"Beim historischen Umbau von Volkswagen im Rahmen des Sanierungskonzepts „Zukunftsplan 2030“ wird der Konzern von einer Reihe renommierter externer Akteure unterstützt. Das Mandat verteilt sich auf verschiedene strategische, juristische und kommunikative Aufgabenbereiche:
Unternehmensberatungen & Wirtschaftsprüfer
• Boston Consulting Group (BCG): Die Strategieberatung hat die Federführung bei der Entwicklung des Konzepts inne. Die Berater führten unter anderem strukturierte Befragungen („Belief Audits“) mit dem Vorstand und Aufsichtsrat durch, um das gesamte Geschäftsmodell sowie die technologische Ausrichtung zu analysieren.
• PricewaterhouseCoopers (PwC): Die Wirtschaftsprüfer wurden engagiert, um als „Number-Cruncher“ die finanzmathematischen Annahmen und Datengrundlagen der BCG-Strategen im Konzept auf Herz und Nieren zu überprüfen.
• Roland Berger: Berater des Hauses sind ebenfalls bei Volkswagen im Einsatz und arbeiteten unter anderem eng mit den Beratern des Aufsichtsrats zusammen.
• McKinsey: Unabhängig vom finalen Kernkonzept prüfte die Kanzlei im Vorfeld radikale Szenarien und Sparoptionen für den Konzernumbau (wie etwa potenzielle Werksschließungen).
Anwaltskanzleien & Juristischer Beistand
• Linklaters: Ein Team rund um den bekannten M&A-Experten Ralph Wollburg (unter Beteiligung von Arne Kießling, Max Malte Suchsland und André Landwehr) berät den Konzernvorstand umfassend zum Transformationskonzept.
• Gleiss Lutz: Diese Kanzlei steht dem Aufsichtsrat zur Seite. Unter der Federführung von Michael Arnold (sowie Vera Rothenburg, Martin Hitzer und Sebastian Dietz) stimmte sich die Kanzlei eng mit der Beratung Roland Berger ab.
• Kliemt.Arbeitsrecht: Die spezialisierte Kanzlei, vertreten durch Partner Burkart Göpfert, übernimmt die hochsensible arbeitsrechtliche Begleitung der Restrukturierung und des geplanten Stellenabbaus.
• CMS Hasche Sigle: Vertritt die Interessen des Landes Niedersachsen, das als Großaktionär eine entscheidende Stimme im gesamten Prozess besitzt.
Kommunikationsberatung
• FGS Global: Die PR-Beratung (früher Hering Schuppener) um Alexander Geiser steuert die interne und externe Kommunikationsstrategie für den Neustart, um das Narrativ des Umbaus gegenüber mitteln.arplans bis 2030 vorgesehen sind oder wie der Zeitplan für die Prüfung der Werke aergrund die Strippen zieht. ... "