Hallo geschätzter Erlkoenig,
die Charttechnik -grundsätzlich- in allen Ehren, sie hat ja auch größtenteils bei den "normalen" Aktien durchaus ihre Berechtigung und sich im Handel sowie der Risikobewertung und der Kaufentscheidung bei den sogen. "normalen" Aktien durchaus etabliert, bewährt und ihren, auch oftmals überzeugenden Niederschlag als Entscheidungshilfe für eine Investition gefunden !
Aber -und man möge mir diese Überlegung verzeihen-, sind nicht in diesem ganz
speziellen Fall (J.P.M. / Washington - Mutual) bereits vor der, dem Markt durch J.P.M.
erst selbst durch dubiose Machenschaften iniziierten, dann in der Folge suggerierten und anschließend (absichtlich blitzschnell -ohne jede Verzögerung-, falsch dargestellten
WaMu-Situation) dann im Eiltempo herbeigeführten (Schein-) Insolvenz von Washington Mutual nicht derart viele Unregelmäßigkeiten bereits im Vorfeld der generalstabsmäßig präzise bis ins kleinste Detail geplanten Zerschlagung von WaMu, sowie auch bei
Einleitung des sogen. Insolvenzverfahrens, während dessen sowie auch danach, passiert, welche, um es einmal vorsichtig auszudrücken, Ungereimtheiten, nicht nur an der Grenze der Legalität anzu-siedeln sind, sondern auch weit darüber hinaus, allesamt ausnahmslos
bis zum heutigen Tage eben nicht von der Justiz unzweifelhaft im jeweiligen juristischen Sinne unumstößlich festgestellt worden !
Daß das alles weitgehend unbehelligt und ohne größere behördlichen Probleme
quasi über Nacht, so ganz einfach und widerstandlos von J.P.M. und etlichen, mutmaßlich "subventionierten" und entsprechenden anderen, einflußreichen Kräften
an den entsprechenden Zulassung- bzw. Steuerungszentralen in derart kurzer Zeit,
ohne verfahrens g e r e c h t es Bieterverfahren über die Bühne gebracht werden konnte,
zeigt doch unzweifelhaft, welche Interdependenzen, Kontakte, Beziehungen etc.
mit mutmaßlich massiver finanzieller Unterlegung, hier wohl eine maßgebliche Rolle
gespielt haben m ü s s e n.
Anders ist es m.M.n. nicht zu erklären, daß der ganze Vorgang wie ein frisch geöltes
Uhrwerk, so völlig problemlos ohne größere Widrigkeiten, über die Bühne gebracht werden konnte ! Zweifellos wurden hier doch alle zur Verfügung stehenden Stellschrauben seitens J.P.M. genutzt, um rücksichtslos, -so weit auch immer notwendig-, letztendlich zu in finanzieller Hinsicht absolut unzureichenden Spottkonditionen zu Lasten der Ex-Kunden
u. Ex-Anleger welche Wamu einmal vertrauten, zum Erfolg zu kommen und die WaMu
damit ein - für - alle - Mal -ohne jede Skrupel- für grob 0,6 % des eigentlichen Wertes
an sich zu reißen. B i s l a n g ist der Plan seitens J.P.M. ja auch aufgegangen.
Daß bei derartig gelagerten Konstellationen und Interessenlagen seitens J.P.M. u. anderen,
und nicht zuletzt durch das von mir bereits mehrfach ausführlich beschriebene "Aktien-Aufsaugsystem" seitens J.P.M., mit welchen ganz erheblichen Aktienanteile sicherlich
bereits indirekt in deren (über Strohleute - viell. auch Frank Scheunert u.a. beschafft) Depot`s liegen, sich m.M.n. das ganze Marktfeld über alle Klassen hinweg, spielend leicht
in die jeweils -situationsbedingt-, gerade gewünschte Richtung beeinflussen, deutlicher gesagt, manipulieren läßt, steht meiner unmaßgeblichen Ansicht nach zweifelsfrei fest.
Somit ist meines Erachtens die ansonsten anzuerkennende Charttechnik
i n d i e s e m g a n z s p e z i e l l g e l a g e r t e n F a l l e n i . a n w e n d b a r !
Ganz speziell sicher auch nicht eben bei allen Hot-Stocks, weil ja oftmals gerade hierbei
vor Entstehen derselben, undurchsichtige Dinge abgelaufen sind, weshalb gerade wie im vorliegenden Falle es überhaupt erst einen " F A L L " gibt.
@Schnurstracks / Beitrag 168314 stimme ich u.a. -was seine Ansicht bzgl. des wahrschein-
lichen Nichtvollzuges des Waterfallprinzipes zu, da es eben nicht wie J.M.W. es präferierend
gewünscht hat, dann "fair & reasonable" d.h. fair und redlich zu nennen wäre, wenn einige
obere Klassen dieses Systemes, daß einzig und allein unverhältnismäßig auf dem Überlaufprizip beruht, 100 % erhielten und die letzten Klassen dann mangels Masse vollkommen leer ausgingen. Als gerecht und fair könnte man das nun wirklich nicht verkaufen !
Deshalb präferiere ich einen Verteilungsschlüssel, nach welchem z.B. für jede einzelne
Klasse die Aktien-Gesamt-Stückzahl mit dem jeweiligen Kurs multipliziert wird,
was dann in der Summe einen bestimmten Gesamtwert je Klasse ergibt.
Im Anschluß daran werden dann die Werthaltigkeit aller Klassen als Gesamtsumme
in`s prozentuale Verhältnis gesetzt zur der Summe, auf welche sich alle Parteien
nach Mary`s Zustimmung übereinsimmend geeinigt haben. Dies ergibt dann X - % !
Mit diesem Prozentsatz werden dann die jeweiligen Gesamtsummen ermittelt und
auf die einzelnen Klassen verteilt und durch die Aktienstückzahl jeder Klasse dividiert,
oder einfacher, der jeweilige Aktienkurs mit diesem % - Wert multipliziert !
Die tatsächliche Ausschüttung könnte dann variieren in bar durch Ausbuchung,
in WMI-Neu- oder, J.P.M.-Anteilen oder wie auch immer beliebig gestaltet werden.
Also, wenn jeder Shareholder für jede seiner Aktien unterschiedlichen Klassen
den selben prozentualen Anteil am summenmäßigen Gesamtvermittlungs- oder Vertständigungsergebnis bekommt, halte ich solch`eine Lösung schon viel eher
für gerecht, "fair und reasonable" , zumindest dann, wenn das Ganze in J.M.W.`s
Einflußsphäre bleibt und auch vor dieser Kammer ihren Abschluß findet.
Geht es doch noch in die nächste Instanz, werden die Karten wohl wieder neu
gemischt werden, - vielleicht mit nicht ganz unerheblichen finanziellen Vorteilen für uns.
Nachteil wäre hierbei möglicherweise eine unabsehbare, jahrelange Prozeßdauer,
Schönen Tag noch Euch allen wünscht
Schwarzwälder