Was dran ist : Wer weiß !ANALYSE/SES: Übernahme von Intershop durchaus denkbar
Als durchaus schlüssig bezeichnen die Analysten von SES Research Spekulationen über eine mögliche Übernahme von Intershop. Das Unternehmen verfüge über hervorragende Produkte und bedeutende europäische Kunden. Sowohl die im Vergleich zu Mitbewerbern inzwischen sehr niedrige Marktkapitalisierung als auch die Aktionärsstruktur sprächen für eine Übernahme. Als Interessenten kämen jedoch weniger die großen Konkurrenten als Hardware- und Systemhäuser in Frage, da viele von ihnen ihre Produktpalette attraktiver gestalten wollten. Hier sei auch ein US-Unternehmen denkbar. Das derzeitige Rating "Marketperformer" hat weiterhin Gültigkeit. +++ Michael Fuchs
vwd/9.1.2001/fm/reh
Intershop - Marketperformer (SES Research)
Die mögliche Übernahme der Intershop sei laut SES Research Gegenstand jüngster Spekulationen. Sie fuße auf einer ganzen Reihe schlüssiger Argumente.
Grundsätzlich sei es für ein Unternehmen mit sehr hohen Entwicklungsaufwendungen, wie Intershop, ausgesprochen sinnvoll, die Produktentwicklung möglichst zügig auf eine hohe Kundenbasis umzulegen. Intershops Produkt sei ausgesprochen attraktiv. Laut Forrester stelle das Unternehmen derzeit die weltweit beste e-Commerce Plattform bereit.
Gleichzeitig sei die Intershop-Produktpalette stark fokussiert, was geringen Integrationsbedarf und mögliche organisatorische Selbstständigkeit bedeute. Vor dem Hintergrund, dass Intershops Marktkapitalisierung im Vergleich zu den maßgeblichen Wettbewerbern mittlerweile ausgesprochen gering sei, erscheine eine Übernahme ausgesprochen attraktiv.
Der einzelne Mitarbeiter werde bei Intershop derzeit mit rund 660 T€ bezahlt (vgl. Broadvision 1,3 Mio. €). Die Kunden Kunden zählen zu den angesehensten Unternehmen Europas und Intershop veräußere ausschließlich High-End-Lösungen, was für einen Übernehmer erhebliches Cross-Selling-Potenzial bedeuten würde.
Die Aktionärsstruktur würde eine Übernahme zulassen, denn der Free-Float liege derzeit bei über 70% (incl. VC-Investoren). Nach Unternehmensangaben verfüge man zudem über Cash-Reserven von ca. 120 Mio. EUR (15% der aktuellen Kapitalisierung).
Die Analysten glauben, dass große Hardware- und Systemhäuser als potentielle Käufer in Frage kämen, da viele von Ihnen ihre Produktpalette attraktiver gestalten wollen.
Intershops starke europäische Position schließe sogar eine Übernahme durch ein US Unternehmen nicht aus. Gleichzeitig könnte damit das Vertriebsproblem der Intershop in den USA gelöst werden.
SES Research hält eine Übernahme der Intershop für eine sehr interessante Spekulation. Das derzeitige Rating (Marketperformer) ändere man zunächst nicht.
INTERNET-AKTIEN 09.01.2001 14:53 Uhr
Intershop gewinnt an Boden
Die Intershop-Aktie hat am Dienstag wieder ein Stück Boden zurückgewonnen. Gegen 14.45 Uhr notierte der Titel bei 9,00 Euro - ein Plus von 5,26 Prozent. Der Nemax 50 kletterte zugleich um 2,26 Prozent auf 2164,16 Punkte. Nach dem Kursverlust könne der Titel eine Erholung bei diesem Tempo auch ohne gute Nachrichten über eine längere Zeit fortführen, sagte eine Händlerin von der Frankfurter Sparkasse.
Inzwischen sei auch der für das Jahr 2000 erwartete Nettoverlust von 37 bis 39 Millionen Euro eingepreist. Begründet wurden die Verluste vor allem mit der Investitionszurückhaltung der US-Kunden. Beim Umsatz rechnet das Softwareunternehmen im kommenden Jahr mit einem Wachstum von 165 Prozent auf 123 Millionen Euro. Das Schicksal der Aktie werde sich nach der Veröffentlichung der Zahlen Ende Januar herausstellen.
