraus absolute Aussagen , dabei dokumentiert derselbe Bericht in seiner eigenen Tabelle reale
Zahlungseingänge bei den drei TPA-Partnern: EUR 114.445.399,03 bei Al Alam,
EUR 112.539.744,78 bei PayEasy, EUR 51.130.767,97 bei Senjo — in Summe
EUR 278.115.911,78. Die vorgeblichen Zahlungen auf Treuhandkonten summieren
sich in derselben Tabelle auf knapp EUR 1,9 Milliarden. Die realen Zahlungsflüsse
erklären diese Lücke nicht. Aber der Bericht benennt sie — und ordnet sie pauschal
als Roundtripping ein, ohne differenzierte Analyse.

Diese Einschränkung des TPARC folgte der Rahmung der Financial Times aus dem
Jahr 2019: TPA gleich diese drei Partner gleich Treuhandkonten. Über ein Drittel
der Quellen des Berichts sind Zeitungsartikel, darunter prominent die FT. Der
TPARC übernahm die Fragestellung der FT, untersuchte sie mit insolvenzrechtlichen
Mitteln und kam zum Ergebnis, das aus diesen Prämissen zwingend folgte.

Antworten
Meimsteph:

2, hälfte von 11 jahre verarschung

 
08.05.26 13:07
ich musste halbieren weil zu lang für post
Dass Jaffé diesen Rahmen setzte, war im engeren Sinne kein Versagen. Sein Auftrag
war insolvenzrechtlich definiert: Vermögen sichern, Gläubiger bedienen,
Haftungsansprüche prüfen. Die strafrechtlich relevante Frage — was hat tatsächlich
stattgefunden, wer wusste was, wer hat was veranlasst — war nicht sein Mandat.
Dass ein insolvenzrechtlich definierter Prüfrahmen zur zentralen Grundlage einer
Strafanklage wurde, ist der eigentliche institutionelle Kategorienfehler.

Als Jaffé im Stadelheimer Prozess als Zeuge aussagte, bestätigte sich dieses Bild.
In den Bereichen seines tatsächlichen Aufgabenbereichs war er ein präziser und
kompetenter Zeuge. Für die Kernfrage des Verfahrens antwortete er mit Sätzen wie
„Ich war nicht dabei“, „Das war nicht Gegenstand meiner Prüfung“, „Ich habe keine
Kenntnis darüber.“ Dutzende Male. Er hat nie geprüft, welche operative Leistung
tatsächlich erbracht wurde.

Jaffé weiß, dass die Treuhandkonten leer waren. Er weiß nicht, ob hinter den drei
Drittpartnern operatives Geschäft lag, das anders als bilanziert abgewickelt wurde.
Beide Aussagen nebeneinander zu halten ist unbequem. Es ist aber der Stand der
Dinge.

Vier Fragen — eine Antwort: der systematische Kategorienfehler
Zieht man die Linie von 2019 bis heute, zeigt sich eine durchgehende Verwechslung
von vier verschiedenen Fragen, die nie sauber getrennt wurden:

Die Financial Times fragte 2019: Waren diese drei Partner verdächtig und
materiell nicht offengelegt?

Der TPARC fragte 2021: Existierte das Treuhandkonten-Modell so, wie es in der
Bilanz dargestellt war?

Jaffé beantwortete als Zeuge: Lagen auf den Treuhandkonten Gelder?

Die Anklage behauptet: Hat TPA-Geschäft überhaupt jemals existiert?

Jede dieser Fragen hat eine andere Antwort. Nur die dritte ist durch Beweise
eindeutig belegt: Nein, die Treuhandgelder waren nicht vorhanden. Alle anderen
Fragen werden behandelt, als seien sie durch diese eine Antwort mitbeantwortet.
Das sind sie nicht.

