Wall street und die anderen Filialen

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Wall street und die anderen Filialen adriano25
adriano25:

Wall street und die anderen Filialen

 
07.01.08 18:47
#1
Es gibt nur eine Börse auf der Welt, und die befindet sich in Wall Street. Alle anderen Börsen weltweit sind Filialen von Wall Street.
Was bedeutet das?
Das bedeutet; der Eigentümer von Wall Street hat das Sagen über alle anderen Filialen in Europa und Asien.
Lässt dieser Eigentümer einen Furz, dann ist das Echo seines Furzes auch in Europa und Asien zu hören.
Wenn Down Jones oder NASDAQ 0,9% nachgeben, dann geben die anderen Filialen 1,9% nach. Wenn aber Down Jones 1,9% steigt, dann steigen die Kurse von anderen Filialen nur 0,9 .
Wieso müssen wir ohne wenn und aber befolgen, was die Herrschaften in Wall Street von uns verlangen?

Ich bin gespannt auf eure Meinung!
Wall street und die anderen Filialen adriano25
adriano25:

Es kommen noch

 
07.01.08 20:15
#2
..härtere Zeiten auf uns zu. Die große Schwankungen in Wall Street sind kein gutes Zeichen. Die Aussenfilialen werden bald reagieren müssen und dem grossen Meister einen gefallen tun. Die Zeit für große Einkäufe in Europa ist für die amerikanischen Investoren gekommen. Da sie nur billig kaufen wollen, müssen wir ihnen diesen gefallen tun.
Wall street und die anderen Filialen adriano25
adriano25:

Gekürztes Bericht von Gerhard Mahler, Börse.de

 
07.01.08 20:47
#3
Der Anteil ausländischer Beteiligungen an den DAX-Konzernen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und beträgt inzwischen oft über 50%. So gehören Adidas mit 79% zu dieser Sorte Investments, bei der Deutsche Börse AG sind es gar 84%, wie die Presse jüngst berichtete. Bei Bayer, der Commerzbank, Continental und Daimler gehen zwischen 75% und 63% und bei der Allianz und der Deutschen Bank immerhin 59% und 46% auf dieses Konto. Selbst der größte deutsche Versorger E.ON befindet sich zu 51% in ausländischem Besitz. Im Schnitt halten diese Investoren etwa 50% des Grundkapitals aller im Deutschen Aktienindex DAX notierten Unternehmen. Vor fünf Jahren lag der Anteil ausländischer Aktionäre noch bei 33%.

Ich glaube, dass Herr Mahler noch bescheiden und Optimist ist. Meine Schätzung nach, befindet sich mehr als 60% von Dax - Konzernen in den ausländischen Händen und in ein Paar Jahren werden 75% sein. Denn die hausgemachten Börsencrach in den USA gehen immer auf Kosten der europäischen Börsen und speziell auf Frankfurter Börse. Immer werden mehr Unternehmen gezwungen, nach ausländischen Investoren zu suchen und ihre Schulden zu begleichen. Mit anderen Worten; wir sind ausverkauft!
Wall street und die anderen Filialen adriano25

Das Jahr fäng gut ann

 
#4
Einer der weltweit einflussreichsten Medienmacher, Rupert Murdoch, steigt beim deutschen Pay-TV-Sender Premiere ein. Mit 15 Prozent wird Murdochs News Corp der größte Einzelaktionär. Der Medienmogul, der fast 300 Mio. Euro lockermacht, versucht damit ein zweites Mal sein Glück bei Premiere. An der Börse schnellte der Aktienkurs in die Höhe - Gerüchte über eine Totalübernahme machen die Runde.
Der Ausverkauf geht weiter.


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