Inzwischen melden es alle und immer etwas mehr. So Reuters
WCM-AR-Chef- Beteiligung an Commerzbank steht auf dem Prüfstand
Sonntag 16. November 2003, 16:26 Uhr
Frankfurt, 16. Nov (Reuters) - Die angeschlagene Beteiligungs- und Immobiliengesellschaft WCM könnte im Zuge eines Strategiewechsels ihre Beteiligung an der Commerzbank veräußern.
"WCM wird sich künftig auf das Kerngeschäft mit Immobilien konzentrieren" sagte der seit Oktober amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Vogel in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Alles andere steht auf dem Prüfstand." Dazu zählten die Beteiligungen des Konzerns an der Commerzbank und an den Klöckner-Werken. WCM hält 5,5 Prozent an der Commerzbank. Das Unternehmen ist mit 83 Prozent an den Klöckner-Werken beteiligt. WCM-Chef Roland Flach hatte jüngst bekräftigt, die WCM denke zwar über den Verkauf ihres Anteils an der Commerzbank nach, aber eine Transaktion stehe nicht unmittelbar bevor.
Reuters hatte im vergangenen Monat berichtet, dass WCM ihren Anteil an der Commerzbank verkaufen würde, um damit ihre Eigenständigkeit zu sichern und sich von Randaktivitäten im Immobilienbereich trennen wolle. Damit könnten die Schulden von WCM um gut eine Milliarde Euro zurückgeführt werden. An der Börse wird der Anteil an der Commerzbank mit gut 500 Millionen Euro bewertet. Nach Reuters-Daten ist WCM der drittgrößte Anteilseigner der Commerzbank hinter der Münchener Rück und dem italienischen Versicherer Generali.
WCM hatte im dritten Quartal einen operativen Gewinn von 42,5 Millionen Euro nach einem Verlust von 17,8 Millionen Euro im zweiten Quartal verbucht. WCM-Chef Flach stellte für das Gesamtjahr einen deutlichen Gewinn in Aussicht, was Analysten für erreichbar halten. 2002 hatte WCM vor allem wegen Abschreibungen auf Beteiligungen einen Nettoverlust von 860 Millionen Euro verbucht.
COMMERZBANK NACH MILLIARDEN-ABSCHREIBUNGEN ATTRAKTIVER
Die Commerzbank hatte im Wochenverlauf mitgeteilt, auf ihre Beteiligungen rund 2,3 Milliarden Euro abgeschrieben zu haben. Damit weist sie für das dritte Quartal überraschend einen Nettoverlust in dieser Größenordnung aus. Noch am vergangenen Mittwoch erlöste die Bank zudem rund 760 Millionen Euro im Zuge einer Kapitalerhöhung. Das Institut hat damit seine Bücher bereinigt und wird damit als Übernahmeziel attraktiver. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller hatte am Freitag gesagt, dass die Gefahr einer Übernahme der Commerzbank nach den Milliarden-Abschreibungen und der Kapitalerhöhung vom vergangenen Mittwoch nicht gesunken sei.
Den Kursrutsch der vergangenen Woche könne der frühere Thyssen-Chef und Mobilcom-Sanierer nicht nachvollziehen: "Das Unternehmen hat viel Substanz, der innere Wert liegt deutlich höher als der heutige Kurs." WCM könne daher auch ohne Kapitalgeber überleben: "Wir brauchen keinen Investor", sagte Vogel dem Magazin. WCM-Chef Flach hatte indes jüngst bekräftigt, bald einen neuen Großinvestor für WCM präsentieren zu wollen, der eine Kapitalerhöhung mitträgt. WCM ist seit Monaten auf der Suche nach einem neuen Großinvestor, da der Aufsichtsrats-Vize Karl Ehlerding seinen 42,5-prozentigen Anteil wegen privater Schulden von rund 450 Millionen Euro auf Druck seiner Banken mindestens halbieren muss.
Etwa das Gleiche steht im Manager-Magazin
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Nun, die Halbierung oder mehr wurde herbeigezwungen. Damit der Weg für jede bessere Lösung frei. Bestimmt werden nicht 32% auf den Markt geworfen, denn das Ziel, Herrn E. rauszupressen und die WCM billig zu machen ist erreicht. Meine Theorie IVG/WCM - siehe oben -- ist noch immer eine mögliche Lösung.
Da der Platow-Brief Roß und Reiter für den Kurssturz nennt und es jetzt für die Hedger wohl zu heiß wird und die Berliner Bank ihr Ziel erreicht haben dürfte, wird es nach oben gehen, wenn auch in Stufen, wegen der Mitnahmegewinne. - Ist aber keine Prognise, nur eine Vermutung, nicht das jemand sich verführt sieht.
