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Connie Lingus:

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25.03.02 22:04

Philip Morris muss 150 Mio. Dollar Schadenersatz zahlen

 

J.P. Morgan Chase profitiert von UBS Warburg-Kommentaren  

Knapp eine Stunde vor Handelsende hat der Dow Jones sich wieder etwas von seinen Tiefstständen erholt. Tagesgewinner ist mit Abstand die Aktie von J.P. Morgan. Im Schnitt verlieren die 30 führenden Industriewerte der USA 0,6 Prozent oder 63 Punkte auf einen Stand von 10.365 Zählern.

Tagesverlauf Dow Jones Industrial

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Die viertgrößte Bank der USA J.P. Morgan Chase reagiert mit einem Kursgewinn von 1,8 Prozent auf 35,83 Dollar auf Kommentare der Analysten von der UBS Warburg. Die beurteilen positiv, dass im Geschäftsbericht des Institutes, den man am späten Freitag Abend bei der Börsenaufsicht SEC vorgelegt hat, keine neuen Hiobsbotschaften aufgetaucht sind. Kurzfristig könnte die JPM-Aktie zwar noch volatil reagieren, für ein langfristiges Engagement sei sie aber attraktiv bewertet, heißt es.

Tief in den Keller fällt hingegen die Aktie von Boeing. Der größte Flugzeugbauer der Welt stellt seinen Anlegern einen Großauftrag der US Air Force in Aussicht, der ein Volumen von 9,7 Mrd. Dollar haben soll. Baubeginn für die bestellten Maschinen soll 2004 sein . Das ist den Anlegern wohl noch zu lange hin, sie stoßen ihre Papier zu 45,72 Dollar ab, das sind 1,4 Prozent weniger als gestern.

Eindeutig schlechte Nachrichten gibt es für Philip Morris. Der Tabak-Konzern wird von einem Gericht in Portland, Oregon, zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 150 Mio. Dollar verurteilt. Für die Aktie bedeutet das ein Minus von 2,6 Prozent auf 52,10 Dollar.




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Connie Lingus:

hehe, das erste Posting war verkehrt

 
25.03.02 22:12

Nasdaq zu Wochenbeginn auf Tauchstation

 
Redback stemmt sich gegen den Trend - EMC verliert nach Analystenschelte  


Wie die alte Börsenwoche in den USA aufgehört hat, so beginnt die neue: Mit tiefroten Zahlen. Mit ein Grund für die Schwäche der amerikanischen Technologiewerte ist, dass langsam die so genannte Gewinnwarnungssaison anläuft. In den vergangenen Tagen und Wochen haben positive Konjunkturdaten die Hoffnung genährt, dass die US-Wirtschaft wieder auf dem Weg nach oben ist. Ob sich das aber auch in den Unternehmensgewinnen wiederspiegelt, ist mehr als zweifelhaft. Die Nasdaq verliert so 2,1 Prozent oder 39 Zähler auf einen Schlussstand von 1.812 Punkten.

Tagesverlauf Nasdaq Composite

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Die jüngsten Konjunkturzahlen fallen gar nicht so schlecht aus, wie der Kursverlauf der Nasdaq vermuten lassen könnte. Die Eigenheimverkäufe für den Februar gehen zwar von 6,05 Mio. im Januar auf 5,88 Mio. zurück, doch ist das noch immer das zweithöchste jemals erreichte Niveau und zudem besser als Ökonomen im Vorfeld erwartet haben (5,54 Mio.).

Im Vergleich zu Chip- oder Internetwerten, die jeweils an die 3,0 Prozent abgeben, halten sich die Verluste im Netzwerk-Sektor noch in Grenzen. Das liegt zum einen am Branchen-Primus Cisco Systems, der von den Analysten von Lehman Brothers bescheinigt bekommt, dass der bisherige Verlauf des Monats viel versprechend sei . Die Aktie verliert dennoch 1,5 Prozent auf 16,32 Dollar. Besser macht es da noch Redback Networks. Das Unternehmen meldet einen Auftrag von der Telekom-Firma Verizon Communications, der von großer Bedeutung sein könnte . Die Aktie legt 3,6 Prozent auf 3,75 Dollar zu.

Ebenfalls gen Norden geht es für Computer Sciences. Der IT-Dienstleister erhält einen über sieben Jahre laufenden Auftrag von US-Regierungsstellen. Das Volumen des Deals beläuft sich auf 225 Mio. Dollar. Dabei soll Computer Sciences weltweit Integrations-Produkte und –Services liefern. Das Papier verteuert sich um 1,5 Prozent auf 49,54 Dollar.

Deutliche Kurs-Verluste fährt hingegen EMC ein. Der weltgrößte Anbieter von Datenspeicher-Systemen sieht sich negativen Kommentaren gleich einer ganzen Reihe von Analysten ausgesetzt, die bezweifeln, dass der Konzern die Erwartungen an das laufende Quartal erfüllen kann . Die Aktie fällt um 3,5 Prozent auf 11,19 Dollar.




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