In den vergangenen Tagen hatten Aktionärsschutzverbände und Anlegergruppen Sammelklagen gegen das Softwareunternehmen angeregt. Intershop wehrte sich jedoch gegen die Anschuldigung, mit ihrer Informationspolitik gegen deutsches oder amerikanische Recht verstoßen zu haben. Das Unternehmen selbst habe erst wenige Tage vor Ende des vierten Quartals von dem Scheitern der Verhandlungen über mehrere Großaufträge erfahren.
Intershop technische Reaktion
Report21
Bei Intershop (WKN 622700) sei laut dem Report21 eine technische Reaktion möglich.
Bei der Intershop-Aktie könnte sich eine Spekulation lohnen. Spekulanten sollten diese Aktie ins Auge fassen. Die Aktie sei zur Zeit sehr volatil. Bei Kursen von 8 Euro sei das Unternehmen an der Börse mit etwa 720 Mio. Euro bewertet. Auf diesem Bewertungsniveau sei das Unternehmen ein Übernahmekandidat.
Sicherlich hätten die negativen Meldungen und das schlechte Marktumfeld verstimmt. Andererseits sei der Kurs derart gefallen, dass auch eine schnelle technische Reaktion nach oben möglich sei. Trotzdem sollte man bei diesem Wert Stop-Loss-Limite nicht vergessen.
Intershop Kursziel 10 US-Dollar
Salomon Smith Barney
Die Aktienexperten von Salomon Smith Barney setzen das Kursziel für die Aktie Intershop (WKN 622700) von $29 auf $10 herab.
Die vorläufigen Zahlen zum 4. Quartal 2000, die vom Unternehmen veröffentlich worden seien, hätten, so die Analysten, merklich unter den vorigen Richtzahlen gelegen. Dies lasse Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Managements aufkommen und stelle auch seinen Anspruch in Frage, die besten Produkte der Branche zu produzieren. Die Umsatzspanne sei von $126-136 Mio. auf $115-117 Mio. gefallen und spiegele damit einen spürbaren Rückgang von 35% im Vergleich zu den Prognosen für das 4. Quartal 2000 wider.
Das Unternehmen habe die schlechten Ergebnisse in den USA als Ursache für diese Warnung angegeben und auf die Entfernung der Unternehmensleitung des Geschäftsbereiches USA verwiesen. Dies lasse vermuten, dass Intershops Probleme nicht allein auf allgemeine Schwächen der Softwareindustrie zurückgeführt werden könnten, sondern auch Unternehmensspezifisch seien. Zusätzlich zu den Umsatzeinbrüchen habe das Unternehmen auch weitere unvorhergesehene Ausgaben zu verkraften. Dies veranlasste die Investmentexperten von Salomon Smith Barney, nicht nur ihre Gewinnprognose zu überprüfen, sondern auch die Profitabilitätserwartungen insgesamt zu kontrollieren.
Man wolle zwar noch die neuen Leitzahlen des Unternehmens für das Jahr 2001 abwarten, bevor man seine Prognosen verändere, doch reduziere man bereits jetzt die Bewertung der Aktie von „2H” auf „3S”, und senke das Kursziel von $29 auf $10.
Nach Angabe der Experten von Kant VM hat die Intershop AG die Erwartungen für das Q4 und demzufolge für das gesamte Geschäftsjahr 2000 nach unten korrigiert. Insgesamt werde nun ein Umsatz von 28-30 Mio. Euro erwartet, sowie Verluste in ähnlicher Höhe von ca. 30 bis 32 Mio. Euro.
Nach Meinung der Experten hat insbesondere die Roadshow in den USA für hohe Aufwendungen gesorgt, in Deuscthland und Grossbritannien hingegen sei ein fortdauerndes Wachstum zu beobachten gewesen. Belastend auf das Finanzergebnis sollen sich auch Rückstellungen ausgewirkt haben, welche auf Zahlungsrückstände von den Kunden zurückzuführen seien, welche jedoch bald ausgeglichen werden sollen. Trotz des schlechten 4. Quartals könne das Unternehmen auf ein Wachstum von 165% in 2000 zurückblicken, 65 % mehr als ursprünglich erwartet.
Von der versteckten Verkaufsempfehlung bis zur Zockeraufforderung ist hier doch alles dabei ! Und das alles an einem Tag !!!
Nobody II
Ich denke mal die positive Erholung läuft noch ne Weile (schon 3. Handelstag im Plus !!!)