WCM-AR-Chef- Beteiligung an Commerzbank steht auf dem Prüfstand
Sonntag 16. November 2003, 16:26 Uhr
Frankfurt, 16. Nov (Reuters) - Die angeschlagene Beteiligungs- und Immobiliengesellschaft WCM könnte im Zuge eines Strategiewechsels ihre Beteiligung an der Commerzbank veräußern.
"WCM wird sich künftig auf das Kerngeschäft mit Immobilien konzentrieren" sagte der seit Oktober amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Vogel in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Alles andere steht auf dem Prüfstand." Dazu zählten die Beteiligungen des Konzerns an der Commerzbank und an den Klöckner-Werken. WCM hält 5,5 Prozent an der Commerzbank. Das Unternehmen ist mit 83 Prozent an den Klöckner-Werken beteiligt. WCM-Chef Roland Flach hatte jüngst bekräftigt, die WCM denke zwar über den Verkauf ihres Anteils an der Commerzbank nach, aber eine Transaktion stehe nicht unmittelbar bevor.
Reuters hatte im vergangenen Monat berichtet, dass WCM ihren Anteil an der Commerzbank verkaufen würde, um damit ihre Eigenständigkeit zu sichern und sich von Randaktivitäten im Immobilienbereich trennen wolle. Damit könnten die Schulden von WCM um gut eine Milliarde Euro zurückgeführt werden. An der Börse wird der Anteil an der Commerzbank mit gut 500 Millionen Euro bewertet. Nach Reuters-Daten ist WCM der drittgrößte Anteilseigner der Commerzbank hinter der Münchener Rück und dem italienischen Versicherer Generali.
WCM hatte im dritten Quartal einen operativen Gewinn von 42,5 Millionen Euro nach einem Verlust von 17,8 Millionen Euro im zweiten Quartal verbucht. WCM-Chef Flach stellte für das Gesamtjahr einen deutlichen Gewinn in Aussicht, was Analysten für erreichbar halten. 2002 hatte WCM vor allem wegen Abschreibungen auf Beteiligungen einen Nettoverlust von 860 Millionen Euro verbucht.
COMMERZBANK NACH MILLIARDEN-ABSCHREIBUNGEN ATTRAKTIVER
Die Commerzbank hatte im Wochenverlauf mitgeteilt, auf ihre Beteiligungen rund 2,3 Milliarden Euro abgeschrieben zu haben. Damit weist sie für das dritte Quartal überraschend einen Nettoverlust in dieser Größenordnung aus. Noch am vergangenen Mittwoch erlöste die Bank zudem rund 760 Millionen Euro im Zuge einer Kapitalerhöhung. Das Institut hat damit seine Bücher bereinigt und wird damit als Übernahmeziel attraktiver. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller hatte am Freitag gesagt, dass die Gefahr einer Übernahme der Commerzbank nach den Milliarden-Abschreibungen und der Kapitalerhöhung vom vergangenen Mittwoch nicht gesunken sei.
Den Kursrutsch der vergangenen Woche könne der frühere Thyssen-Chef und Mobilcom-Sanierer nicht nachvollziehen: "Das Unternehmen hat viel Substanz, der innere Wert liegt deutlich höher als der heutige Kurs." WCM könne daher auch ohne Kapitalgeber überleben: "Wir brauchen keinen Investor", sagte Vogel dem Magazin. WCM-Chef Flach hatte indes jüngst bekräftigt, bald einen neuen Großinvestor für WCM präsentieren zu wollen, der eine Kapitalerhöhung mitträgt. WCM ist seit Monaten auf der Suche nach einem neuen Großinvestor, da der Aufsichtsrats-Vize Karl Ehlerding seinen 42,5-prozentigen Anteil wegen privater Schulden von rund 450 Millionen Euro auf Druck seiner Banken mindestens halbieren muss.
Etwa das Gleiche steht im Manager-Magazin
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Nun, die Halbierung oder mehr wurde herbeigezwungen. Damit der Weg für jede bessere Lösung frei. Bestimmt werden nicht 32% auf den Markt geworfen, denn das Ziel, Herrn E. rauszupressen und die WCM billig zu machen ist erreicht. Meine Theorie IVG/WCM - siehe oben -- ist noch immer eine mögliche Lösung.
Da der Platow-Brief Roß und Reiter für den Kurssturz nennt und es jetzt für die Hedger wohl zu heiß wird und die Berliner Bank ihr Ziel erreicht haben dürfte, wird es nach oben gehen, wenn auch in Stufen, wegen der Mitnahmegewinne. - Ist aber keine Prognise, nur eine Vermutung, nicht das jemand sich verführt sieht.
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