US-Finanzminister Paul O'Neill warnt Tokio


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US-Finanzminister Paul O'Neill warnt Tokio

 
22.01.02 10:33
TOKIO (dpa-AFX) - US-Finanzminister Paul O'Neill hat die japanische Regierung am Dienstag in ungewöhnlich deutlicher Form vor Wechselkursmanipulationen gewarnt und diese Politik als "Protektionismus" gebranntmarkt. "Wechselkursveränderungen leisten nichts bei der Lösung eines Berges von Zinsproblemen oder bei der Lösung einer schwachen Produktivitätsentwicklung", sagte O'Neill am Dienstag nach einem Treffen mit seinem japanischen Kollegen Masajuro Shiokawa.

"Protektionismus funktioniert niemals und eine bewusste Manipulationen der Devisenkurse ist eine Form des Protektionismus", sagte O'Neill. Es sei weit wirksamer, auf eine Steigerung der Produktivität und des Produktivitätswachstums zu setzen. O'Neill sagte, die USA hätten eine gute Wechselkurspolitik. Er glaube an einen festen Dollar. Der US-Finanzminister hatte Shiokawa zuvor mitgeteilt, dass die Kräfte des Marktes über das Wechselkursgeschehen bestimmen sollten und nicht staatliche Eingriffe. Devisenanalysten zogen daraus den Schluss, der US-Finanzminister segne die Abwertung des japanischen Yen ab.

Im Tokioter Handel erreichte die japanische Währung unterdessen erneut ein Dreijahrestief zum Dollar (JPYUS.FX1) erreicht und notierte bei 133,93 Yen pro Dollar. /FX/mk/jh/ms

Quelle: dpa-AFX
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hjw2:

Abwertung längst überfällig... o.T.

 
22.01.02 10:42
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