UMTS Netze in den USA erst nach dem Jahr 2007


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UMTS Netze in den USA erst nach dem Jahr 2007

 
03.08.01 09:49
UMTS Netze in den USA erst nach dem Jahr 2007

 
Laut einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan werden in den USA Mobiltelefonnetze der dritten Generation wie UMTS wahrscheinlich erst nach dem Jahr 2007 in Betrieb gehen. Gründe hierfür seien die derzeit allgemein knappe Finanzsituation bei Mobilfunkanbietern und -ausrüstern, Probleme bei der Frequenzbandvergabe, Schwierigkeiten beim Aufrüsten der bestehenden Netze sowie Ungewissheiten über die Verfügbarkeit der Engeräte.

Die Gesamtumsätze mit Ausrüstungen für Mobilfunknetze der dritten Generation belaufen sich in den USA in diesem Jahr auf ca. 13,25 Milliarden US-Dollar. Hiervon fließen 43 Prozent in die Weiterentwicklung des US-spezifischen cdma-Netzes zum multimediafähigen cdma2000-Netz (auch 3G cdma genannt) und knapp 57 Prozent in Aufbau von WCDMA-Netzen, den weltweiten Standard, der hinter UMTS steht. Bis zum Jahr 2007 sollen die Umsätze bis auf ein Niveau von 2,73 Milliarden US-Dollar schrumpfen.

Notwendige Frequenzen sind belegt

Problematisch ist vor allem die Vergabe von notwendigen Funkfrequenzen durch die Federal Communications Commission (FCC). Bisher wurden die notwendigen Entscheidungen immer wieder verschoben. Gerade in Ballungsräumen wie Los Angeles und New York sind schon heute die Funkkapazitäten knapp. Die für die Mobiltelefonnetze der dritten Generation benötigten Frequenzen sind zudem bereits an Fernsehsender, drahtlose Internetnetze und erschwerender Weise an das amerikanische Verteidigungsministerium vergeben.

Milliardenschwere Investitionen sind notwendig, damit die Netze der dritten Generation flächendeckend installiert werden können. Um an die entsprechenden Aufträge zu kommen, haben die Infrastrukturanbieter wie Lucent, Nortel oder Motorola den Netzbetreibern Finanzierungen gewährt, die bis zu 150 Prozent der Kosten des gesamten Netzes betragen. Dieses Modell ist allerdings nicht mehr durchzuhalten, da die Aussichten auf steigende Entwicklungskosten und wohl erste verspätet und geringer als bisher erwartete Einnahmen keinerlei Profitabilität versprechen. Als Folge könnte die Inbetriebnahme der Netze noch weiter verzögert werden.

Endgeräte lassen auf sich warten

Weiteres Kopfzerbrechen bereitet der Branche die Frage, wann die Telefone der dritten Mobilgeneration verfügbar sein werden. Gerade die Entwicklung von Geräten, die verschiedene Standards wie Analog, TDMA, GSM, GPRS und die der dritten Generation auf einem auch noch handlichen Gerät vereinen, gestaltet sich sehr schwierig. (as)  
 
 

 
[Fri, 03.08.2001] - © 2001 de.internet.com


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boomer:

von analogem INET -Anschluss zum ADSL-Anschluss

 
03.08.01 09:58
In den USA hat man sich den ISDN-Kram weitgehend gespart.

Hier war das nur eine Marketing- und Abkassier-Masche der DELEGOM.

Die ADSL-Technik ist schon viele Jahre bekannt.
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