HI PV,
mal wieder grosses Lob aus der Euregio, da hast Du wohl der Kern getroffen,
Nachfrage nach Edelmetallen wird steigen, zum Jahresende zylisch, und 2008
wenn der $ so weiter macht....
Wir in EU
sind anhand KGV u.a. optischen Kriterien noch sehr günstig und Araber und
Indier und Chinesen (ja, die haben Geld)+ Russland gehen aus den Krisenregionen
raus...ergo fliesst einiges zu uns, 2008 Steuerfreiheit ist ein angenehmer Neben-
effekt :-O
Wir sind positioniert, VG wird kommen müssen, da wer so leise flüstert, oft
etwas zu verbergen hat, sprich eine sehr ordentliche permanente Recoursener-
höhung oder mit Northfield eine Übernahme zu x C$.
de.news.yahoo.com/dpa/20070810/...-den-geldhahn-58222c4_1.htmldpa - Freitag, 10. August, 16:08 Uhr
Frankfurt/Main (dpa) - Die von den USA ausgehende Kreditkrise hat Europa erreicht - und wurde gleich gebremst. Wegen des Engpasses einiger Banken sprang die Europäische Zentralbank (EZB) als Retter in der Not ein und drehte den Geldhahn auf.
Mit mehr als 155 Milliarden Euro frischem Geld halfen die Währungshüter binnen 24 Stunden den klammen Banken aus der Patsche. Das Ausmaß der Krise zeigt sich daran, dass die EZB den Banken nie zuvor eine derart kräftige Finanzspritze verpasst hat - auch nicht 2001 nach den Terroranschlägen vom 11. September. Die jetzige Notoperation gilt unter Experten an den europäischen Finanzplätzen als gelungen. Sie sehen daher keinen Grund zur Panik und rechnen nicht mit einer Ausbreitung der Krise.
«Die EZB hat richtig gehandelt und den nervösen Märkten eine Beruhigungspille verabreicht», sagt Finanzexperte Manfred Jäger vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Doch die Liquiditäts-Spritze löst bei vielen Menschen Angst aus: Sie meinen, es müsse ziemlich schlimm bestellt sein, wenn die Zentralbank eine Maßnahmen für nötig hält, zu der sie zuletzt nach dem 11. September 2001 gegriffen hatte.
Der Engpass am Kreditmarkt war durch eine akute Vertrauenskrise bei den Banken entstanden. Weil kaum absehbar ist, welche Banken in Europa von den Turbulenzen infolge der US-Hypothekenkrise betroffen sind, gewähren die Banken sich untereinander nur noch eingeschränkt Kredit und horten ihr Geld lieber. «Wo es kein Vertrauen gibt, gibt es auch keine Kredite», sagt DekaBank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. In diese Bresche sprang die Notenbank.
Vor allem in Europa wird nun jedes Kreditinstitut inklusive der Landesbanken verdächtigt, Verluste in den Büchern zu verstecken. «Viele haben das Gefühl, dass schlechte Nachrichten zurückgehalten werden und man bisher nur die Spitze des Eisberges sieht», sagt Analyst Eugen Keller von der Privatbank Metzler. «Es gibt die Angst, dass die Achterbahnfahrt mit einem Schuss nach unten weitergeht.»
Das Eingreifen der Notenbanken ist zwar selten, aber ein übliches Mittel zur Krisenvermeidung. In einer abgesprochenen Aktion haben auch die Zentralbanken in den USA, Kanada, Japan und Australien für ordentliche Verhältnisse am zentralen Bankenmarkt für kurzfristiges Geld gesorgt. Die EZB signalisierte mit ihrem Eingreifen, dass sie als Kreditgeberin jederzeit bereit steht. «Die Banken wissen das und können entspannt bleiben. Das ist so, wie wenn ein Verbraucher seine Kreditkarte dabei hat und nicht so viel Bargeld einstecken muss», erläutert IW-Experte Jäger.
Das Misstrauen ist nach Expertenansicht vor allem ein psychologisches Problem. «Die Ängste vor Kreditausfällen stehen in keinem Verhältnis zur Realität», findet Chefvolkswirt Kater. Die Notenbanken hätten allerdings schon lange davor gewarnt, dass die Risiken von Krediten weltweit zu günstig bewertet wurden. Die Folge der US-Turbulenzen werde voraussichtlich sein, dass die deutschen Banken bei der Kreditvergabe künftig vorsichtiger sein werden. Die Kreditvergabestandards dürften wohl spürbar erhöht werden.
Volkswirte rechnen damit, dass die EZB in den kommenden Tagen noch mehrfach zusätzliches Geld bereitstellen wird. Negative Folgen für den konjunkturellen Aufschwung erwarten die meisten Experten nicht oder nur in geringem Umfang. «Der Kreditstrom wird weniger, der die Konjunktur angefeuert hat», sagt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt bei Barclays Capital. «Wenn sich das fortsetzt, wird es in der Konjunktur Bremsspuren geben, die sich bei den Investitionen und im Konsum zeigen.»
Amerikanische Häuslebauer haben somit den gesamten europäischen Bankensektor in Unruhe gebracht. Das belegt die zunehmende Verflechtung der Finanzmärkte weltweit. «Vor allem die deutschen Banken sind im US-Markt für Hypothekenkredite mit schlechter Bonität besonders engagiert. Sie wollten dort Zusatzrendite mit geringem Risiko erwirtschaften und waren viel zu blauäugig», sagt Experte Keller. Es war ein gutes Geschäft, solange die amerikanischen Kreditnehmer ihre hochverzinsten Forderungen brav zurückzahlten. Doch nun können viele wegen sinkender Häuserpreise und steigender Zinsen nicht mehr zahlen.
Kurzfristig gibt die EZB Europas Banken also mehr Geld, um die Turbulenzen am Geldmarkt zu glätten. Langfristig will sie aber Geld entziehen und wird die Zinsen im September voraussichtlich auf 4,25 Prozent erhöhen. Grund dafür sind der Wirtschaftsaufschwung und die damit verbundenen Inflationsrisiken. Steigende Zinsen verteuern Darlehen und erschweren die Kreditvergabe. Wegen der Turbulenzen schließen Volkswirte aber nicht mehr aus, dass die EZB weitere Zinsanhebungen verschieben könnte.
immer wieder mal reinschauen

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Silber wird knapp...siehe LZ - 5 Wochen