November 2021: Als eine These zur Norm wurde
Es gibt einen gut dokumentierten Moment, an dem aus einer Ermittlungsthese eine
öffentliche Gewissheit wurde. Im November 2021 — über ein Jahr vor Prozessbeginn —
veröffentlichten sieben Journalisten von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR einen
Artikel, der berechtigte Fragen über bislang ungeklärte Zahlungsflüsse stellte.
Als die Tagesschau darüber berichtete, wurde umgehend darauf reagiert. Absichtlich
oder nicht — der Rahmen dessen, was über Wirecard schreibbar war, wurde in
diesem Moment gesetzt. Mit der Autorität der Financial Times gegenüber
Journalisten, die sich erst nach dem Kollaps für Wirecard zu interessieren begonnen
hatten.

Dabei gilt auf beiden Seiten dasselbe Prinzip: So wie es innerhalb der Wirecard AG
einen erheblichen Unterschied gab, wer wann über welche Informationen verfügte,
gab es ihn auch unter den Journalisten. Wer das Thema von Anfang an verfolgte,
wusste anderes — und früher — als wer erst nach dem Zusammenbruch dazukam.
Diese Asymmetrie erklärt, warum manche Fragen nie gestellt wurden — und warum
die Autorität derer, die früh dabei waren, so schwer zu hinterfragen war.

Ein Parlamentarier beglaubigte den gesetzten Rahmen amtlich. Sieben Tage später
zog das Autorenteam seine eigenen Fragen faktisch zurück — mit demselben
Argument, das es bereits im Mai verwendet hatte: Jaffé. Die Fragen vom
21. November wurden nie wieder gestellt.

Die Verteidigung: verwaschen seit 2023
An dieser Stelle muss auch auf die Verteidigung selbst hingewiesen werden — nicht
um ihre Strategie zu kritisieren, sie hat ihre eigenen Gründe —, aber um eine
Beobachtung festzuhalten, die ich bereits im September 2023 formuliert habe: Die
Verteidigung formuliert zu verwaschen.

Die Position, die sich aus den verfügbaren Dokumenten mühsam rekonstruieren
lässt, ist analytisch stark: Das bilanzierte TPA-Modell war eine Fälschung — als
Kulisse für die Veruntreuung durch ein Netzwerk unter Marsalek. Das tatsächliche
Drittpartnergeschäft existierte in Teilen, wurde aber von diesem Netzwerk
kontrolliert und abgeschöpft. Braun war kein Mitglied dieses Netzwerks.

Diese Position ist kohärent. Sie erklärt die realen Zahlungsflüsse, die der TPARC
selbst dokumentiert. Sie erklärt das Schweigen der TPA-Partner nach der Insolvenz.
Sie erklärt die Lock-Mail. Sie erklärt, warum Braun in keiner Beschreibung des
operativen Netzwerks auftaucht.


Mai 2026: Der BR und der Begriff, den niemand klärt
Im Mai 2026 berichtet BR24 über neue Beweisanträge der Braun-Verteidigung. In
einem dieser Anträge hält die Verteidigung fest, Marsalek habe das bilanzierte
Geschäft „fingiert, um keine Aufmerksamkeit im Hinblick auf den wahren Tathergang
zu erwecken und unbemerkt Gelder auszuleiten.“

Das ist eine präzise Aussage: Die Bilanzdarstellung war Tarnung — nicht das
Geschäft selbst.

Wenige Absätze früher schreibt BR24: „Waren Teile des Wirecard-Geschäfts mit
ausländischen Drittpartnern frei erfunden? Nach Überzeugung des
Insolvenzverwalters und der Staatsanwaltschaft lautet die Antwort darauf:
eindeutig ja.“

„Bilanziertes Geschäft fingiert“ und „Geschäft frei erfunden“ sind nicht dasselbe.
Der BR zitiert die Unterscheidung im selben Artikel korrekt — und verwischt sie unmittelbar wieder. Niemand klärt, worüber gerade gesprochen wird. Das ist seit
Mai 2019 so. Es hat sich bis Mai 2026 nicht geändert.

