iWatch.PRO - US-Börsenbrief
INHALT
1. i-WATCH ABSTRACT: PREISRÄTSEL - DIE LÖSUNGEN, FEIERTAGE & VOLLTAKEN BITTE
2. RUECKBLICK: US-AKTIEN BLEIBEN IM AUFWIND
3. AUSBLICK: STEHEN US-INDIZES VOR JAHRESSCHLUSS-RALLYE ?
4. LESERBRIEFE: TOLLE PERFORMANCE
5. BRIEF AUS ST.PETERSBURG: JULIA HAT PAUSE
6. AKTUELLE EMPFEHLUNGSLISTE UND PERFORMANCE
7. BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG DER AKTUELLEN TRADINGIDEEN
8. TERMINE DER NAECHSTEN WOCHE
9. CHARTTECHNIK DOW JONES, S&P 500, NASDAQ, EURO UND GOLD
1. i-WATCH ABSTRACT:
**************************************************
Liebe Leser,
....and the winner is: Frau Hannelore B. aus Berlin. Sie hatte
nicht nur alle Fragen richtig beantwortet, sondern wurde auch
aus der Lostrommel gezogen, natürlich nicht sie direkt, sondern
nur ihr Name. Wir freuen uns auf den Ball am kommenden Freitag,
die Karten werden von uns zugestellt. Aprospos zustellen, es
kommen immer wieder noch Anfragen wg. TEDA. Es tut mir leid,
aber ich habe alle DVDs herausgeschickt die ich hatte, sogar
meine persönliche Kopie. Ein paar Worte noch schnell zu den
Quiz-Lösungen: Die erste Frage erlaubte 2 Antworten, da sie
etwas unklar formuliert war. Tut mir leid. Ich war davon
ausgegangen, dass wir erst in den 20ziger Jahren des vergangenen
Jahrhunderts anfangen, mit Roy A. Young (Amtszeit 1927-1930).
Einige wußten es besser und meldeten Charles S. Hamlin. Er war
Rechtsanwalt und tatsächlich der erste FED Chairman. Das Witzige
daran ist, dass er 2x Governor of Massachusetts war und kläglich
scheiterte. (Ob dies ein gutes Omen für Platzek ist, sei
dahingestellt). Von einem Havard Absolventen hatte man mehr
erwartet. Er war auch 2x Secretary of the Treasury. Jedenfalls
starb er nicht in seinem Amt, sondern räumte nach genau 2 Jahren
Amtszeit seinen Platz, den er von August 1914 bis August1916
inne hatte.
Die Fragen 2 und 3 lösten sich wohl sehr einfach. Ich werde mir
für die nächste Gelegenheit, falls ich mal wieder ein paar
passende Tickets habe, ein paar schwerere Fragen einfallen
lassen müssen J
Antwort 2) John B. Priestley, englischer Schriftsteller 1894 -
1984) und natürlich der gute alte Mark Twain, amerikanischer
Schriftsteller, 1835-1903)
Zurück zum Markt: Jahresendrallye, wie klingt denn das in Ihren
Ohren? Kaum stabilisieren sich die Kurse, ist überall von einer
Jahresendrallye zu hören - so auch bei uns. Ähnlich des
Sommerlochs, wenn es wenig zu schreiben gibt, fällt nun
plötzlich allen ein, dass das Jahr sich dem Ende zuneigt - ergo
sind steigende Kurse eine Jahresendrallye. Es ist ein bisschen
so wie mit dem Winterreifen. Es wird nicht mehr lange dauern und
dann ist es plötzlich und über Nacht Winter geworden. So wie
jedes Jahr, vollkommen unerwartet, Ende November, Anfang
Dezember. Nachrichtenmäßig zeigten sich die US-Unternehmen eher
von der ruhigeren Seite. Wenigstens kam der Ölpreis in Regionen,
die uns erlauben an der Tankstelle mal wieder an "Volltanken
Bitte" zu denken, ohne gleich die Hypothekenzinsen im Hinterkopf
haben zu müssen.
Im Fokus standen zu Beginn der Woche Johnson & Johnson und
Guidant. Die Guidant Corp will die Fortsetzung des Übernahmeprozesses durch Johnson & Johnson (J&J) mit Hilfe einer
Klage vorantreiben, war auf dem Parkett zu hören. Ein
enttäuschender Ausblick des Luxushausherstellers Toll Brothers
hatte zudem die Anleger an Wall Street verunsichert. Es habe die
Befürchtung gegeben, dass der bislang ungebrochene Boom im
Hausbaugewerbe - eine der wichtigsten Stützen der US-Konjunktur
sich abkühlen könnte. General Motors waren große Verlierer im
Dow. Einmal mehr hatte es Befürchtungen gegeben, dass es
bei Delphi, dem größten Zulieferer von GM, aufgrund des
Insolvenzverfahrens zu Lieferproblemen kommen könnte.
