Ich denke das ist ein sehr interessanter Beitrag, was haltet ihr denn davon?
Gruss
Y
Der Psychotherapeut Professor Iver Hand fordert Fuehrerschein fuer Boersen-Anleger
München (ots) -
"Wer aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen an der Börse
unbedingt gewinnen muss, hat schon verloren"
Aktienboom zerstört Glauben an das traditionelle Wertesystem /
Arbeitsgruppe aus Börsianern und Therapeuten für Beratung gefordert
Der Leiter der Verhaltenstherapie am Universitätskrankenhaus
Eppendorf in Hamburg, Prof. Iver Hand, fordert einen "Führerschein"
für Börsenableger: "Zumindest die Grundlagen der
Wahrscheinlichkeitsrechnung sollten sie beherrschen. Und wer nicht
emotionslos verlieren will oder sich Verluste finanziell nicht
leisten kann, hat an der Börse sowieso nichts zu suchen" sagte Hand
im Interview mit dem Anlegermagazin 'Börse Online'. Er machte
deutlich, dass Anleger zunehmend verunsichert seien und versuchten,
ihr Leben durch spekulative Anlagen zu verändern: "Wer aus
persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen unbedingt gewinnen muss,
hat schon verloren."
Die Bevölkerung sei auf die gesellschaftliche Entwicklung hin zur
Börse nicht vorbereitet, führte Hand gegenüber 'Börse Online'aus.
"Sie ist traditionell nicht börsenorientiert. Bis vor fünf oder acht
Jahren sicherte sie ihre Zukunft ab durch Arbeitsplatz,
Krankenversicherung und Rente." Momentan werde der Glaube daran, dass
solide Arbeit ausreichte, um das eigene Leben abzusichern, zerstört.
"Da fallen Wertesysteme zusammen."
Menschen, die mit ihrem Geld nicht mehr adäquat umgehen können,
legte Hand eine Therapie nahe. "Wir brauchen eine Arbeitsgruppe aus
Börsianern und Therapeuten, um den Menschen Anlaufstellen für eine
Beratung zu bieten." Um den Krankenkassen das Problem nahe zu
bringen, brauche man zuerst "klare Trennlinien zwischen
problematischem Verhalten im Börsengeschäft und krankhafter
Kompensation an der vermarkteten Versuchung."
Für Rückfragen:
Johannes Scherer, Chefredaktion ,Börse-Online',
Tel. 089/ 4152-224
Gruss
Y
Der Psychotherapeut Professor Iver Hand fordert Fuehrerschein fuer Boersen-Anleger
München (ots) -
"Wer aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen an der Börse
unbedingt gewinnen muss, hat schon verloren"
Aktienboom zerstört Glauben an das traditionelle Wertesystem /
Arbeitsgruppe aus Börsianern und Therapeuten für Beratung gefordert
Der Leiter der Verhaltenstherapie am Universitätskrankenhaus
Eppendorf in Hamburg, Prof. Iver Hand, fordert einen "Führerschein"
für Börsenableger: "Zumindest die Grundlagen der
Wahrscheinlichkeitsrechnung sollten sie beherrschen. Und wer nicht
emotionslos verlieren will oder sich Verluste finanziell nicht
leisten kann, hat an der Börse sowieso nichts zu suchen" sagte Hand
im Interview mit dem Anlegermagazin 'Börse Online'. Er machte
deutlich, dass Anleger zunehmend verunsichert seien und versuchten,
ihr Leben durch spekulative Anlagen zu verändern: "Wer aus
persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen unbedingt gewinnen muss,
hat schon verloren."
Die Bevölkerung sei auf die gesellschaftliche Entwicklung hin zur
Börse nicht vorbereitet, führte Hand gegenüber 'Börse Online'aus.
"Sie ist traditionell nicht börsenorientiert. Bis vor fünf oder acht
Jahren sicherte sie ihre Zukunft ab durch Arbeitsplatz,
Krankenversicherung und Rente." Momentan werde der Glaube daran, dass
solide Arbeit ausreichte, um das eigene Leben abzusichern, zerstört.
"Da fallen Wertesysteme zusammen."
Menschen, die mit ihrem Geld nicht mehr adäquat umgehen können,
legte Hand eine Therapie nahe. "Wir brauchen eine Arbeitsgruppe aus
Börsianern und Therapeuten, um den Menschen Anlaufstellen für eine
Beratung zu bieten." Um den Krankenkassen das Problem nahe zu
bringen, brauche man zuerst "klare Trennlinien zwischen
problematischem Verhalten im Börsengeschäft und krankhafter
Kompensation an der vermarkteten Versuchung."
Für Rückfragen:
Johannes Scherer, Chefredaktion ,Börse-Online',
Tel. 089/ 4152-224