US-Finanzminister: Rezession vermieden!


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ecki:

US-Finanzminister: Rezession vermieden!

 
22.05.01 00:19
dpa-AFX-Nachricht

Montag, 21.05.2001, 23:08

US-Finanzminister O`Neill: USA haben eine Rezession vermieden
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA haben nach Einschätzung von Finanzminister Paul O`Neill eine Rezession vermieden. Die ökonomische Kurskorrektur befinde sich jetzt "auf gutem Weg", sagte O`Neill am Montagabend dem US-Fernsehsender Fox. Eine "beachtliche Quote realen Wirtschaftswachstums" erwarte er gegen Jahresende. Zurzeit betrage das Wirtschaftswachstum zwischen 0,5 und 2,0%.

Angesprochen auf die Rolle der Notenbank Fed sagte der Minister, dass die Geldpolitik "in sehr guten Händen" liege./FX/rw

Wer will noch alles die Dow-Blase mit aufpumpen?

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zit1:

ICH WILL!!!

 
22.05.01 00:41
ANGST!?! Wenn man sich den Aktienmarkt zum Ausklang der Vorwoche wie auch zum Beginn dieser Woche betrachtet muß man sich schon wundern, daß die Möglichkeit eines Krieges zwischen Israel und der PLO sich im Marktgeschehen überhaupt nicht widerspiegelt. Es besteht aber leider die reale Gefahr, daß die immer weiter eskalierende Situation im nahen Osten sich schon sehr bald sehr schmerzhaft bemerkbar macht. Nicht daß die Benzinpreise schon hoch genug sind. Sollte es nun zusätzlich zu Raffinerieengpässen auch noch einen Lieferengpaß geben, was dann? Die USA werden von der arabischen Welt als einseitig den Israelis zugewandt verstanden. Die Bush-Regierung hat die Vermittlungsbemühungen der Clintonregierung nicht fortgesetzt. Nicht daß Clinton besonders erfolgreich war, aber wenigstens redeten die Parteien miteinander. Nun schießen sie nur noch aufeinander! Wenn schon die Europäer das Gefühl der Bevormundung und Nichteinbeziehung durch die Bush-Regierung haben, wie soll es sich dann erst für die arabische Welt anfühlen? Viel wichtiger, wie wird die arabische Welt reagieren? Die westliche Welt ist durch die gegenwärtige Energiekrise extrem angreifbar und noch nie war auch die USA so nahe an einem Punkt, an dem sie als impotent und nicht omnipotent vorgeführt werden konnte. Da würde sich die „Energiepolitik“ von George Bush junior (oder wie er in China genannt wird: der kleine Bush) schnell als Makulatur erweisen und das am meisten ausgesparte Kapitel seiner Vorschläge, Energiesparen, würde ganz schnell das (auch in den Medien) dominante werden. Das gegenwärtige Risiko für die Weltaktienmärkte und das Weltwirtschaftswachstum könnte vom Markt stark unterschätzt werden. Vielleicht ist dies auch ein Grund, warum das totgesagte Gold in den letzten Wochen von $260/Feinunze nun auf über $290 (+11,5%) angestiegen ist.
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Reila:

Hi Zit, Energiekrise?

 
22.05.01 01:53
Solange ein Liter Benzin bei uns 50 Pfennig kostet (Der Rest sind Steuern.) kann man wohl nicht von einer Energiekrise sprechen. Eine Krise bei der Stromversorgung in Teilen der USA ist wegen des dort regulierten Marktes hausgemacht und kann mit der teilweisen Freigabe der Preise auch gelöst werden. ein Kraftwerksbauprogramm ist schon angekündigt.

An der Ausweitung des Konfliktes der Israelis mit den Palästinensern sind auch die USA nicht interessiert und gerade jetzt um Vermittlung bemüht. Allerdings würde auch die Verschärfung des Konfliktes die Ölversorgung der westlichen Welt nicht gefährden. Dagegen sind die Interessen der Exporteure und der Sommer.

R.
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