Als durchaus schlüssig bezeichnen die Analysten von SES Research Spekulationen über eine mögliche Übernahme von Intershop. Das Unternehmen verfüge über hervorragende Produkte und bedeutende europäische Kunden. Sowohl die im Vergleich zu Mitbewerbern inzwischen sehr niedrige Marktkapitalisierung als auch die Aktionärsstruktur sprächen für eine Übernahme. Als Interessenten kämen jedoch weniger die großen Konkurrenten als Hardware- und Systemhäuser in Frage, da viele von ihnen ihre Produktpalette attraktiver gestalten wollten. Hier sei auch ein US-Unternehmen denkbar. Das derzeitige Rating "Marketperformer" hat weiterhin Gültigkeit. +++ Michael Fuchs
vwd/9.1.2001/fm/reh
Intershop - Marketperformer (SES Research)
Die mögliche Übernahme der Intershop sei laut SES Research Gegenstand jüngster Spekulationen. Sie fuße auf einer ganzen Reihe schlüssiger Argumente.
Grundsätzlich sei es für ein Unternehmen mit sehr hohen Entwicklungsaufwendungen, wie Intershop, ausgesprochen sinnvoll, die Produktentwicklung möglichst zügig auf eine hohe Kundenbasis umzulegen. Intershops Produkt sei ausgesprochen attraktiv. Laut Forrester stelle das Unternehmen derzeit die weltweit beste e-Commerce Plattform bereit.
Gleichzeitig sei die Intershop-Produktpalette stark fokussiert, was geringen Integrationsbedarf und mögliche organisatorische Selbstständigkeit bedeute. Vor dem Hintergrund, dass Intershops Marktkapitalisierung im Vergleich zu den maßgeblichen Wettbewerbern mittlerweile ausgesprochen gering sei, erscheine eine Übernahme ausgesprochen attraktiv.
Der einzelne Mitarbeiter werde bei Intershop derzeit mit rund 660 T€ bezahlt (vgl. Broadvision 1,3 Mio. €). Die Kunden Kunden zählen zu den angesehensten Unternehmen Europas und Intershop veräußere ausschließlich High-End-Lösungen, was für einen Übernehmer erhebliches Cross-Selling-Potenzial bedeuten würde.
Die Aktionärsstruktur würde eine Übernahme zulassen, denn der Free-Float liege derzeit bei über 70% (incl. VC-Investoren). Nach Unternehmensangaben verfüge man zudem über Cash-Reserven von ca. 120 Mio. EUR (15% der aktuellen Kapitalisierung).
Die Analysten glauben, dass große Hardware- und Systemhäuser als potentielle Käufer in Frage kämen, da viele von Ihnen ihre Produktpalette attraktiver gestalten wollen.
Intershops starke europäische Position schließe sogar eine Übernahme durch ein US Unternehmen nicht aus. Gleichzeitig könnte damit das Vertriebsproblem der Intershop in den USA gelöst werden.
SES Research hält eine Übernahme der Intershop für eine sehr interessante Spekulation. Das derzeitige Rating (Marketperformer) ändere man zunächst nicht.
INTERNET-AKTIEN 09.01.2001 14:53 Uhr
Intershop gewinnt an Boden
Die Intershop-Aktie hat am Dienstag wieder ein Stück Boden zurückgewonnen. Gegen 14.45 Uhr notierte der Titel bei 9,00 Euro - ein Plus von 5,26 Prozent. Der Nemax 50 kletterte zugleich um 2,26 Prozent auf 2164,16 Punkte. Nach dem Kursverlust könne der Titel eine Erholung bei diesem Tempo auch ohne gute Nachrichten über eine längere Zeit fortführen, sagte eine Händlerin von der Frankfurter Sparkasse.
Inzwischen sei auch der für das Jahr 2000 erwartete Nettoverlust von 37 bis 39 Millionen Euro eingepreist. Begründet wurden die Verluste vor allem mit der Investitionszurückhaltung der US-Kunden. Beim Umsatz rechnet das Softwareunternehmen im kommenden Jahr mit einem Wachstum von 165 Prozent auf 123 Millionen Euro. Das Schicksal der Aktie werde sich nach der Veröffentlichung der Zahlen Ende Januar herausstellen.
