ist jmd von euch in Patrizia investiert und weiß was da gerade mit dem Kurs abgeht??? Hat jmd Informationen, obs nochmal was wird? Zumindest irgendwann!?
LG
Matthias
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ist jmd von euch in Patrizia investiert und weiß was da gerade mit dem Kurs abgeht??? Hat jmd Informationen, obs nochmal was wird? Zumindest irgendwann!?
LG
Matthias
Bin seitdem ich mal bei um die 4 drin war und nen kleinen Gewinn realisieren konnte, wieder mal spekulativ rein, aber es scheint wirklich kein Ende in Sicht zu sein.
Bin auch ein wenig überrascht, denn so wie der Aktienkurs aussieht, könnte man denken Patrizia stehe vor einer Insolvenz.. Klar sind die hoch fremdfinanziert, auch das Privatisierungsgeschäft läuft nicht wie erwartet, aber mir gefallen die Zahlen aus Q3 um einiges besser als noch vor einem Jahr wo der Kurs noch um einiges höher war, denn dort konnte nur ein Gewinn durch Höherbewertungen des Immobilienportfolios erreicht werden (operativ ja sogar Verlust). Jetzt sind sie wenigstens operativ im plus (erstmals seit Börsengang?) und trotz allem ist der Kurs so niedrig wie nie.. Die Mieteinnahmen decken die Zinsen und noch anderes, Fonds verdienen Geld, Immobilienmanagement verdient Geld, was will man mehr? Klar, mit deren Ziel in der Wohnungsprivatisierung haben die sich bestimmt anders vorgestellt. Da deren Immobilien aber nicht wie bei einer CRE (die vergangenes Jahr auch Immobilien hochbewertet haben und dieses Jahr wieder runter gehen mussten) in wirklich guten bis sehr guten Lagen liegen, denke ich ist es vielleicht ja auch garnicht einmal so schlecht, wenn die nicht verkauft werden. Überall wird geschrieben in guten Lagen steigen die Preise. Also steigt perspektivisch auch der Gewinn oder (Mieteinnahmen vernachlässigt)? Also ich glaube hier wird einfach nur schwarz gemalt. Nicht nur Patrizia sondern auch andere Immobilienwerte werden einfach in Sippenhaft mit den Banken genommen, da sie einfach oft in größerem Maße auf Fremkapital angewiesen sind. Die Angst vor steigenden Zinsen ist nachvollziehbar, allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass eine Firma mit einem Zinssatz rechnet der, wenn er sich etwas erhöht (z.B. 50-100 Basispunkte), gleich die gesamte Gewinnrechnung zerstört!? Wenn dem so wäre, bräuchte man nicht investieren sondern könnte das Geld auch fest anlegen.. Achja, es wird z.B. in einem anderen Forum ganz schön gegen den Vorstand gewettert. Dieser ist sicherlich an der Situation wie sie jetzt ist schuld bzw. hätte sicherlich viel früher von den Zielen in 2007 Abstand nehmen sollen (hat mir auch überhaupt nicht gefallen, bin froh nicht bei 10-20 rein gegangen zu sein, da ich die Aktie schon länger im Blick hatte..). Der Ausblick für das zukünftige Geschäft aus dem Q3-Bericht ist in meinen Augen jedoch sehr bodenständig, wenn auch recht pessimistisch geschrieben. Das gefällt mir jedoch um einiges besser. Vielleicht haben sie ja gelernt das die Wahrheit eh irgendwann ans Licht kommt..
Aber egal ob oder ob nicht. Für mich zählen die Immobilien bei einer Immobilienfirma (komisch oder? ;). Wohnungen werden in meinen Augen (in den richtigen Lagen) immer nachgefragt im Gegensatz zu Büros (z.B. IVG, DIC - höhere Abhängigkeit von Konjunktur). Und hier hat die Patrizia halt einfach echt gute Objekte im Gegensatz zu z.B. einer Gagfah oder CRE (Verlust in Millionenhöhe). Auch eine Vivacon kann da in meinen Augen nicht mithalten (wird aber mehr gehandelt, also ist interessanter für Day- bzw. Weektrader). So oder so wird die Zeit zeigen wie es mit der Patrizia weitergeht. Ich hoffe aufwärts, sonst wäre mein Geld weg.. ;)
Also in Mannheim wird überhaupt nicht privatisiert, siehe wohnungsprivatisierung.de - da sind alle Privatisierungsobjekte aufgeführt. Im Übrigen sollte das auch im Quartalsbericht stehen, wenn ich mich nicht irre.. - sprich wo privatisiert wird..
