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Aus der FTD vom 16.2.2005 www.ftd.de/strabag
Strabag wird größter Baukonzern in Deutschland
Von Gerhard Hegmann, Augsburg
Der größte Baukonzern Österreichs, die Bauholding Strabag, übernimmt die profitablen Sparten der insolventen Walter Bau-AG. Mit der Übernahme steigt Strabag auch zum größten Baukonzern in Deutschland auf.
Strabag-Konzernchef Hans Peter Haselsteiner vor dem Logo der Walter Bau
Genau zwei Wochen nach dem Insolvenzantrag der Augsburger Walter Bau-AG unterschrieb Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner am Dienstag den Kaufvertrag. Rund 3000 der zuletzt noch 9200 Stellen im Walter-Bau-Konzern fallen voraussichtlich weg. Von der Bauleistung von 2,8 Mrd. Euro bleibt auch nur noch grob die Hälfte.
Hinter der Übernahme der Kernbereiche von Walter Bau steht das Ziel des Strabag-Chefs Haselsteiner, die deutsche Baubranche zu bereinigen und neu zu ordnen. Strabag verhandelte bereits vor dem Insolvenzantrag von Walter Bau über eine "Gesamtlösung unter Einbeziehung des Stuttgarter Züblin-Konzerns", wie Haselsteiner sagte.
Schlüssel bei der BayernLB
Der Firmensitz des österreichischen Baukonzerns Strabag in Wien
Die Walter Bau-AG hielt 53 Prozent an Züblin. Der Konzern erreicht eine Bauleistung von 1,5 Mrd. Euro. Der Züblin-Minderheitsaktionär, die Familie Lenz, bekräftigte am Dienstag erneut ihr Interesse, dort selbst auf eine Mehrheit aufzustocken. Der Schlüssel liegt jetzt bei der BayernLB, an die Walter Bau 48 Prozent seiner Züblin-Anteile verpfändet hat.
Die österreichische Strabag übernimmt unter dem Dach einer neuen Dywidag-Holding die meisten profitablen Sparten von Walter Bau mit rund 1,2 Mrd. Euro Bauvolumen und 4100 Beschäftigten. Zu dem österreichischen Konzern gehört bereits die Kölner Strabag-Tochter mit insgesamt 3,4 Mrd. Euro Bauleistung.
Insgesamt hat der österreichische Konzern dann eine Bauleistung von 7,5 Mrd. Euro und 37.000 Mitarbeiter. Die Walter-Bau-Tochter DSI mit rund 300 Mio. Euro Bauleistung und 1000 Beschäftigten wird nicht von Strabag übernommen und soll international verkauft werden.
Zuletzt drei Interessenten
Der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider
Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider am Dienstag in Augsburg sagte, war das Angebot von Strabag das mit Abstand beste. Ziel sei eine Fortführungslösung statt einer Zerschlagung. Zuletzt habe es noch drei Interessenten gegeben, darunter Züblin.
Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu begrüßten den Verkauf an Strabag. Damit sei zumindest der Fortbestand von wesentlichen Teilen der insolventen Walter Bau-AG gesichert.
Deutliche Kritik übte dagegen der Betriebsratschef Karl Bauer. Er sprach von einer faktischen Teilzerschlagung von Walter Bau. "Das ist inakzeptabel, das muss nochmals durchgegangen werden", sagte Bauer.
Die Aktie der insolventen Walter Bau-AG schnellte am Dienstag im Computerhandel um 42,9 Prozent hoch und schloss bei 1,00 Euro.
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