Erstens werden ja die Arguments nicht gestrichen, da ja auf jeden Fall written Arguments einbracht werden, welche die eigene Sichtweise bzw. Beweisstrategie verdeutlichen werden. Die closing arguments wären zusätzlich und dürften nur insofern von den written Arguements abweichen, indem darin evt. auch das written Argument der Gegenseite eingegangen werden könnte.
Zweitens könnte es sich dabei wirklich um eine standardisierte Formulierung handeln, da die oral arguments ja zusätzlich wären (eine zweite Gelegenheit, sein Plädoyer abzugeben). Stell dir mal vor, man hätte ursprünglich gar keine written Arguments beantragt und nur oral, closing Arguments gehalten. Dann könnte auch niemand auf die Arguments der Gegenseite eingehen.
Drittens, und das rein der Objektivität halber, sollte "niemand gehängt werden, bevor er die Tat begangen hat". Es gibt ja keinen Hinweis darauf, dass es wirklich keine closing arguments geben wird (vor allem wenn es sich um eine Standardformulierung handelt - zweites Plädoyer). Und selbst wenn muss es nicht sein, dass zugunsten JPM/FDIC geschoben wird. Es könnte ja auch sein, dass WMI/Rosen damit die Möglichkeit genommen wird, auf eine fundierte und schlüssige, vielleicht neuartige, Beweisführung bzw. Schlußfolgerung des ECs zu antworten.
Ich weiß, dass speziell der letzte Punkte aufgrund der bisherigen Erfahrungen schwer zu akzeptieren ist, aber lasst uns doch einfach (im Gegensatz zu anderen Foren) die Objektivität weitestgehend waren.
Warten wir einfach ab, was in den written arguments steht.
Gruß
zero