In den vergangenen Tagen hatten Aktionärsschutzverbände und Anlegergruppen Sammelklagen gegen das Softwareunternehmen angeregt. Intershop wehrte sich jedoch gegen die Anschuldigung, mit ihrer Informationspolitik gegen deutsches oder amerikanische Recht verstoßen zu haben. Das Unternehmen selbst habe erst wenige Tage vor Ende des vierten Quartals von dem Scheitern der Verhandlungen über mehrere Großaufträge erfahren.
Intershop technische Reaktion
Report21
Bei Intershop (WKN 622700) sei laut dem Report21 eine technische Reaktion möglich.
Bei der Intershop-Aktie könnte sich eine Spekulation lohnen. Spekulanten sollten diese Aktie ins Auge fassen. Die Aktie sei zur Zeit sehr volatil. Bei Kursen von 8 Euro sei das Unternehmen an der Börse mit etwa 720 Mio. Euro bewertet. Auf diesem Bewertungsniveau sei das Unternehmen ein Übernahmekandidat.
Sicherlich hätten die negativen Meldungen und das schlechte Marktumfeld verstimmt. Andererseits sei der Kurs derart gefallen, dass auch eine schnelle technische Reaktion nach oben möglich sei. Trotzdem sollte man bei diesem Wert Stop-Loss-Limite nicht vergessen.
Intershop Kursziel 10 US-Dollar
Salomon Smith Barney
Die Aktienexperten von Salomon Smith Barney setzen das Kursziel für die Aktie Intershop (WKN 622700) von $29 auf $10 herab.
Die vorläufigen Zahlen zum 4. Quartal 2000, die vom Unternehmen veröffentlich worden seien, hätten, so die Analysten, merklich unter den vorigen Richtzahlen gelegen. Dies lasse Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Managements aufkommen und stelle auch seinen Anspruch in Frage, die besten Produkte der Branche zu produzieren. Die Umsatzspanne sei von $126-136 Mio. auf $115-117 Mio. gefallen und spiegele damit einen spürbaren Rückgang von 35% im Vergleich zu den Prognosen für das 4. Quartal 2000 wider.
Das Unternehmen habe die schlechten Ergebnisse in den USA als Ursache für diese Warnung angegeben und auf die Entfernung der Unternehmensleitung des Geschäftsbereiches USA verwiesen. Dies lasse vermuten, dass Intershops Probleme nicht allein auf allgemeine Schwächen der Softwareindustrie zurückgeführt werden könnten, sondern auch Unternehmensspezifisch seien. Zusätzlich zu den Umsatzeinbrüchen habe das Unternehmen auch weitere unvorhergesehene Ausgaben zu verkraften. Dies veranlasste die Investmentexperten von Salomon Smith Barney, nicht nur ihre Gewinnprognose zu überprüfen, sondern auch die Profitabilitätserwartungen insgesamt zu kontrollieren.
Man wolle zwar noch die neuen Leitzahlen des Unternehmens für das Jahr 2001 abwarten, bevor man seine Prognosen verändere, doch reduziere man bereits jetzt die Bewertung der Aktie von „2H” auf „3S”, und senke das Kursziel von $29 auf $10.
Nach Angabe der Experten von Kant VM hat die Intershop AG die Erwartungen für das Q4 und demzufolge für das gesamte Geschäftsjahr 2000 nach unten korrigiert. Insgesamt werde nun ein Umsatz von 28-30 Mio. Euro erwartet, sowie Verluste in ähnlicher Höhe von ca. 30 bis 32 Mio. Euro.
Nach Meinung der Experten hat insbesondere die Roadshow in den USA für hohe Aufwendungen gesorgt, in Deuscthland und Grossbritannien hingegen sei ein fortdauerndes Wachstum zu beobachten gewesen. Belastend auf das Finanzergebnis sollen sich auch Rückstellungen ausgewirkt haben, welche auf Zahlungsrückstände von den Kunden zurückzuführen seien, welche jedoch bald ausgeglichen werden sollen. Trotz des schlechten 4. Quartals könne das Unternehmen auf ein Wachstum von 165% in 2000 zurückblicken, 65 % mehr als ursprünglich erwartet.
Von der versteckten Verkaufsempfehlung bis zur Zockeraufforderung ist hier doch alles dabei ! Und das alles an einem Tag !!!
Nobody II
Ich denke mal die positive Erholung läuft noch ne Weile (schon 3. Handelstag im Plus !!!)