der Kampf um das EC begann schon im November 2008. Damals wurde es vom US-Trustee (begründet) abgelehnt. Gegen Ende März bis Anfang April 2009 bildeten sich zwei Gruppen heraus:
1) die Gruppe um einen (wohlhabenden) Aktionär der sich unter der ID “tomtom“ zu Wort meldete und die Ansicht vertrat, dass eine Class-Action-Suit gegen die FDIC einzubringen sei, in der alle SHAREHOLDER-A (damit meinte er Pre-Seized-Shareholders) vertreten seien, wobei er allerdings die SHAREHOLDER-B (oder stir-up‘s = Aufwiegler, er meinte aber damit “Abzocker“) nur dann am Futtertrog mit naschen lassen wollte, wenn sie “nur dazu kauften“ (also ein Average Value bildeten).
Seine Überlegung war: nachdem sehr viele Aktionäre noch 2008 ihre WAMUQ verkauften und dafür eine Steuerrückerstattung erhielten, sind die verbleibenden Pre-Seizure-Aktionäre nur mehr ein kleines Häuflein, mit denen der FDIC (bzw. JPM) eher eine Einigung eingehen würde, da es in Verbindung mit der Anfangs-Forderung von US$ 5/Aktie ein relativ billiges Unterfangen wäre.
ID “tomtom“ dürfte aufgrund seiner Schreib- und Ausdrucksweise ein russischer Einwanderer sein. Das wurde mir seinerzeit von Joyce mitgeteilt.
2) Die Gruppe um Joyce Presnall, eine Powerfrau der ersten Güte, die von vornherein die Bildung eines EC unter Einbeziehung des US-Trustee als ihr erstrebenswertes Endziel betrachtete.
Auszug aus einem Posting von Joyce Presnall (ID: “wldgrdnr“) vom 06. April 2009 um 18:41:03
“Class Action is not a viable option here. Talk to any atty and they will tell you class action not going to do anything, and I have yet to hear of an atty who will pursue class action against the FDIC.....it is rare indeed, for anyone to win any kind of suit against the FDIC because of the wide protection they have under the law.....
JPM cannot be held accountable.....it is the FDIC and OTS who created this mess, all JPM did was buy it.....
IF one could PROVE JPM did a "back door, illegal deal" then it might be a horse of a different color..... and likely you would see some folks go to jail, but little if any recompense.....”
Deutsche Übersetzung:
Eine Sammelklage ist keine vertretbare Option. Rede mit irgend einem Anwalt und er wird Dir sagen, dass weder eine Sammelklage etwas bringt, noch habe ich je von einem Anwalt gehört der in einer Sammelklage gegen den FDIC vorging, .....und in der Tat, es ist wirklich unwahrscheinlich - für jeden - gegen die FDIC eine Klage zu gewinnen, wegen des umfassenden Schutzes den ihr das Gesetz bietet......
JPM kann nicht verantwortlich gemacht werden..... es sind die FDIC, und das OTS, die dieses Durcheinander schufen, alles was JPM machte, war..... zu kaufen (gemeint ist WMB)......
Wenn man beweisen könnte, dass JPM einen "illegalen Handel durch die Hintertür" machte, wäre das die Kehrseite der Medaille..... und wahrscheinlich würden dann einige Leute ins Gefängnis wandern, aber es gibt wenig, wenn überhaupt, an Wiedergutmachung.....
Es begann ein regelrechter Kampf zwischen zwei Gruppen. Die Gruppe der EC-Befürworter trat für alle enteigneten Kapital-Eigentümer also die Stammaktionäre (Commons) ein und dazu gehörten natürlich auch die Pre-Seized-Shareholders (Shareholder-A), während die Gruppe um “tomtom“ vehement gegen die von ihm bezeichneten “Stir-Up’s kämpfte. So postete er unter anderem in seitenlangen Artikeln voller Hass (auszugsweise):
”3) it is NOT in Morgan's best interest to mix SHAREHOLDER-A with SHAREHOLDER-B. the paid/motivated stir-up effort can confuse some SHAREHOLDER-A for a short period of time, but only idiots consider everyone as an idiot.”
