US-Bericht; Quelle fitre

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US-Bericht; Quelle fitre

 
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US-Internet-Aktien: GoAmerica steigt 20 Prozent

 
Die Börsianer in Manhattan zeigten sich zum Wochenauftakt kaufeslustig. Auch die Ergebniswarnungen von Texas Instruments und Procter & Gamble verdarben den Marktteilnehmern nicht die gute Laune. Nach Händlerangaben sorgte die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen für die Kurszuwächse bei den Standard- und Technologietiteln. So gewann der Index der Technologiebörse Nasdaq zum Handelsende 46 auf 2.308 Zähler. Der Internetindex ISDEX legte 4 Prozent oder 11 auf 310 Punkte zu. Der Dow Jones stieg 200 auf 10.642 Punkte, und der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 22 auf 1.268 Zähler.

Die Rendite der richtungsweisenden 30jährigen Staatsanleihe fiel um 3 Stellen auf 5,44 Prozent.
Procter & Gamble leidet unter Türkei-Krise

Die wirtschaftliche Krise in der Türkei wird den Gewinn von Procter & Gamble im dritten Geschäftsquartal um 2 bis 3 Cents je Aktie belasten. Das gab die Unternehmensführung von Procter & Gamble am Montag bekannt. Der Konzern werde aber weiter am Ausbau des internationalen Geschäftes festhalten. Durch Kosteneinsparungen, die Konzentration auf bekannte Marken und wichtige Kunden sollen Wachstum und Gewinn erhöht werden, hieß es weiter. Der Wert verlor auf diese Nachricht 5 Prozent oder 3,92 auf 71,11 Dollar.

Microsoft wird gehört

Beim Bundesgericht in Washington hat am Montag die zweitägige Verhandlung im Berufungsverfahren bezüglich der Zerschlagung von Microsoft begonnen. Der Softwarekonzern kämpft in der Anhörung um die Aufhebung eines Urteils vom Juni vergangenen Jahres. Die Aktie legte zum Börsenschluss 5 Prozent oder 2,75 auf 59,50 Dollar zu.

Der Chiphersteller Intel möchte den Hersteller von Halbleiterprodukten VxTel für etwa 550 Millionen Dollar übernehmen. Eine entsprechende Verlautbarung machte das Unternehmen am Monatg in Santa Clara, Kalifornien. VxTel produziert Digital Signal Prozessoren (DSP), die Daten- und Stimmenübertragung über Netzwerke für Kommunikationsfirmen ermöglichen. Der Deal müsse noch von der Regulierungsbehörde die Zustimmung erhalten, so Intel abschließend. Das Papier von Intel verbilligte sich auf die Meldung um 0,44 auf 29,50 Dollar.

Texas Instruments revidiert erneut Prognosen

Der Chip-Hersteller Texas Instruments hat die Umsatzschätzungen das zweite Mal innerhalb von zwei Monaten herabgesetzt. Die Erlöse im ersten Quartal 2001 werden demnach zirka 20 Prozent unter dem Wert des Vorquartals liegen. Im vergangenen Januar hatte der texanische Konzern bereits einen Rückgang von zehn Prozent prognostiziert. Weiterhin werde die Gewinnmarge im operativen Geschäft um sechs bis acht Prozentpunkte sinken, bisher erwartete das Firmenmanagement ein Minus von lediglich fünf bis sechs Prozentpunkten. Texas Instruments verlor zum Schluss 3 Prozent oder einen Dollar auf 29,15 Dollar.

3Com reduziert Belegschaft

Der Netzausrüster 3Com wird nach eigenen Angaben 10 Prozent der Belegschaft entlassen. Das ist Teil eines 200-Millionen-Dollar-Sparprogramms des Unternehmens. Paul Sagawa, Analyst bei Sanford Bernstein, zeigte sich von den Entlassungen nicht überrascht. Damit regiere 3Com nur auf die Personalmaßnahmen der Konkurrenten Lucent Technologies und Nortel Networks, hieß es weiter. Der Wert stieg auf die Nachricht 5 Prozent oder 0,47 auf 9,50 Dollar.

Der US-Anbieter von Ferngesprächen Qwest Communications bestätigte am Montag nochmals die Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2001. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen EBITDA wird nach Angaben der Firmenführung zwischen 8,5 und 8,7 Milliarden Dollar liegen. Der Umsatz werde 21,3 bis 21,7 Milliarden Dollar betragen, hieß es weiter. Qwest legte auf die Meldung 7 Prozent oder 2,37 auf 38,27 Dollar zu.

GoAmerica legt kräftig zu

Der Anbieter von mobilen Internetzugängen GoAmerica veröffentlicht am Montag nach Börsenschluss die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal. Marktteilnehmer erwarten einen Fehlbetrag von 40 Cents je Aktie, bei Umsätzen von 4,3 Millionen Dollar. Der Wert verteuerte sich im Vorfeld der Zahlen um 20 Prozent oder 81 Cents auf 4,87 Dollar.

Nach einem Bericht der Sonntagsausgabe der "Financial Times" können sich in Zukunft die Internetnutzer bei VeriSign in 60 verschiedenen Sprachen registrieren lassen. Damit werde Verisign das Angebot der Internet-Domain-Namen verdreifachen, hieß es weiter. Die Aktie kletterte zum Börsenschluss 9 Prozent oder 4,44 auf 53,31 Dollar.




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