08.11. 21:39 US-Rezession: Auch die FED ist geschockt
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Wie heute veröffentlichte Daten und Aufzeichnungen über die Einstellung der Mitglieder der amerikanischen Offenmarktausschusses zur weiteren Wirtschaftsentwicklung auf dem FED-Treffen am 2.Oktober zeigen, waren die Währungshüter schon damals sehr beunruhigt über die weiteren Aussichten und auch uneinig in der Frage, wann die erhoffte Erholung endlich einsetzen werde.
Damals senkte man die Zinsen um einen halben Prozentsatz, wie zuletzt auch am Dienstag. Bei der Abstimmung über die 50 BP-Senkung war man aber einhellig der Meinung, daß etwas für die Wirtschaft getan werden müsse und daher stimmte man geschlossen für die Senkung in dieser Höhe, was auch der Markt erwartet hatte.
Die Mehrzahl der Währungshüter sei der Ansicht gewesen, die US-Wirtschaft werde sich "irgendwann im Jahre 2002 stufenweise erholen können", dank einer "angebrachten Geld- und aggressiver werdenden Fiskalpolitik", zeigten die Aufzeichungen. Doch seien in den ersten Wochen nach den Terroranschlägen des 11.09. auch die FED-Mitglieder von der Sorge darüber erfaßt gewesen, welche Auswirkungen die Anschläge auf Geschäfts- und Verbrauchervertrauen und Ausgabeverhalten haben würden.
08.11. 22:21 Wichtige Nachrichten im Techsegment II
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AOL TimeWarner setzt Entlassungspolitik fort
Das weltgrößte Medienunternehmen AOL TimeWarner gab heute bekannt, daß man beim weltgrößten Internetprovider AOL 20 weitere Leute entlassen werde, um weitere Kosten einzusparen. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen bereits massive Stellenstreichungen bekannt gegeben (BörseGo berichtete).
5 Milliarden $ Schaden durch Milzbranderreger
Das US-Postamt in New York gab heute bekannt, daß die Bioattacken durch Anthrax-Erreger bislang einen Schaden von 5 Milliarden $ angerichtet hätten. Daher bat die Behörde den Senat um 2 Milliarden $ Soforthilfe um den entgangenen Umsatz ausgleichen zu können. Die Behörde sprach von "unvorhersehbaren Kosten, die durch Kriegsakte hevorgerufen" worden seien. Damit benutzte sie die gleichen Worte wie US-Präsident Bush, der auch von "acts of war" gesprochen hatte. Langfristig sei man aber der Meinung, daß sich die Lage wieder glätten würde und der Briefverkehr wieder zunehmen könne.
08.11. 22:30 Renommierter Volkswirt: Sehr schwache Aussichten
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Robert Hormats, Volkswirt und stellvertretender Vorsitzender von Goldman Sachs, gab heute seinen Ausblick für die Wirtschaft bekannt: Danach befinde sich die Weltwirtschaft in einem Abwärtstrend, der anhalten werde. Vor allem das vierte Quartal (Q4) werde sehr schwach in den USA ausfallen. Damit erteilte er dem prognostizierten neuen Schwung durch das Weihnachtsgeschäft, auf den viele vertrauen, eine eindeutige Absage. Die Situation in Japan verbessere sich zudem keineswegs.
Die Ausgaben für die Kriegsführung könne der Wirtschaft nach seiner Ansicht nicht helfen. Auch die von der Regierung bereitgestellte Wirtschaftshilfe in Form von Steuersenkungen werde aktuell überbewertet.
Auch seien die Lagerüberhänge keineswegs abgebaut. Die CEO´s der Unternehmen mögen mittelfristig positiv gestimmt sein, langfristig sei die Zukunft sehr ungewiß, erklärte Hormats.
08.11. 22:46 Palm-Aktien schießen nachbörslich nach oben
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Einen deutlichen Kurssprung konnten zuletzt die Aktien des weltgrößten Handheld-Herstellers Palm vollziehen nach dem man angekündigt hatte, daß der CEO des Unternehmens, Carl Yankowski, von seinem Posten zurückgetreten sei. Weiter gab man bekannt, daß Eric Benhamou, der Chairman von Palm, den Posten des scheidenden CEO übernehmen werde, bis ein Nachfolger gefunden sei.
Außerdem berichtete Palm, daß man im Endstadium der geplanten Unternehmensaufteilung in zwei Einzelbereich sei.
Zuletzt konnten Palm-Aktien nachbörslich über 12% auf 2,54$ gewinnen.
08.11. 22:55 NVIDIA präsentiert sehr starke Quartalszahlen
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Der Mikrochipentwickler NVIDIA konnte nach Börsenschluß heute bei den Zahlen für das Q3 die Analystenerwartungen schlagen. Das kalifornische Unternehmen konnte seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 59% auf 44,7 Mio $ steigern, der operative Gewinn lag bei 47,5 Mio $ oder 28 Cents/Aktie. Analysten hatten im Schnitt nur mit 23 Cents/Aktie gerechnet, im besten Falle mit 24 Cents/Aktie.
Der Umsatz konnte um 87% auf 370,2 Mio $ gesteigert werden. Hier hatten Analysten nur mit 309 Mio $ gerechnet.
Der CEO des Unternehmens meinte in einer Stellungnahme, daß die Zahlen die technologische Führungsposition von NVIDIA bestätigen würden und der positive Trend in Zukunft fortgesetzt werden könne.
