Üble Abzocknummer der Stuttgarter Börse


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Libuda:

Üble Abzocknummer der Stuttgarter Börse

6
15.01.13 10:58
Vorhin habe ich dort einen Kaufauftrag über 1.500 Stück mit einem Limit von 1,70 hineingeben - gestellt waren 3000 zu 1,63/3000 zu 1,69.

Der Auftrag hätte also locker mit 1.500 Stück zu 1,69 ausgeführt werden müssen. Was passiert war abe, dass kurz nach dem Eintreffen meines Auftrags jetzt 3000 zu 1,63/45000 zu 1,72,8 gestellt wurde - ein kriminelles Bubenstück, mit dem sich Handelsüberwachungsstelle an der Stuttgarter Börsen beschäftigen sollte.
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TrafficBROKER:

Denkanstoß

 
15.01.13 11:02
Aber überleg mal wer nichts verdient, wenn deine Order NICHT ausgeführt wird - richtig der Handelsplatz ;)

Sorry aber ich denke die Hüst-Stellen haben andere Probleme ;)
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Libuda:

Nach Auskunft der Hüst, die ich gerade angerufen

2
15.01.13 11:14
haben, ist er Makler nach dem entsprechenden Regelwerk nicht an seine Taxen gebunden.

Es bleibt uns also nichts übrig, als darüber zu kommunizieren, an welchen Börsen Makler ihre Taxen nicht ernst nehmen - auf Tradegate habe ich das noch nicht erlebt und auch in Frankfurt noch nicht.

An der Suttgarter Börse habe ich damit zum letzten Mal gehandelt.
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Libuda:

Und auch hier wurde ich micht der Lügen-

 
15.01.13 11:30
geschichte abgewimmelt, dass das die neue Marktlage sei:

Sie haben Fragen zum Handel an der Börse Stuttgart?
Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen kostenfrei unter der Telefonnummer 0800-2268855 börsentäglich von 08:00 – 20:00 Uhr zur Verfügung.
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Libuda:

"Die Börse zum Abzocken der Privatanleger"

3
15.01.13 11:53
Wie mir die Dame am Telefon sagte, werden diese Taxen von einem Programm erstellt, was mir logischerweise auch klar war. Aber da kann ich vor dem Stuttgarter Programm nur warnen. Denn ich muss zu meinem Ausgangsposting noch hinzufügen, dass die 1.500 Stück zu 1,70 nicht ein Erstauftrag waren, sondern eine Limitänderung von 1,67 auf 1,70. Daher vermute ich, dass das Programm darauf reagiert hat, den Auftrag trotz der Taxe 1,63/69 nicht ausführte und den Brief-Kurs auf über 1,72 setzte.

Daher schlage ich der Stuttgarter Börse auch eine Umformulierung ihres Zusatzes "Die Börse für den Privatanleger" in die "Die Börse zum Abzocken der Privatanleger" vor.
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Libuda:

Die 1.500 Stück über Tradegate zu 1,691

 
15.01.13 12:07
erworben, nachdem ich den Auftrag in Stuttgart gestrichen habe. Zwar hat Tradegate inzwischen auch den Briefkurs auf 1,74 gesetzt, aber erst nachdem die gestellten Taxen abgewickelt wurden.
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relaxed:

Wenn man den Algos eine Chance zum

2
15.01.13 12:13
Abzocken gibt, dann zocken sie ab. Also Orders so eingeben, dass sie keine Chance haben.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
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Radelfan:

Bei Tradegate habe ich bei marktengem Wert

2
15.01.13 13:03
allerdings auch schon einige Merkwürdigkeiten erlebt.
Meine Forderung: Stabiler Server und aktive Bekämpfung der Mehrfach-IDs
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Libuda:

Wenn Du oben die Limitstellung ansiehst

 
15.01.13 13:03
und die Abwicklung, dann kannst Du leicht erkennen, dass die Limitierung nicht das Problem war, sondern das die von der Börse selbst gestellten Quoten als Börsenspaß angesehen wurden, was jetzt - wie mir inzwischen auch von anderer Seite bestätigt wurde - eine Stuttgarter Spezialität sei und als "Dreingabe" hohe Gebühren.

Wenn eine Börse die von ihr gestellten Quoten nur als Spaß ansieht, sollte man mit dieser Börse auch keinen Spaß verstehen und sie eben meiden.
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Libuda:

zu #8

 
15.01.13 13:42
Das Problem ist bei Tradegate, dass die Quotierungen häufig nur mit kleinen Mengen gestellt werden. Innerhalb der quotierten Mengen hat es da bei mir noch nie Probleme bei Tradeagate gegeben. Ich kann mir daher eigentlich nur vorstellen, dass Du diese Probleme hattest, wenn Du über diese Mengen hinausgegangen bist. Oder?

