US-Notenbanker sehen Aufschwung im zweiten Halbjahr
Die US-Wirtschaft wird nach Einschätzung mehrerer US-Notenbanker im zweiten Halbjahr vor allem wegen des verstärkten Abbaus von Lagerbeständen wieder stärker an Auftrieb gewinnen. "Wir können damit rechnen, dass wir die steinige Passage der Konjunktur gut überstehen und die Wiederbelebung eines kräftigen Wachstums im zweiten Halbjahr oder sogar früher erleben werden", sagte der Präsident der Fed von Richmond, Alfred Broaddus, am Mittwoch vor Finanzmarktexperten.
Auch Fed-Direktoriumsmitglied Laurence Meyer rechnet in der zweiten Jahreshälte mit einem Aufschwung der US-Wirtschaft. Zur Zinspolitik der Fed äußerte sich Meyer, der als Direktoriumsmitglied stimmberechtigt im geldpolitischen Ausschuss (FOMC) der Federal Reserve ist, nicht. Die Fed hatte in der vergangenen Woche zum dritten Mal in diesem Jahr den entscheidenden Zinssatz für Tagesgeld um 50 Basispunkte auf nunmehr 5,0 Punkte gesenkt.
Nach Worten von Broaddus sind die hohen Lagerbestände möglicherweise der Hauptgrund für den starken Konjunkturabschwung in den USA, der das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2000 auf eine Zuwachsrate von 1,1 Prozent zum Vorjahr fallen ließ. Im entsprechenden Vorjahresquartal lag das Wachstum noch bei 8,3 Prozent. Die Bemühungen um einen verstärkten Abbau der Lagerbestände zeigten nun ihre Wirkung und seien "ermutigend". Dennoch müsse die US-Notenbank weiter ein wachsames Auge auf die Konjunkturentwicklung haben. "Offensichtlich gibt es Abwärtsrisiken beim Konjunkturausblick. Die Fed hat dies bereits deutlich gemacht, und ich denke, dass das noch immer gilt", sagte Broaddus.
Die Finanzmärkte reagierten kaum auf die Äußerungen der US- Notenbanker.
Die US-Wirtschaft wird nach Einschätzung mehrerer US-Notenbanker im zweiten Halbjahr vor allem wegen des verstärkten Abbaus von Lagerbeständen wieder stärker an Auftrieb gewinnen. "Wir können damit rechnen, dass wir die steinige Passage der Konjunktur gut überstehen und die Wiederbelebung eines kräftigen Wachstums im zweiten Halbjahr oder sogar früher erleben werden", sagte der Präsident der Fed von Richmond, Alfred Broaddus, am Mittwoch vor Finanzmarktexperten.
Auch Fed-Direktoriumsmitglied Laurence Meyer rechnet in der zweiten Jahreshälte mit einem Aufschwung der US-Wirtschaft. Zur Zinspolitik der Fed äußerte sich Meyer, der als Direktoriumsmitglied stimmberechtigt im geldpolitischen Ausschuss (FOMC) der Federal Reserve ist, nicht. Die Fed hatte in der vergangenen Woche zum dritten Mal in diesem Jahr den entscheidenden Zinssatz für Tagesgeld um 50 Basispunkte auf nunmehr 5,0 Punkte gesenkt.
Nach Worten von Broaddus sind die hohen Lagerbestände möglicherweise der Hauptgrund für den starken Konjunkturabschwung in den USA, der das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2000 auf eine Zuwachsrate von 1,1 Prozent zum Vorjahr fallen ließ. Im entsprechenden Vorjahresquartal lag das Wachstum noch bei 8,3 Prozent. Die Bemühungen um einen verstärkten Abbau der Lagerbestände zeigten nun ihre Wirkung und seien "ermutigend". Dennoch müsse die US-Notenbank weiter ein wachsames Auge auf die Konjunkturentwicklung haben. "Offensichtlich gibt es Abwärtsrisiken beim Konjunkturausblick. Die Fed hat dies bereits deutlich gemacht, und ich denke, dass das noch immer gilt", sagte Broaddus.
Die Finanzmärkte reagierten kaum auf die Äußerungen der US- Notenbanker.