Was auf dem Spiel steht
In der Anklage wird für alle unterschiedlichen Straftatbestände mit einem
behaupteten Wissen der Angeklagten über ein völlig erfundenes Geschäft
argumentiert. Dieser Grundpfeiler trägt das gesamte Konstrukt. Zeigt sich aber,
wie wenig belastbar er ist — wie sehr er auf methodisch unzureichenden Grundlagen
ruht, auf einem insolvenzrechtlichen Prüfrahmen, auf Zeitungszitaten, auf einer
Frage, die niemand je vollständig gestellt hat —, dann rücken Themen ins Zentrum,
die in der bisherigen Berichterstattung kaum Beachtung gefunden haben. Nicht weil sie neu wären. Sondern weil man sie bisher für erledigt hielt, ohne sie je wirklich geprüft zu haben.

Das gilt auch für den Vorwurf der Bilanzfälschung selbst. Er ist ein eigenständiger
strafrechtlicher Vorwurf — und seine Zuordnung zu den Angeklagten Markus Braun
und Stephan von Erffa ist eine Frage, die einer eigenen sorgfältigen Prüfung
bedarf. Auch hier wurden ins Verfahren eingeführte Aspekte vielfach nicht im Detail gewürdigt — weil man von einem bereits als gesichert geltenden Tatbild ausging und auf dieser Grundlage eine detaillierte Klärung für entbehrlich hielt.
Das ist keine Methode der Wahrheitsfindung. Es ist ihre Umkehrung.

In der öffentlichen Berichterstattung wird die Länge des Verfahrens regelmäßig mit der Prozessstrategie der Verteidigung erklärt: neue Beweisanträge, neue Zeugen,
neue Dokumente. Das mag taktisch sein. Es kann aber auch etwas anderes bedeuten:
dass ein Verfahren, dessen Fundament nie vollständig geprüft wurde, zwangsläufig
an Stellen stockt, die man für längst geklärt hielt. Ein Prozess verzögert sich nicht nur durch Anträge. Er verzögert sich auch durch Fragen, die zu früh für
beantwortet erklärt wurden.

Die Lücken, die man erkennen sollte
Solange diese Unklarheiten bestehen und die Lücken in der Berichterstattung nicht
benannt werden, kann das Verfahren von der Öffentlichkeit nicht eigenständig verstanden werden. Die Zuschauer sind auf die Deutung durch Journaliste

Wer den Text aufmerksam liest, findet sie — so wie man sie früher auch in den
Mitteilungen der Wirecard AG finden konnte, wenn man es wollte.

Man musste es aber auch wollen.

Quellen:

Antworten
Kathryn_Railly:

Bahnhof

 
08.05.26 13:33
ich verstehe nur noch Bahnhof. Habe gar nix verstanden, wer was sagt. Nur nochmal zu Marsalek: er könnte ab dem Moment, wo er sich in D den Behörden stellt, an Glaubwürdigkeit gewinnen. Bis dahin ist er indiskutabel. Abgesehen davon, wie gewichtet Ihr Braun-Fans, das Marsalek sagt,  dass die Geschäfte außerhalb des Konzerns liefen und nicht mit dem DAX vereinbar waren? Was denn nun, Hü oder Hott? Wie soll dass denn Braun entlasten? Und dieses Insolvenz-Gelaber und FT-Bashing kann ich auch nicht mehr lesen, honorige Personen mit bester Reputation werden infrage gestellt, äh, von wem genau??
Hier fehlt es an den Grundlagen, wenn von Laien aus der entfernung eine Insolvenz angezweifelt wird. Meinetwegen stellt die Abwicklung infrage, aber die Insolvenz ist doch keine Meinungssache.


Antworten
leoAcqui:

@ Kathryn_Railly :

 
08.05.26 19:49
„Wie interpretiert ihr Braun-Fans Marsaleks Aussage, dass die Geschäftsaktivitäten außerhalb des Konzerns stattfanden und mit dem DAX unvereinbar waren?“ Gerne beantworte ich diese Frage.
Ich stimme Jan Marsaleks Aussage voll und ganz zu und unterstütze sie persönlich. Die Wirecard AG bot ihren Kunden Lösungen an, die aufgrund ihrer technischen Eigenschaften – und ich betone: technisch – zwangsläufig fundierte und hochprofessionelle Kenntnisse der Computerprogramme erforderten, auf denen die Aktivitäten des Drittanbieters Wirecard basierten.
Kenntnisse, über die nur wenige Mitarbeiter bei Wirecard (selbst in den höchsten Positionen) verfügten. Meine Aussagen basieren auf monatelanger persönlicher Recherche. Dieser Aufgabe widme ich mich derzeit. Sobald ich diese Arbeit abgeschlossen habe, werde ich weitere Informationen veröffentlichen, um euch allen zu helfen, die Aussagen von Jan Marsalek besser zu verstehen. Und ich wiederhole: Ich stimme ihnen voll und ganz zu.
Antworten
leoAcqui:

