Überlebenstricks der FTD !

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Überlebenstricks der FTD ! Nobody II

Überlebenstricks der FTD !

 
#1
Verdienen in der Baisse: Das kleine 1x1
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Fehler kosten Geld. Das mussten in den vergangenen Wochen vor allem Börsenneulinge erfahren. Damit am Ende dieses Börsenjahres eine ordentliche Rendite steht, sollten Anleger wichtige Grundregeln beachten - Teil 1 der neuen Serie "Verdienen in der Baisse".

"Viele Aktionäre machen dieselben Fehler", sagt Regina Nößner, Sprecherin des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel - und steht mit dieser Einschätzung nicht alleine. Anlageexperten von Banken und Fondsgesellschaften, Verbraucherschützer und das Deutsche Aktieninstitut raten Aktionären, die Grundregeln wieder stärker zu beachten.

1. Bleiben Sie liquide: Aktionäre sollten nur einen Teil der Ersparnisse in Aktien investieren. Wichtig ist, dass man das Geld für längere Zeit entbehren kann. Notverkäufe enden häufig mit Verlusten.


2. Lassen Sie sich beraten: Das einzig heiße an heißen Tipps ist es in aller Regel, dass man sich daran die Finger verbrennt. Gerade für Einsteiger ist es deshalb sinnvoll, mit Beratern der Banken zu sprechen. Unter Berücksichtigung der Vermögensverhältnisse können die Fachleute helfen, die Risikobereitschaft abzustecken und das Anlageziel festzulegen.


3. Sammeln Sie Informationen: Anleger sollten sich möglichst ausführlich über ein Unternehmen informieren, bevor Sie dessen Aktien kaufen. Umsatz und Ertragslage sind ebenso wichtige Details wie die Marktaussichten des Unternehmens. Achten Sie auf die Seriosität der Informationen.


4. Streuen Sie Ihre Anlagen: Nicht alles auf eine Aktie setzen, selbst wenn es sich um ein Top-Unternehmen handelt. Ein Aktiendepot sollte mindestens aus fünf, aber auch nicht mehr als aus zehn verschiedenen Papieren bestehen. Die Unternehmen, in die Sie investieren, sollten aus verschiedenen Branchen und eventuell auch aus verschiedenen Ländern kommen.


5. Setzen Sie Stop-Loss-Limits: Mit einem Stop-Loss sichern Sie Ihr Depot gegen hohe Kurseinbußen ab, denn die Bank verkauft die Aktien beim Erreichen eines festgelegten Kurses, dem Stop-Loss-Kurs, automatisch zum nächsten Handelskurs. Empfohlen wird die Stop-Loss-Marke in der Regel zehn bis 20 Prozent unter dem Kaufpreis zu setzen und bei steigenden Kursen anzupassen.


6. Investieren Sie mit klarer Strategie: Viele Anleger agieren zu sehr aus dem Bauch heraus. Das erhöht die Chance, dass man Trends hinterher läuft. Aber wenn alle davon sprechen, hat ein Wert seinen Zenit oft längst erreicht.


7. Vermeiden Sie Aktionismus: Zu viele Transaktionen verursachen Kosten und schaden somit der Rendite. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass Sie die Aktien in einem ungünstigen Moment kaufen oder verkaufen.


8. Warten Sie auf Schwächephasen: Eine Aktie auf dem Tiefstkurs zu erwischen, ist selbst für ausgebuffte Profis schwierig. Um günstige Einstiegskurse zu erwischen, sollten Anleger auf schwächere Phasen an den Börsen warten. Das gilt vor allem bei Titeln, deren Kurse stark schwanken.


9. Setzen Sie auf die Großen: Wer konsequent auf Marktführer setzt, wird langfristig dafür belohnt. Wichtige Bestimmungsmerkmale sind Größe und Marktanteil eines Unternehmens, Umsatz- und Gewinnwachstum sowie Innovationsfähigkeit.


10. Beachten Sie die relative Stärke: Die Kursentwicklung der vergangenen Monate verrät viel über die weitere Entwicklung eines Unternehmens. Die Firmen mit den höchsten Kursgewinnen (relative Stärke) haben Vorteile gegenüber den Mitbewerbern und profitieren davon häufig weiter.


Am Dienstag lesen Sie: Profitbranche Logistik



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Die ersten Punkte sind natürlich witzig - aber man wird Realistisch !!

Gruß
Nobody II


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