die absage der appaloosa deposition finde ich schade, weil sie nicht zu der theorie passt, die ich bisher zu den letzten vorkommnissen hatte. die war wie folgt:
das por7-angebot von rosen hatte gar nichts mit den hedge fonds zu tun! es war doch so dass es in einem der letzten vorherigen verhandlungen darum ging, dass rosen vom ec insbesondere die bewertung (durch solomon) der reorg-wmi haben wollte. ich hatte die vermutung dass er diese bekommen hat und das por7-angebot einzig und alleine darauf zurückgeht (die aussage dass seit längerem verhandelt würde macht dann auch sinn; über die thematik it der hedge fonds kann so lange noch gar nicht verhandelt worden sein, weil diese daten gar nicht zur verfügung standen bzw. selbst jetzt noch nicht stehen). thematisch macht das auch sinn. solomon sagt wert=xxx und rosen sagt wert=160mio... die simpelste lösung dieser sache ist dass rosen sagt: ok, wir wollen an reorg-wmi kapital in höhe "unserer 160mio" halten und ihr bekommt alles andere. das würde zu rosen passen (er ist meiner meinung längst nicht "am ende" sondern steht eigentlich bezogen aufs verfahren als derjenige da der die einigung mit por7 ermöglichen will) insofern könnte man seine aussagen über die sich viele hier beschweren wie folgt interpretieren:
1. an den court und das ec: ihr seht dass ich mich mit dem ec einige und ihnen alles gebe wovon sie denken dass es vorhanden ist, was ich aber nicht in meiner bewertung sehe.
2. an die hedge fonds: ich halte mich an unsere abmachungen (gsa), ihr bekommt die vereinbarten 160mio an reorg-wmi. wenn ihr irgendwas mit insider trading zu tun habt weiss ich nichts davon und das ist eure sache wie ihr da rauskommt bzw. einigt euch selber mit dem ec.
der "vorteil" an meiner theorie wäre, dass das bisherige angebot quasi noch kein kapital aus einem settlement ec/hedge fonds beinhaltet und dass dieser potentielle mittelzufluss an reorg-wmi von den hf erst noch kommen muss!
um zu vedeutlichen was reorg-wmi bisher für einen stand hat:
a) bisher hat der court nichts unterzeichnet was susman die möglichkeit gibt gegen jpm oder fdic vorzugehen. bei den hedge fonds hatte sie eine solche genehmigung erteilt!
b) die reorg-wmi inklusive nols an jemanden zu verkaufen der viele gewinne erwirtschaftet und die nols gut gebrauchen kann scheitert meiner meinung am change of ownership event.
c) auch für versicherer gibt es vorschriften für eigenkapitalausstattung (bei banken heisst es basel 2 bei versicherern in europa solvency 2 das us-gegenstück kann man sich raussuchen). es ist also auch nicht möglich einfach sehr viel geld aufzunehmen (als kredit oder anleihe) wenn kein eigenkapital vorhanden ist.
d) simple mathematik: was bräuchte man an eigenkapital um die nols sinnvoll zu nutzen?
nehmen wir mal als "vergleichs-rückversicherer" die nicht ganz unerfolgreiche müncher rück. die haben eigentlich weit unter 15% eigenkapitalrendite ( de.wikipedia.org/wiki/..._f.C3.BCr_den_Konzern_.28nach_IFRS.29 ) aber rechnen wir mal mit 15%. reorg-wmi hat 5mrd. nols und will diese auf einem zeitraum von 5 jahren (von mir willkürlich gewählt) nutzen, d.h. 1mrd. p.a. dann müsste reorg-wmi 6,6mrd. eigenkapital haben (wenn sie vergleichbar gut wie münchner rück arbeiten).
jedes halbwegs glaubhafte gerücht oder jede verifizierte möglichkeit die zur folge hat dass sich die ek-ausstattung der reorg-wmi verbessert wird sich deshalb u.a. als kursgewinn der prefs und commons widerspiegeln.
gruss, delacre.