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Wenige Tage vor Beginn der langfristig geplanten Asienreise kündigte Brüssel Zollaufschläge auf chinesische Elektroautos an. Die Kommission war zu dem Schluss gekommen, dass China die Hersteller durch staatliche Subventionen über Gebühr unterstütze. "Die europäische Seite denkt, dass China strategisch vorgeht, um einen Markt zu unterminieren", erläutert Habeck in China.
Er muss plötzlich als Mittler auftreten, ohne für die Kommission verhandeln zu dürfen. Sowohl vor als auch nach seinen Gesprächen in Peking bespricht sich Habeck mit EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis. Am Ende kann er einen Erfolg vermelden: Handelsminister Wang Wentao erklärt seine Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit Dombrovskis. Wenige Stunden später meldet die chinesische Regierung, Wang werde direkte Verhandlungen mit der EU-Kommission über Zölle aufnehmen. Nun muss sich zeigen, ob China entweder den Subventionsvorwurf widerlegt oder die marktverzerrenden Direktleistungen einstellt.