Dass ich überhaupt über Stuttgart (siehe Ausgangsfall) gegangen bin, hing mit deshalb auch mit der quotierten Menge zusammen.
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Libuda:

Wenn man Kunden mit einer Preistellung

 
15.01.13 19:00
von 3.000 Stück zu 1,63/3000 Stück zu 1,69 bei einem Auftag von 1.500 Stück mit dem Limit von 1,70 nicht herausrückt, sondern dann daraufhin - wie ich vermute - das Programm der Börse - den Kurs auf der Briefseite auf 1,725 erhöhte und dann 1,63/3000 zu 1,725/4.500 stellte, dann sollte sich die Bafin dieses Progarmm einmal genauer unter die Lupe nehmen (ergänzen muss ich noch - und damit wird die Sache aus meiner Perspektive noch krimineller - dass ich bei dem Limit von 1,70 dieses von zuvor 1,67 auf 1,70 erhöht hatte).

Selbst wenn die Quotierungen unverbindlich sind, liegt hier, wenn das permanent durch das Programm geschieht, und nicht nur im Ausnahmefall, ein Marktmanipulation im Sinne des Wertpapierhandelsgetzes vor. Und ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht ist es dann mit 100iger Sicherheit - nämlich unlauterer Wettbewerb, sodass neben der Bafin auch das Kartellamt aufgefordert ist, sich diese unlauteren Praktiken einmal anzusehen.
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Libuda:

Eindeutiger Verstoß gegen das Wertpapierhandels-

 
15.01.13 22:40
gesetz ist nach meinem Nachfassen im Gesetz hier eindeutig gegeben und das Bafin sollte diesem Spuk aus Stuttgart mit dem Ausräuberungsprogramm für Privatanleger schnellstens den Garaus machen, denn diese Ausräuberungsprogrammierung scheint nach meinen Erkenntnissen erst neusten Datums zu sein.

Wie ich den § 3 des Wertpapierhandesgesetze "Falsche oder irreführende Signale oder künstliches Preisniveau" interpretiere, hat die Stuttgarter Börse versucht mich über den Börsen- bzw Marktpreis bewusst zu täuschen.
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Der_Held:

Tradegate

2
15.01.13 22:44
bei kleineren Werten oft mit hohem Spread ... zumindest vor-/nachbörslich ... auch irgendwie 'ne Art der Abzocke, wie ich meine!
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Libuda:

Über hohe Spreads kann man sicher diskutieren

 
16.01.13 12:43
aber die gestehe ich den an der Börse agierenden Wertpapierdienstleistern zu, wenn vor- und nachbörslich die Lage unsicher ist, denn Wertpapierdienstleister die Angebot und Nachfrage zusammenführen, müssen hier ja meist selbst meist als Käufer oder Verkäufer agieren, ohne sich sofort eindecken zu können, weil die Liqudität fehlt.

Mir sind etwas höhere Spreads, die sicher bedient werden, lieber als Lockangebote wie von den Stuttgarter Ganoven, die ihre Sonderangebote nicht einhalten, sondern dann aufgrund eines eingehenden Auftrags innerhalb des vorher gestellten Rahmens, den Rahmen verändern - das ist unlauteres Geschäftsgebaren.  In der Sprache des Wettbewerbsrecht heißt so etwas "Unlauterer Wettbewerb" und in der Sprache des Wertpapierhandelsgesetztes ist das nach meiner Ansicht Kursmanipulation, da falsche Kurssituation vorgegaukelt wird.
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Ariaari:

@Libuda +all

 
16.01.13 12:52
Interessanter Sachverhalt, ich werde die Sache auch mal im Auge behalten ...
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edeltrader:

@Libuda

 
16.01.13 13:01
Hast du dir times and sales angesehen für diese Zeit ?
Vielleicht wurden die Stücke weggekauft.
War die Order zu einer Zeit, wo normalerweise der Spread erhöht wird ?
Wenn nicht, wäre interessant was passiert wäre, wenn du Market gekauft hättest
Wer ist den der Emmitent ?


btw.  ich handle manchmal Zertifikate im OTC - Limithandel und werde meistens  zu besseren Kursen ausgeführt als zu der Zeit in STU gepreist waren und das obwohl der Emmitent den gleichen Spread angibt.
Manchmal werde ich ausgeführt, obwohl mein Limit in STU an dem Tag nicht erreicht wurde. Ist aber nicht bei allen Emmitenten gleich.
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