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Wie heute veröffentlichte Daten und Aufzeichnungen über die Einstellung der Mitglieder der amerikanischen Offenmarktausschusses zur weiteren Wirtschaftsentwicklung auf dem FED-Treffen am 2.Oktober zeigen, waren die Währungshüter schon damals sehr beunruhigt über die weiteren Aussichten und auch uneinig in der Frage, wann die erhoffte Erholung endlich einsetzen werde.
Damals senkte man die Zinsen um einen halben Prozentsatz, wie zuletzt auch am Dienstag. Bei der Abstimmung über die 50 BP-Senkung war man aber einhellig der Meinung, daß etwas für die Wirtschaft getan werden müsse und daher stimmte man geschlossen für die Senkung in dieser Höhe, was auch der Markt erwartet hatte.
Die Mehrzahl der Währungshüter sei der Ansicht gewesen, die US-Wirtschaft werde sich "irgendwann im Jahre 2002 stufenweise erholen können", dank einer "angebrachten Geld- und aggressiver werdenden Fiskalpolitik", zeigten die Aufzeichungen. Doch seien in den ersten Wochen nach den Terroranschlägen des 11.09. auch die FED-Mitglieder von der Sorge darüber erfaßt gewesen, welche Auswirkungen die Anschläge auf Geschäfts- und Verbrauchervertrauen und Ausgabeverhalten haben würden.
08.11. 22:21 Wichtige Nachrichten im Techsegment II
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AOL TimeWarner setzt Entlassungspolitik fort
Das weltgrößte Medienunternehmen AOL TimeWarner gab heute bekannt, daß man beim weltgrößten Internetprovider AOL 20 weitere Leute entlassen werde, um weitere Kosten einzusparen. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen bereits massive Stellenstreichungen bekannt gegeben (BörseGo berichtete).
5 Milliarden $ Schaden durch Milzbranderreger
Das US-Postamt in New York gab heute bekannt, daß die Bioattacken durch Anthrax-Erreger bislang einen Schaden von 5 Milliarden $ angerichtet hätten. Daher bat die Behörde den Senat um 2 Milliarden $ Soforthilfe um den entgangenen Umsatz ausgleichen zu können. Die Behörde sprach von "unvorhersehbaren Kosten, die durch Kriegsakte hevorgerufen" worden seien. Damit benutzte sie die gleichen Worte wie US-Präsident Bush, der auch von "acts of war" gesprochen hatte. Langfristig sei man aber der Meinung, daß sich die Lage wieder glätten würde und der Briefverkehr wieder zunehmen könne.
08.11. 22:30 Renommierter Volkswirt: Sehr schwache Aussichten
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Robert Hormats, Volkswirt und stellvertretender Vorsitzender von Goldman Sachs, gab heute seinen Ausblick für die Wirtschaft bekannt: Danach befinde sich die Weltwirtschaft in einem Abwärtstrend, der anhalten werde. Vor allem das vierte Quartal (Q4) werde sehr schwach in den USA ausfallen. Damit erteilte er dem prognostizierten neuen Schwung durch das Weihnachtsgeschäft, auf den viele vertrauen, eine eindeutige Absage. Die Situation in Japan verbessere sich zudem keineswegs.
Die Ausgaben für die Kriegsführung könne der Wirtschaft nach seiner Ansicht nicht helfen. Auch die von der Regierung bereitgestellte Wirtschaftshilfe in Form von Steuersenkungen werde aktuell überbewertet.
Auch seien die Lagerüberhänge keineswegs abgebaut. Die CEO´s der Unternehmen mögen mittelfristig positiv gestimmt sein, langfristig sei die Zukunft sehr ungewiß, erklärte Hormats.
08.11. 22:46 Palm-Aktien schießen nachbörslich nach oben
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Einen deutlichen Kurssprung konnten zuletzt die Aktien des weltgrößten Handheld-Herstellers Palm vollziehen nach dem man angekündigt hatte, daß der CEO des Unternehmens, Carl Yankowski, von seinem Posten zurückgetreten sei. Weiter gab man bekannt, daß Eric Benhamou, der Chairman von Palm, den Posten des scheidenden CEO übernehmen werde, bis ein Nachfolger gefunden sei.
Außerdem berichtete Palm, daß man im Endstadium der geplanten Unternehmensaufteilung in zwei Einzelbereich sei.
Zuletzt konnten Palm-Aktien nachbörslich über 12% auf 2,54$ gewinnen.
08.11. 22:55 NVIDIA präsentiert sehr starke Quartalszahlen
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Der Mikrochipentwickler NVIDIA konnte nach Börsenschluß heute bei den Zahlen für das Q3 die Analystenerwartungen schlagen. Das kalifornische Unternehmen konnte seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 59% auf 44,7 Mio $ steigern, der operative Gewinn lag bei 47,5 Mio $ oder 28 Cents/Aktie. Analysten hatten im Schnitt nur mit 23 Cents/Aktie gerechnet, im besten Falle mit 24 Cents/Aktie.
Der Umsatz konnte um 87% auf 370,2 Mio $ gesteigert werden. Hier hatten Analysten nur mit 309 Mio $ gerechnet.
Der CEO des Unternehmens meinte in einer Stellungnahme, daß die Zahlen die technologische Führungsposition von NVIDIA bestätigen würden und der positive Trend in Zukunft fortgesetzt werden könne.