@ Kathryn_Railly :

 
08.05.26 22:09
Ich möchte Euer Ehren daran erinnern, dass bei Wirecard AG viele gute und hervorragende Fachkräfte gearbeitet haben. Neben Dr. Markus Braun sollte man auch Stephan V.E. und die vielen anderen Menschen in aller Welt nicht vergessen, die sich unermüdlich für das Wohl und den Erfolg von Wirecard AG eingesetzt haben. Und dann sieht man sich plötzlich solchen Mistkerlen gegenüber, die einen übers Ohr hauen wollen. Sie hauen einen einfach um.
Antworten
Meimsteph:

Danke Leo für die grandiosen Posts auf 2014!

 
09.05.26 05:22
Leider ist es mir nicht möglich zu liken.
Am 18.6.20 wurde das Geld auf THKs vermisst
Am 25.6.29  erklärte Freis die "Insolvenz"
Unzählige Reporter hatten Zugriff auf Daten der WDI
Ich wusste nicht wann genau Herr Meyer Fünffinger über die 2018 er swiftdaten aus Jan Marsaleks e mail Postfach gestolpert war.
den resultierenden Filmbericht ,in dem sie zum Teil abgefilmt waren finde ich im Moment wieder mal nicht
Es war lt csfa bereits im August 2020!    da wäre WDI noch als ganzes zu retten gewesen

Antworten
Meimsteph:

abgesehen davon wie kann man

 
09.05.26 05:25
einen Konzern zerschiessen, vor man nicht die wichtigsten Daten durchgesehen hat?
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
WDI Forum für Verantwortungsbewusste 1517425
Antworten
Meimsteph:

#ltjaffe

 
09.05.26 05:41
habe ich spätestens 2022 eingeführt , weil wiebittee sich in jdm 2. post auf ihn berief
csfa hat mich "dummes Gackerhühnchen" unzählige Mals auf die "umsichtige und nötige Insolvenz" hingewiesen
kathrinr schreibt in ihrem letzten post hier  "Insolvent ist nunmal insolvent oder so ähnl
askjig =csfa=charlotte etc  
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
WDI Forum für Verantwortungsbewusste 1517427
Antworten
Meimsteph:

"EIne Inso

 
09.05.26 05:54
ist doch keine Meinungssache" die Laien kritisieren dürfen
Aber  mich ein Gackerhühnchen zu nennen und das tat auch KathrynReileigh , das hab ich mir gemerkt , das geht  
WDI Forum für Verantwortungsbewusste 1517429
Antworten
Meimsteph:

"68 ig fach"

 
09.05.26 06:07
nur 25?
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
WDI Forum für Verantwortungsbewusste 1517431
Antworten
Meimsteph:

SOZI zeitung "informiert"

 
09.05.26 13:06
ja nur die , die sie kaufen ...
für br werden uns jährlich 250 Euro? abgebucht!

ich saß auch mal hinter jmd in Stadelheim, der Laptop mithatte , also Journalist war , ich dachte eher für Brigitte oder woman oder was es da so gibt
der hatte 80% des Bildschirms schwarz und auf den unteren 20% hat er glaube ich Bildzeitung RECHERCHIERT  
sah aber bißchen anders aus als das online Foto von Stephan Radomsky

x.com/csFraudAnalysis/status/2053058379967238254
Antworten
Meimsteph:

einfach #elasticengine

 
09.05.26 15:11
in twittersuche tippen

www.sun24.press/en/...x-about-wirecards-it-architectures.html
Antworten
Meimsteph:

