Und genau das ist wieder der Fehler zu EM.TV


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luiza:

Und genau das ist wieder der Fehler zu EM.TV

 
25.04.01 16:05
Ausblick/Analysten rechnen bei EM.TV mit tiefroten Zahlen
München (vwd) - Das Medienunternehmen EM.TV & Merchandising AG, Unterföhring, wird nach Einschätzung von Analysten für das abgelaufene Geschäftsjahr tiefrote Zahlen vorlegen. Der Verlust dürfte den Prognosen zufolge auf bis zu 1,5 Mrd DEM addieren. Mit einer Veröffentlichung der Zahlen wird spätestens am Montag auf der Bilanzpressekonferenz gerechnet. Marktbeoachter schließen allerdings nicht aus, dass EM.TV die Zahlen noch in dieser Woche, vielleicht schon an diesem Mittwoch, vorlegt. Analyst Bernard Tubeileh von Merrill Lynch prognostiziert einen Verlust von 554 Mio DEM, dieser könnte nach seinen Worten aber "locker auch bei 1,5 Mrd DEM liegen".




Er begründet dies wie Friedrich Schellmoser von der HypoVereinsbank (HVB) mit den "völlig unkalkulierbaren Abschreibungen". Die Analysten weisen zur Begründung auf die überhöhten Beteiligungsansätze an der Formel 1, an der Jim-Henson-Gruppe und der Tele-München-Gruppe (TMG). Diese hätten nicht mehr den Wert wie zum Zeitpunkt des Erwerbs. "Wir wissen nicht, mit welchem Kurs die Wirtschaftsprüfer die Aktien bewerten, mit denen zum Teil die Formel-1-Beteiligung und die Jim-Henson-Gruppe bezahlt wurden", so Tubeileh. Schellmoser hält einen Verlust in der Spanne von 192 Mio DEM bis 1,2 Mrd DEM für denkbar. Tubeileh rät, die Aktie zu "halten", Schellmoser bewertet sie mit "Unperformer".




Während Merrill Lynch den Umsatz mit 1,24 Mrd DEM beziffert, geht die HVB von 1,283 Mrd DEM aus. Im Kalenderjahr 1999, das formal gesehen zwei Rumpfgeschäftsjahren entsprach, lag der Konzernumsatz bei 317 Mio DEM und der Jahresüberschuss bei knapp 83 Mio DEM. Das laufende Geschäftsjahr ist nach Angaben der Experten wie 2000 schwer kalkulierbar, dürfte aber ebenfalls nicht einfach für EM.TV werden. Der Analyst von Merrill Lynch prognostiziert einen Verlust von 100 Mio bis 200 Mio DEM und einen Umsatz von "höchstens" einer Mrd DEM. Dies hänge davon ab, ob Sonderabschreibungen anfielen, wie beim Verkauf der TMG, der nach dem Einstieg der KirchGruppe bei EM.TV aus kartellrechtlichen Gründen wahrscheinlich notwendig wird.




Durch die KirchGruppe sei die Verschuldung des Unternehmens "sehr stark" abgebaut worden. Das Schicksal von EM.TV hänge nun davon ab, inwieweit sich das Unternehmen wieder auf sein Kerngeschäft konzentriere. Entscheidend sei auch die weitere Entwicklung in der Formel 1 und die Zusage der Autoindustrie, diese weiterhin mitzutragen. Am Vortag hatten die KirchGruppe mittgeteilt, dass die Rennsportserie auch in Zukunft im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein wird. Damit wurde eine der Hauptforderungen der Automobilhersteller erfüllt. Zu dieser Frage erhofft sich Tubeileh weitere Antworten auf der Bilanzpressekonferenz.


Mit einem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Thomas Haffa rechnet er zu diesem Zeitpunkt nicht. Er habe durch den Einstieg von Kirch die Chance bekommen, den "Karren aus dem Dreck zu ziehen" und in den letzten Monaten die finanzielle Situation des Unternehmens verbessert. Ob er allerdings bleibe und ein deutscher "Donald Trump" werde, hänge auch davon ab, inwieweit er den Aktionären auf der Hauptversammlung "Rede und Antwort" stehen wolle. +++Marion Brucker


vwd/25.4.2001/mbu/gl

Ich sage die werden bessere Zahlen hinlegen als jeder erwartet und die Fondmanger lachen sich ins Fäustchen weil Sie wieder billig einsammeln können da die Aktie Tod geredet wurde. Wie heute morgen von mir gepostet fairer Wert 10€


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