Deutsche Übersetzung:
"3) es ist NICHT in (JP)Morgans Interesse, den SHAREHOLDER-A mit SHAREHOLDER-B gleich zu setzen. Diese Bemühungen einer finanziell motivierten Abzocke (gemeint ist: mit wenig Geld für hohen Gewinn) kann einen SHAREHOLDER-A nur für einen kurzen Zeitraum verwirren, aber nur Idioten denken jeder andere ist auch ein Idiot."
Auch ich habe ihm damals eine Antwort geschrieben, worauf ich dann von ihm auf das Ärgste beschimpft wurde (das möchte ich Euch aber ersparen). Also schrieb ich am Dienstag, 14. April 2009 um 03:06:51 (EST)
@tomtom
In the Yahoo Board you tried to make propaganda for your "Shareholder-A Inc." also.
If you carefully read the comments there, you have to recognize that you can't change one's mind.
……not at all, if the end of the problem approaches already.
……not at all, when everybody has to ask himself: what's the concern really? To which common thing is this useful? What really are the costs ?
Instead of opening your own website, you put your advertising into all groups of the "wamurape"-board and you hope, that somebody certainly would like to become a director in your Shareholder-A Inc. (together with a little bit money in his pocket).
With your question- and answer-game you might be successful possibly as a representative of toothbrushes, but I tell you again: you have invited for a party, but nobody will visit it. Your invitation was vain, you can blow out the candles.
Please open your own website and spare us your benevolent thoughts !!! Turn to more useful things .
…..and don't take names like Joyce/Mike to make people believe they are on line with you.
Nice greatings from my wonderful summerhouse at the xxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxx
Postscript:
PMSU-F: "I am a SHAREHOLDER-A but I am against THIS Class Action idea". This could have been good in November 2008. Now, it causes only confusion and nothing else.
Deutsche Übersetzung:
@tomtom
Im YAHOO-Board versuchten Sie nun auch für Ihre "SHAREHOLDER-A Inc." Propaganda zu machen.
Wenn Sie die Kommentare dort sorgfältig lesen, müssen Sie erkennen, dass Sie nicht deren Meinung ändern können.
.....überhaupt nicht, wenn sich das Ende des Problems schon nähert.
.....überhaupt nicht, wenn jeder sich fragen muss: welche Sorgen gibt es da wirklich? Welcher gemeinsamen Anstrengung ist dies nützlich? Was kostet das in Wirklichkeit?
Statt Ihre eigene Website zu öffnen, posten Sie Ihre Werbung in allen Gruppen des "wamurape"-Boards und hoffen darauf, dass jemand Direktor in Ihrer SHAREHOLDER-A Inc. werden möchte (dotiert mit etwas Kleingeld für die eigene Tasche).
Mit Ihrem Frage- und Antwortspiel könnten Sie möglicherweise erfolgreich als Vertreter von Zahnbürsten auftreten, aber ich erlaube mir zu wiederholen: Sie haben Einladungen für eine Party versandt, zu der niemand gekommen ist. Ihre Einladung wurde ignoriert, Sie können die Kerzen wieder ausblasen.
Bitte, eröffnen Sie Ihre eigene Web-Site und verschonen Sie uns mit Ihren wohlwollenden Gedanken !!! Wenden Sie sich nützlicheren Dingen zu.
.....UND VERWENDEN SIE NICHT NAMEN, WIE JENE VON JOYCE / MIKE, UM DEN LEUTEN GLAUBEN ZU MACHEN, SIE WÄREN AUF IHRER LINIE.
