"... to the extent that the Bankruptcy Court DEEMS IT NECESSARY OR APPROPRIATE to have closing arguments ... such presentations shall be heard on Wednesday, August 24, 2011 ... "
diese "Ankündigung" der Möglichkeit, wo darauf hingedeutet wird, dass sich das Gericht vorenthält, die Plädoyers mündlich/öffentlich vorzutragen oder auch ohne diese abschließende mündliche Argumentation, ein "Urteil" zu sprechen, finde ich mehr als merkwürdig!
Also ist es nicht sicher, dass/ob eine abschließende Argumentation der Anwälte überhaupt stattfinden wird??!
Sinngemäß heißt es, das Konkursgericht wird die Plädoyers nur anhören, wenn es für "notwendig oder zweckdienlich" erachtet wird???
Das ist wohl ein Witz? Will man hier schon wieder einen Riegel/Zensur einschieben um nicht in die "ungewollte" Richtung von JPM/FDIC zu kommen?
Die abschließenden Argumente der Anwälte, würden die Schlußfolgerungen dieser offenlegen. Bei der Verhandlung hatten wir nur ein relativ langweiliges "Frage-Antwort-Spiel", das meist im "Sand" verlief, weil man einfach nichts mehr wußte bzw. sich nicht mehr erinnern konnte!?
Wir, hier im Forum, können nur (jetzt wieder) wild spekulieren und raten, was das wieder soll und was letztendlich in den Plädoyers stehen könnte. Welchen plausiblen Grund könnte es geben, diese abschließenden Argumente, nicht zuzulassen oder einfach zu sagen, wir behalten uns vor, ob wir sie überhaupt anhören?
Sorry, aber das riecht jetzt wiedermal stark nach "Bananen-Republik"
Warum Verschiebung? lagen die Plädoyers schon vor und man hat gesehen/erkannt, dass es hier Probleme, für wen auch immer (JPM/FDIC/Staat?) geben könnte?!
Die Richterin behält sich also vor, ihr Urteil inkl. opinion bereits nach Abgabe der schriftlichen Argumentation zu verfassen?! OHNE die abschließende mündliche Verhandlung/ Anhörung/ Argumentationen???
Warum wird das jetzt eingeräumt, dass die Richterin auch ohne die abschließende Verhandlung ein Urteil sprechen könne/dürfe? Deshalb die Verschiebung?
Also, entweder hat das EC im Hearing, dem schriftlichen Argument keine auch nur vernünftige oder schlüssige Erklärung gebracht, warum die POR bzw. auch das GSA, nicht genehmigt werden sollte!?
Oder das EC war schon beim Hearing und im "schriftlichen Argument" dermaßen überzeugendend, dass POR6b (evtl. auch GSA) abgelehnt werden muss?! Und es keine weiteren Anhörungen/Plädoyers bedarf, um ein Urteil zu sprechen??
Natürlich, nicht zu vergessen, immer die Möglichkeit eines Settlements - klingt schon irgendwie ausgeleiert dieser Begriff!
Jetzt heißt es wohl, da hier schon "vorgebaut" wird, dass wir mit einer "komischen" Entscheidung der Richterin rechnen können/dürfen?!
POR6b ist annehmbar und fair?? und die Verhöre der HFs haben nichts entscheidendes gebracht? (was ja auch stimmt, wenn man nicht die Schlußfolgerungen/Plädoyers der Parteien nicht mehr analysieren kann/will)
Boah, hier ist es wirklich schwer optimistisch zu bleiben!
An diese Möglichkeit hat doch, wieder mal, keiner gedacht!? Richterin entscheidet im "stillen Kämmerlein"??? man, man, man!
Und dann werden die GESCHÄRZTEN Plädoyers veröffentlicht???
Aber "nächste Woche ALLES vorbei" - mit Sicherheit NICHT! außer es gibt eine Einigung! Beim Hearing ging es hauptsächlich um die IT-Vorwürfe gegen die HedgeFonds und die Einsprüche gegen dei POR6b wurden NICHT verhandelt!
Also muss es zumindest mit weiteren Anhörungen/Hearings/Verhandlungen weitergehen. Es wäre "nur" der "Abstecher" zu den HFs erledigt oder hätte nichts gebracht aber die ganzen anderen Punkte/Ensprüche sind ja, nach wie vor, völlig offen!?