United Internet steigert Umsatz


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United Internet steigert Umsatz

 
09.08.01 11:16
United Internet steigert Umsatz um 25 Prozent und weitet Verlust pro Aktie aus

 
Die United Internet AG legte heute ihre Halbjahreszahlen für den Gesamtkonzern und die einzelnen Tochtergesellschaften vor. Danach hat sie den Umsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,2 Prozent auf 114,2 Millionen Euro gesteigert. Der Verlust je Aktie (EPS) wurde jedoch um einen Cent auf 26 Cent ausgeweitet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) stieg von 1,5 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Montabaur mit. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag bei -14,1 Millionen Euro (Vorjahr -20,2 Mio. Euro).

Im Ergebnis vor Steuern enthalten seien Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 6,3 Millionen Euro, die im Vergleich zum Vorjahr (5,2 Mio. Euro) angewachsen sind. "Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf zufrieden", urteilt United Internet-Vorstand Ralph Dommermuth. Insbesondere die Steigerung des EBITDA unterstreiche, dass United Internet "kein cash-burner" sei.

Die 1&1 Internet AG konnte wie erwartet Gewinne erwirtschaften. Der Umsatz wuchs von 41,4 Millionen Euro auf 53,1 Millionen Das EBITDA verbesserte sich von 3,4 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro, das EBT von -0,8 Millionen Euro auf 2,6 Millionen Euro. Auch die twenty4help Knowledge Service AG konnte ihren Umsatz um 38,3 Prozent auf 38,6 Millionen Euro steigern. Das EBITDA stieg um 49,1 Prozent auf 8,2 Millionen Euro, das EBT um 31,4 Prozent auf 4,6 Millionen Euro. Ganz vordringliches Ziel sei es darum, so Dommermuth, die Ertragskraft dieser beiden wichtigen Beteiligungen weiter zu stärken. Auch bei dem defizitären Freemailer GMX zeiche sich ein Turnaround ab.

Wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren war, versuche man weiter, unrentable Beteiligungen abzustoßen. Erste Schritte seien hier mit dem Verkauf der Anteile an der iTrade AG, der livingNet Medien AG sowie der cobion AG bereits eingeleitet worden, hieß es offiziell. Ferner habe man bereits im ersten Quartal die weitere Finanzierung der defizitären ImmOnline AG eingestellt. Es fänden verschiedene Gespräche mit potentiellen Partnern zu Verkäufen und Beteiligungen statt, die im zweiten Halbjahr Resultate zeigen sollen. (as)  
 
 

 
[Thu, 09.08.2001] - © 2001 de.internet.com


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