Ich denke, dass die Aktie wohl noch ein wenig nach unten geht wegen des Gesamtaktienmarktes.. Ansonsten heíßt es abwarten und Tee trinken..
zu 3.:
Mannheim wird wie gesagt nicht privatisiert, also warum soll da groß investiert werden. Sind stabile Mieteinnahmen und das nötigste wird sicherlich getan werden, sprich Vermietung, Schönheitsreparaturen, Instandhaltung o.ä. Ich kenne die Objekte nicht, aber ich glaube kaum das die Gebäude in den nächsten Jahren auseinanderbrechen. Schaut euch doch mal die Wohnungen von z.B. der GAGFAH an..? Da wird auch nicht gemeckert..
zu 2.:
Alleine wenn ich diesen Artikel anschaue, denke ich (und hoffe ich natürlich), dass die bei Patrizia wissen was sie machen:
http://www.finanznachrichten.de/...muenchen-fuer-10-5-mio-eur-015.htm
Nur zur Erklärung: 30.000 m² für 10,5 Mio. € heißt ca. 350 €/m².. Mieten bei 2,61 €/m² - und das in München.. Klar, muss wohl noch einiges reingesteckt werden, genau weiß das keiner wieviel, aber selbst wenn.. 350/(2,61*12)=Faktor von ca. 11,2..
zu 1.:
Ich denke nicht, dass es keine Käufer gibt die es finanziert bekommen. Eher denke ich, dass viele abwarten und denken die Preise werden schon noch fallen (ähnlich bei den Aktien). Aber da der Großteil der Objekte in München liegt, denke ich zumindest dort nicht an fallende Preise..
Und selbst wenn wir jetzt davon ausgehen, dass neu bewertet werden müsste:
Mieteinnahmen decken schonmal die Zinsen, Verkäufe (auch wenn im geringerem Rahmen) verringern Schulden und damit auch Zinsschulden bzw. decken tlw. Kosten.. Ich glaube nicht, dass irgendeine Bank in diesem Umfeld die Patrizia an die Wand fahren lässt, um dann in diesem Umfeld die Objekte zu verscherbeln.. Abwertungen bedeuten theoretisch steigende Gewinne in der Zukunft, wenn die Verkausfziele erreicht werden können. Aufwertungen sind vorweggenommene Gewinne die erstmal realisiert werden müssen.. Kann man aber alles sehen wie man will, auch eine CRE oder Vivacon oder Deutsche Wohnen gehen nicht unter, weil mal ein (Bewertungs)Verlust entstanden ist..
zu 3.:
Also diese Frage, auch wenn sie noch so berechtigt sein mag, erscheint mir wirklich ein wenig übertrieben. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein börsennotiertes Unternehmen, welches eh schon mit starker Kritik zu kämpfen hat (siehe Forum hier oder woanders), keine Instandhaltungen durchführt, denn dann würde es wahrscheinlich Kritik en masse hageln, wenn mal das Dach undicht ist oder so, also nee, die Idee an sich finde ich schon sehr komisch..
zu 2.:
Muss ich nochmal recherchieren, aber auch hier glaube war doch der Großteil der Objekte in guten bis sehr guten Lagen.
zu 3.:
Was anderes bleibt ja nicht übrig.. :(
Ansonsten denke ich nur, dass, auch wenn Verkäufe erfolgen müssen (alleine die Mieten und so decken nicht alles), Patrizia diese zumindest versuchen wird nicht unter Wert loszuwerden. Aber selbst wenn ein paar einzelne Wohnungen unter dem Einkaufspreis an den Mann gebracht werden sollten (was ja eh keiner so recht mitbekommt) denke ich macht das den Kuchen nicht fett. Problematisch wird es, wenn überwiegend oder nur unter Wert verkauft wird, also ohne Gewinn der die Ausgaben deckt. Die kurzfristige Finanzierung ist derzeit eher mit Vorsicht zu genießen, sehe ich auch so (geringe Verkaufszahlen), aber wenn man von dem Ursprungsziel das da hieß höhere Verkaufszahlen betrachtet leuchtet das schon ein (kürzere Laufzeit, geringere Zinsen).
Wie erwähnt zählen bei mir die Lagen/Objektwerte. Sollte Patrizia pleite gehen, dürften wir doch als Anteilseigner auch einen Stück vom Kuchen abbekommen, oder? Da bin ich nicht so form drin, wäre aber dahingehend natürlich beruhigter mit dem Invest, vielleicht hat da ja jemand Ahnung..
PS: Übernahme ist natürlich auch denkbar, zumindest eher als eine Insolvenz..
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