Mittwoch 2. Januar 2002, 20:25 Uhr
US-Börsen präsentieren sich uneinheitlich
New York (Reuters) - Die New Yorker Aktienmärkte haben sich am Mittwoch nach zunächst festerem Beginn im Geschäftsverlauf uneinheitlich präsentiert. Händler sagten, die Anleger seien am ersten Handelstag des neuen Jahres vorsichtig und wägten die Aussichten auf eine Erholung der US-Konjunktur gegen Befürchtungen ab, die Aktienkurse könnten zu hoch sein. "Viele Leute denken, dass die Erwartungen auf eine Erholung bereits in den Kursen enthalten sind", sagte Charles White, Präsident von Avatar Associates. "Um deutlich nach oben auszubrechen und einen anhaltenden Aufwärtstrend zu etablieren brauchen wir weitere Beweise dafür, dass eine Erholung der Wirtschaft und der Unternehmensgewinne kommen wird."
Gegen 20.00 Uhr MESZ notierte der Dow-Jones-Index 0,11 Prozent leichter auf 10.011,40 Punkten, während der technologielastige Nasdaq-Index mit 0,13 Prozent leicht im Plus auf 1953,37 Punkten lag. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,17 Prozent auf 1146,17 Punkte ab.
von Preiserhöhungen für Computerchips stützten nach Händlerangaben die Aktien von Chipherstellern. Die südkoreanische Hynix Semiconductor hatte am Mittwoch mitgeteilt, das Unternehmen habe bei seinen langfristigen Vertragskunden die Preise um durchschnittlich 30 Prozent angehoben. Die Titel des weltgrößten Chipproduzenten Intel legten 2,42 Prozent auf 32,22 Dollar zu, die Aktien des zweitgrößten Chipherstellers Micron Technology kletterten rund sechs Prozent auf 32,85 Dollar.
Dagegen büßten die Ölwerte am Mittwoch zum Teil deutlich ein. Händler erklärten dies mit Gewinnmitnahmen, nachdem Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) in der vergangenen Woche eine Produktionssenkung angekündigt und damit die Kurse der Ölwerte zunächst in die Höhe getrieben hatte. Die Aktien der Halliburton Co (Frankfurt: 853986.F, Nachrichten) gaben 7,4 Prozent auf 12,13 Dollar nach.
Das besser als von Analysten erwartet ausgefallene Konjunkturbarometer des Instituts for Supply Management (früher NAPM-Einkaufsmanagerindex) habe die Kurse kaum beeinflussst, sagten Händler. Das Institute for Supply Management hatte mitgeteilt, sein Barometer für die Geschäftstätigkeit des Verarbeitenden Gewerbes sei im Dezember auf 48,2 Punkte von 44,5 Punkten im November und damit zum zweiten Mal in Folge. Analysten hatten lediglich einen Anstieg auf 45,5 Punkte prognostiziert.
Die Titel des US-Telekommunikationskonzerns AT&T 1,87 Prozent auf 18,48 Dollar zu, nachdem die US-Investmentbank Merrill Lynch wegen des Verkaufs der AT&T-Kabelsparte an Comcast ihre mittelfristige Empfehlung für die AT&T-Aktien auf "Buy" von zuvor "Neutral" heraufgesetzt hatte. Die Titel des Online-Auktionshauses EBay verloren 3,2 Prozent auf 64,74 Dollar nachdem das Brokerhaus Robertson Stephens die Bewertung der Aktien des Unternehmens auf "Buy" von zuvor "Strong Buy" gesenkt hatte. Die Titel des zweitgrößten Discount-Einzelhandelskonzerns Kmart Corp büßten rund 15 Prozent auf 4,65 Dollar ein. Prudential Securities hatte die Aktien mit "Verkaufen" statt zuvor "Halten" bewertet und dies unter anderem mit enttäuschenden Quartalsergebnissen begründet.
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US-Börsen präsentieren sich uneinheitlich
New York (Reuters) - Die New Yorker Aktienmärkte haben sich am Mittwoch nach zunächst festerem Beginn im Geschäftsverlauf uneinheitlich präsentiert. Händler sagten, die Anleger seien am ersten Handelstag des neuen Jahres vorsichtig und wägten die Aussichten auf eine Erholung der US-Konjunktur gegen Befürchtungen ab, die Aktienkurse könnten zu hoch sein. "Viele Leute denken, dass die Erwartungen auf eine Erholung bereits in den Kursen enthalten sind", sagte Charles White, Präsident von Avatar Associates. "Um deutlich nach oben auszubrechen und einen anhaltenden Aufwärtstrend zu etablieren brauchen wir weitere Beweise dafür, dass eine Erholung der Wirtschaft und der Unternehmensgewinne kommen wird."
Gegen 20.00 Uhr MESZ notierte der Dow-Jones-Index 0,11 Prozent leichter auf 10.011,40 Punkten, während der technologielastige Nasdaq-Index mit 0,13 Prozent leicht im Plus auf 1953,37 Punkten lag. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,17 Prozent auf 1146,17 Punkte ab.
von Preiserhöhungen für Computerchips stützten nach Händlerangaben die Aktien von Chipherstellern. Die südkoreanische Hynix Semiconductor hatte am Mittwoch mitgeteilt, das Unternehmen habe bei seinen langfristigen Vertragskunden die Preise um durchschnittlich 30 Prozent angehoben. Die Titel des weltgrößten Chipproduzenten Intel legten 2,42 Prozent auf 32,22 Dollar zu, die Aktien des zweitgrößten Chipherstellers Micron Technology kletterten rund sechs Prozent auf 32,85 Dollar.
Dagegen büßten die Ölwerte am Mittwoch zum Teil deutlich ein. Händler erklärten dies mit Gewinnmitnahmen, nachdem Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) in der vergangenen Woche eine Produktionssenkung angekündigt und damit die Kurse der Ölwerte zunächst in die Höhe getrieben hatte. Die Aktien der Halliburton Co (Frankfurt: 853986.F, Nachrichten) gaben 7,4 Prozent auf 12,13 Dollar nach.
Das besser als von Analysten erwartet ausgefallene Konjunkturbarometer des Instituts for Supply Management (früher NAPM-Einkaufsmanagerindex) habe die Kurse kaum beeinflussst, sagten Händler. Das Institute for Supply Management hatte mitgeteilt, sein Barometer für die Geschäftstätigkeit des Verarbeitenden Gewerbes sei im Dezember auf 48,2 Punkte von 44,5 Punkten im November und damit zum zweiten Mal in Folge. Analysten hatten lediglich einen Anstieg auf 45,5 Punkte prognostiziert.
Die Titel des US-Telekommunikationskonzerns AT&T 1,87 Prozent auf 18,48 Dollar zu, nachdem die US-Investmentbank Merrill Lynch wegen des Verkaufs der AT&T-Kabelsparte an Comcast ihre mittelfristige Empfehlung für die AT&T-Aktien auf "Buy" von zuvor "Neutral" heraufgesetzt hatte. Die Titel des Online-Auktionshauses EBay verloren 3,2 Prozent auf 64,74 Dollar nachdem das Brokerhaus Robertson Stephens die Bewertung der Aktien des Unternehmens auf "Buy" von zuvor "Strong Buy" gesenkt hatte. Die Titel des zweitgrößten Discount-Einzelhandelskonzerns Kmart Corp büßten rund 15 Prozent auf 4,65 Dollar ein. Prudential Securities hatte die Aktien mit "Verkaufen" statt zuvor "Halten" bewertet und dies unter anderem mit enttäuschenden Quartalsergebnissen begründet.
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