Liebe Grüße von meinem wunderschönen Sommerhaus in xxxxxxxxxxxx
xx ID-pb xx
Postskriptum:
PMSU F: "Ich bin auch ein SHAREHOLDER-A, aber ich bin auch gegen DIESE Idee der Sammelklage". Diese wäre eventuell im November 2008 gut gewesen, aber jetzt wird nur Verwirrung verursacht und sonst nichts."
Als nicht in den USA lebender Aktionär konnte ich mit einem Verlustvortrag und Geltendmachung einer Steuerrückvergütung nach USA-Steuerrecht überhaupt nichts anfangen. Dort haben sich ebenfalls zwei Gruppen aus den Pre-Seized-Shareholdern gebildet.
1) Jene, die sofort Ihre Aktien verkauften und den beträchtlichen Verlust (99,5%) noch im Jahre 2008 in Höhe ihres Steuersatzes geltend machten. Diese konnten mit einer Vergütung zwischen 20-35% ihres Verlustes rechnen. Wenn jemand diesen Betrag sofort wieder in WAMUQ.PK investierte, war er zwar kein Pre-Seized-Shareholder mehr, konnte aber Ende 2009 seinen Verlust vollkommen ausgleichen.
2) Jene, denen eine Steuerrückvergütung kaum einen merkbaren Nutzen brachte, wie z.B. Rentner (oder im Ausland Investierte), die durch Zukauf sowohl von Preferreds (=Vorzugsaktien), als auch Commons (=Stammaktien) versuchten ein günstiges Average Value zu erzielen.
......UND GERADE JENE VERSUCHTE “TOMTOM“ IN SEIN BOOT ZU ZIEHEN
Es lag auf der Hand, dass die Bildung eines EC auf jeden Fall die bessere Lösung darstellte, da darin ALLE Shareholder vertreten waren. Die Bemühungen von “tomtom“ verliefen sich jedenfalls im Sande, doch bin ich mir sicher, dass er sich einer Class-Action-Suit anschloss.
Um diese Zeit (Anfang April 2009) war zwar die Klage gegen die FDIC bereits beim DC (District Court) eingereicht, doch es stand noch die Entgegnung dazu aus und von einer Texas-Klage war auch noch keine Rede…..auch nicht von der, von JPM gegen WMI eingebrachten Klage mit dem Inhalt: “….wir wissen zwar noch nicht genau was wir gekauft haben, aber wir haben es gutgläubig gekauft und deshalb lassen wir uns das nicht wegnehmen….!“
Sehr viel Unsicherheit machte die Runde und die (bezahlten) Basher trieben ihr Unwesen. Damals haben sich sehr viele konservative Anleger, die sich kein eigenes Bild aus der Situation machen konnten, von dieser Aktie getrennt und das sind jene, die heute um ein Vielfaches versuchen nochmals einen Aktienstock zu bilden.
…..und es war Joyce Presnall’s Verdienst, dass eine Gemeinschaft entstand, die alles daran setzte bekannt zu werden. Unermüdlich versuchte sie, die Presse für die wahre Geschichte von Washington Mutual zu gewinnen. Da war sie natürlich auf Spenden angewiesen, die zuerst zögerlich, dann aber doch kontinuierlich bei ihr eintrafen. Leider musste sie sich damals auch von Hans Brost (ID “zardiw“) trennen, der versuchte aus der Sammlung von Erklärungen für das EC, von den Betroffenen auch Spendengelder zu erhalten. Sie lief sich die Beine wund um den geeigneten Anwalt für das EC zu bekommen......(ohne dass die Shareholder auch nur einen US$-Cent ausgeben mussten.)
….. u.s.w.
…und um nun die Frage von “Gurlik“
#35003 eindeutig zu beantworten: ALLE gehören zu einer der beiden zuletzt beschriebenen Gruppen von Shareholdern.
Um es noch deutlicher zu sagen: es ist vollkommen egal wann die Aktien erworben wurden, sie werden vollkommen gleich bewertet.
LG und gute Nacht ID_pb