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@ ulrich14

 
20.06.03 09:37

Pressemitteilung Nr. 03/03  27. Mai 2003

 

 

 

Bundesamt zur Regelung
offener Vermögensfragen

Firma Dr. Busso Peus Nachf.

 

 

Gemeinsame Presseerklärung vom 27. Mai 2003

 

Versteigerung des "Reichsbankschatzes" zugunsten des Entschädigungsfonds des Bundes

Das Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen (BARoV) und die Firma Dr. Busso Peus Nachfolger, Frankfurt (Main) planen die Versteigerung historischer Wertpapiere aus der Zeit vor 1945.

Ca. 30 Mio. Wertpapiere der ehemaligen Reichsbank überdauerten im Ostteil Berlins die Nachkriegszeit und die DDR. Nach Klärung aller offenen Ansprüche beauftragte das BARoV das Auktionshaus Dr. Busso Peus Nachf. mit der Versteigerung dieses "Reichsbankschatzes".

In der ersten Auktion am 28. Juni 2003 in den Räumen des BARoV werden die Großemissionen angeboten. Dies sind Wertpapiere, von denen jeweils mindestens 1000 Stück vorhanden sind. Neben Großposten wurden auch, nach Branchen und regional gegliedert, Sammlerlots zusammengestellt. Insgesamt kommen in dieser ersten Versteigerung etwa 12 Millionen Papiere zum Aufruf. Etwa die Hälfte davon sind Anleihen, die andere Hälfte Aktien. Es handelt sich insgesamt um 2150 Emissionen von knapp  900 Emittenten. In einem zweiteiligen Auktionskatalog werden Detailangaben der einzelnen Emissionen benannt. Sie enthalten Abbildungen, Kurzinformationen über die Gesellschaften und Angaben über den Gesamtbestand, der zur Versteigerung gelangt. Diese Alt-Wertpapiere sind heute kraftlos, haben aber einen hohen Sammlerwert.

 

Der Versteigerungserlös fließt dem Entschädigungsfonds des Bundes zu, der daraus wiederum die Berechtigten entschädigt, die ihre Vermögenswerte nicht in natura zurück übertragen bekommen konnten.

 

Die im "Reichbankschatz" enthaltenen Wertpapiere stellen in ihrer Gesamtheit ein Spiegelbild der deutschen Wirtschaftsgeschichte der vergangenen zweihundert Jahre dar. "Der politischen Entwicklung in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR ist es zu verdanken", betonte der Präsident des BARoV, Horst-Dieter Kittke, "dass all diese Wertpapiere als einzigartige Dokumente der deutschen Wirtschaftsordnung erhalten geblieben sind."

Wertpapiere lassen sich unter den verschiedensten Aspekten sammeln: Manch einen interessieren nur bestimmte Firmen, ein anderer vor allem legt Wert auf die graphische Gestaltung und auf ausgefallene Motive. Liebhaber von Autographen können ebenso auf ihre Kosten kommen wie Freunde historischer Druckgraphik. Dem an der Regionalgeschichte interessierten Sammler wiederum bietet sich ein vielfältiger Fundus von direkten Zeugnissen der wirtschaftlichen Geschichte der Heimat. "Die Versteigerung des "Reichsbankschatzes" verdient wegen der Größe und der Einmaligkeit dieses Bestandes die besondere Aufmerksamkeit der an historischen Dokumenten Interessierten", erklärte der Vertreter des Auktionshauses, Christian Stoess. Bisher ist der Sammlerkreis Historischer Wertpapiere relativ klein. Mit der Versteigerung von nunmehr 12 Mio. Papieren ergibt sich die Chance, viele neue Interessenten zu gewinnen.

 

Nähere Informationen finden Sie unter www.barov.bund.de, www.reichsbankschatz.de.

 

Auktionskatalog

Der Auktionskatalog enthält eine summarische Beschreibung des Versteigerungsguts, die auf den [Bestandskatalog] Bezug nimmt. Eine Volltextsuche empfehlen wir im [Bestandskatalog], in dem sich umfassende Angaben zu den Firmen, deren Nachfolgefirmen und den Emissionen selbst finden. Die [Konkordanz] (pdf-Dokument) enthält Verweise von den Bestandskatalognummern auf die Auktionskatalognummern.

@ ulrich14 1068504

Versteigert wird ausschließlich nach den Nummern des Auktionskataloges. Die Auktion findet am 28.Juni 2003 in Berlin statt.

@ ulrich14 1068504

[Einleitung, technische Abwicklung]

[Zur Auktion]

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Morgen isses soweit... o. T.

 
27.06.03 08:15
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