USA-Flaute belastet Weltwirtschaft
Für bessere Zusammenarbeit
Die Finanzminister aus 25 europäischen und asiatischen Staaten befürchten durch die Rezession in den USA und die Konjunkturflaute in Japan eine Belastung für die Weltwirtschaft. In Europa erscheine das Wachstum allerdings "so robust, dass eine Trendumkehr hier nicht zu befürchten ist", sagte Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) am Sonntag zum Abschluss des Asem-Finanzministertreffens im japanischen Kobe. Die Minister beschlossen zudem eine verstärkte Wirtschafts- und Finanzkooperation zwischen Asien und Europa.
Eigene Wirtschaft stärken
Die Entwicklungen in den vergangenen Wochen hätten eine Zunahme der Risiken gezeigt, heißt es in der Abschlusserklärung des am Sonntag beendeten ASEM- Finanzministertreffens im japanischen Kobe. Daher wollen die teilnehmenden Staaten ihre eigenen Volkswirtschaften robuster machen, um "die Anfälligkeiten gegen äußere Schocks" zu reduzieren. Die Finanzminister forderten Japan auf, die Strukturen in den Bereichen Finanzen und Unternehmen fortzusetzen, damit sich die Wirtschaft dort schnell erholt. Denn die japanische Wirtschaft sei sehr wichtig für eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft in ganz Asien.
Keine allgemeiner Wechselkurs
Frankreich und Japan setzten sich dafür ein, dass die asiatischen Staaten ihre Währungssysteme weniger stark an den Dollar koppeln sollten. Die enge Bindung habe die Wirtschaftskrise in den Jahren 1997 und 1998 noch verschärft. In der Frage der Wechselkursregime gibt es nach der Auffassung der Minister nach keine allgemein gültige Lösung. "Je nach Rahmenbedingung des einzelnen Landes ist ein Spektrum möglicher Wechselkursarrangements denkbar", sagte Eichel. Man sei sich einig, das jedes Regime von einer soliden Wirtschafts- und Finanzpolitik begleitet werden müsse. Bei der Stärkung des internationalen Finanzsystems bestehe weiter Reformbedarf.
Mit Material von AP und dpa
Für bessere Zusammenarbeit
Die Finanzminister aus 25 europäischen und asiatischen Staaten befürchten durch die Rezession in den USA und die Konjunkturflaute in Japan eine Belastung für die Weltwirtschaft. In Europa erscheine das Wachstum allerdings "so robust, dass eine Trendumkehr hier nicht zu befürchten ist", sagte Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) am Sonntag zum Abschluss des Asem-Finanzministertreffens im japanischen Kobe. Die Minister beschlossen zudem eine verstärkte Wirtschafts- und Finanzkooperation zwischen Asien und Europa.
Eigene Wirtschaft stärken
Die Entwicklungen in den vergangenen Wochen hätten eine Zunahme der Risiken gezeigt, heißt es in der Abschlusserklärung des am Sonntag beendeten ASEM- Finanzministertreffens im japanischen Kobe. Daher wollen die teilnehmenden Staaten ihre eigenen Volkswirtschaften robuster machen, um "die Anfälligkeiten gegen äußere Schocks" zu reduzieren. Die Finanzminister forderten Japan auf, die Strukturen in den Bereichen Finanzen und Unternehmen fortzusetzen, damit sich die Wirtschaft dort schnell erholt. Denn die japanische Wirtschaft sei sehr wichtig für eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft in ganz Asien.
Keine allgemeiner Wechselkurs
Frankreich und Japan setzten sich dafür ein, dass die asiatischen Staaten ihre Währungssysteme weniger stark an den Dollar koppeln sollten. Die enge Bindung habe die Wirtschaftskrise in den Jahren 1997 und 1998 noch verschärft. In der Frage der Wechselkursregime gibt es nach der Auffassung der Minister nach keine allgemein gültige Lösung. "Je nach Rahmenbedingung des einzelnen Landes ist ein Spektrum möglicher Wechselkursarrangements denkbar", sagte Eichel. Man sei sich einig, das jedes Regime von einer soliden Wirtschafts- und Finanzpolitik begleitet werden müsse. Bei der Stärkung des internationalen Finanzsystems bestehe weiter Reformbedarf.
Mit Material von AP und dpa