mengenlehre, legosteine, kinderreime

 
09.05.26 16:02
ich erzähle die geschichte nochmal bißchen  anders

"dieser marsalek hat rote steine von uns , mit denen er uns ruinieren kann! "
"keine panik , wir sagen einfach, er wäre  ein hedonistischer Säufer , den  eine russische Schönheit um den Finger wickeln konnte , und der mit seinen Kumpels das Wirecardding erfunden hat ,
kriegen wir schon gedeichselt!
Gebt an alle Instanzen raus, dass Wirecard GESICHERT Luftbude ist, die Daten erfunden , die Umsätze erfunden
von hedonistischen ,aufgeblasenen ecommerce Kapitalisten .
die haben schon soviel Schwachsinn aus der Propagandamaschinerie  geschluckt , das geht denen runter wie ÖL
Alternativmeinungen mit üblichen Mitteln im Anfangsstadium plattmachen , also Diffamieren als geisteskrank, drogensüchtig etc
wer bissl Hirnmasse hat ,ist mit Geldverdienen ,Behördenkrimskrams und Freizeitstress  bestens ausgelastet ,
Ihr habt dank Staatsknete Zeitund Energie  die auszubooten"
Es gilt :LEITSATZ #Luftbude , ansonsten ist Eurer fantasie keine Grenze gesetzt
und Datenchaos bei Wirecard entsorgen

x.com/askjig/status/2053099652388430326



Antworten
Meimsteph:

the core

 
10.05.26 12:35
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
WDI Forum für Verantwortungsbewusste 1517495
Antworten
Meimsteph:

"luftbude" ocap

 
14.05.26 09:53
an die markus Braun angeblich einen Kredit gegeben hat ,um Geld zu veruntreuen...
www.straitstimes.com/business/...en-funds-for-future-lawsuits
Antworten
Meimsteph:

aus obigem Artikel

 
14.05.26 10:00
"Geschäftsunterlagen zeigen, dass oCap Management, offiziell bekannt als Senjo Trading, 2015 in Singapur gegründet wurde und sich derzeit in der Zwangsliquidation befindet. Zu den registrierten Geschäftstätigkeiten gehören    

Datenanalysen und internationale Handelsfinanzierung.

Der Fall dreht sich um einen Antrag der Liquidatoren von oCap Management, auf Mittel zuzugreifen, die aufgrund einer gerichtlichen Sperranordnung im Zusammenhang mit Strafverfahren in Deutschland im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Zahlungsfirma Wirecard AG eingefroren sind, einst eines der größten Finanztechnologieunternehmen Deutschlands.
Die deutschen Behörden fordern eine Beschlagnahmungsanordnung für Vermögenswerte, die angeblich mit den von oCap Management erworbenen Straftatenerlöse verknüpft sind.

Deutsche Staatsanwälte behaupteten, dass 210 Millionen Euro (313 Millionen SGD) an Krediten von Unternehmen innerhalb der Wirecard-Gruppe an oCap Management weitergeleitet und genutzt wurden, um die wahre finanzielle Lage von Wirecard zu verschleiern und Geld aus der Gruppe abzuziehen."

ohohoh  was für ein international desaströses Behauptungsschlamassel     #ltjaffe  
Antworten
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#14324

Meimsteph:

ooh oha!

 
14.05.26 10:25
ich denke ja das mit den "anglo amerik Shortern" mußte JM damals der Staatsanwaltschaft erklären

jaaa und nachdem Frazer Perring reich war hat csfa sich irgendwo öffentlich bei ihm bedankt, dass er bissl was für seine untergehende Lieblingskneipe gespendet hat.


csfa.
@csFraudAnalysis
Übersetzt (Originalsprache Englisch)
@grok

Welche Leerverkäufer haben diesen Gewinn gemacht?
Könnten Sie versuchen, Informationen darüber zu finden, wer diesen Gewinn gemacht hat?
Wir kennen Jim Chanos, Chris Hohn, Fraser Perring und Fahmi Quadir, und Ennismore hat auch eine Rolle gespielt, besonders ganz am Ende.
Noch mehr Informationen darüber, wer die Milliarden verdient hat?
Bewerte diese Übersetzung:
8:11 vorm. · 14. Mai 2026
·
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