Philip Morris muss 150 Mio. Dollar Schadenersatz zahlen
J.P. Morgan Chase profitiert von UBS Warburg-Kommentaren
Knapp eine Stunde vor Handelsende hat der Dow Jones sich wieder etwas von seinen Tiefstständen erholt. Tagesgewinner ist mit Abstand die Aktie von J.P. Morgan. Im Schnitt verlieren die 30 führenden Industriewerte der USA 0,6 Prozent oder 63 Punkte auf einen Stand von 10.365 Zählern.
Tagesverlauf Dow Jones Industrial
Die viertgrößte Bank der USA J.P. Morgan Chase reagiert mit einem Kursgewinn von 1,8 Prozent auf 35,83 Dollar auf Kommentare der Analysten von der UBS Warburg. Die beurteilen positiv, dass im Geschäftsbericht des Institutes, den man am späten Freitag Abend bei der Börsenaufsicht SEC vorgelegt hat, keine neuen Hiobsbotschaften aufgetaucht sind. Kurzfristig könnte die JPM-Aktie zwar noch volatil reagieren, für ein langfristiges Engagement sei sie aber attraktiv bewertet, heißt es.
Tief in den Keller fällt hingegen die Aktie von Boeing. Der größte Flugzeugbauer der Welt stellt seinen Anlegern einen Großauftrag der US Air Force in Aussicht, der ein Volumen von 9,7 Mrd. Dollar haben soll. Baubeginn für die bestellten Maschinen soll 2004 sein . Das ist den Anlegern wohl noch zu lange hin, sie stoßen ihre Papier zu 45,72 Dollar ab, das sind 1,4 Prozent weniger als gestern.
Eindeutig schlechte Nachrichten gibt es für Philip Morris. Der Tabak-Konzern wird von einem Gericht in Portland, Oregon, zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 150 Mio. Dollar verurteilt. Für die Aktie bedeutet das ein Minus von 2,6 Prozent auf 52,10 Dollar.