Positiven US-Konjunkturzahlen hatten dann im Verlauf der
Woche über weite Strecken des Handels negative
Unternehmensnachrichten aufgewogen. Unterstützung erhielt der
Markt von den höher als erwartet ausgefallenen
Rohöllagerbeständen. Weniger Wirkung zeigten die Lagerbestände
im US-Großhandel, die im September deutlich stärker gestiegen
waren als erwartet. Wie das US-Handelsministerium mitteilte,
erhöhten sie sich im Vergleich zum Vormonat um 0,6% auf
saisonbereinigt 356,33 Mrd US$. Ökonomen hatten ein Plus von nur
0,3% erwartet.
Dann kam der Schock. Die Bombenexplosionen in drei
internationalen Hotels in der jordanischen Hauptstadt Amman
töteten mindestens 56 Menschen. Die Trauer und Wut mündete
allerdings nur in moderate Verkäufe. Zudem waren die Voraussagen
von DELL und Cisco nicht berauschend. Dennoch sorgten der
Ölpreis und teilweise positiv ausgefallene US-Konjunkturdaten
für etwas mehr Schwung. Die Forderung, dass Greenspan
schnellstmöglich zurücktreten solle, verpuffte. Der Board von
Intel hat ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 25
Mrd US$ genehmigt. Derzeit hat das Unternehmen rund 6 Mrd
ausstehende Aktien. Zudem kündigte Intel an, die
Quartalsdividende um 25% auf 0,10 US$ je Aktie anzuheben. Die
US-Handelsbilanz hatte per September ein neues Rekorddefizit von
66,11 Mrd US$ erreicht, erwartet wurde nur ein Minus von 61 Mrd
US$. Grund dafür ist der Anstieg bei den US-Käufen von
Konsumgütern und Erdgas, während die US-Verkäufe von Flugzeugen
kräftig zurückgingen. Der wertmäßige Import von Erdöl ist -
trotz des durchschnittlichen September-Rekordpreises von 57,32
US$ je Barrel - auf den niedrigsten Stand seit Februar 2003
gefallen.
Oberhalb der Markterwartung war der an der Universität Michigan
berechnete Index für die Verbraucherstimmung ausgefallen. Vor
allem die aktuelle Lage sieht deutlich besser aus, wogegen der
Index für die Erwartung historisch gesehen immer noch sehr
niedrig ist. Vor allem ist der Anstieg eine Reaktion auf die
schwachen Ausweise der vergangenen zwei Monate, in denen die
Hurrikans das Sentiment belasteten. Wen wundert das? Da wir
gerade in den USA weilen. 100.000 US$ Sterbegeld gibt es jetzt
bei der US- Armee. Vorher waren es noch 12.000 US$, da lohnt das
Kämpfen und Sterben doch wieder. Die Rekrutierungsmaschinerie in
den USA läuft aktuell auf Hochtouren. Da werden Highschools
untersucht, Scouts verpflichtet, die neue Rekruten anheuern und
fleißig Propaganda gemacht. Dem Präsidenten George W. Bush
laufen nicht nur die Wähler, sondern auch die Soldaten davon.
Anderes Thema: Frankreich begeht einen Feiertag, heiße Stimmung
um parkende Autos. Ein Fußballspiel und eine Parade, da ist
Chaos Programm. Gibt es eigentlich eine französische
Aktiengesellschaft, die Feuerlöscher in ihrer Produktpalette
hat? Aber auch andere haben ein langes Wochenende vor sich.
Langes Wochenende deshalb, da Polen, die USA und Deutschland
einen gemeinsamen Feiertag haben. Aufgrund des
"Unabhängigkeitstag" bleibt am Freitag die Börse in Polen
geschlossen. In den USA findet wegen des "Veterans Day" kein
Handel am Anleihemarkt statt, die Banken sind geschlossen, die
Börse geöffnet - da freuen sich doch wieder die Familienväter.
Und bei uns beginnt die fünfte Jahreszeit, für viele In- und
Ausländer seltsam anmutend.
Nun ja, wir können ja bald alle länger einkaufen. Fragt sich nur
von was, wenn das mit den geplanten Steuererhöhungen
durchgesetzt wird. Falls diese Koalition überhaupt in der Lage
ist, irgendetwas zu beschließen oder gar durchzusetzen. Sie
befinden sich allerdings in guter Gesellschaft, denn dem
Governor Arni Schwarzenegger geht es in Amerika ja auch nicht
besser. Seiner Partei sind 4 Wahlen verlorengegangen. Zurück
nach Deutschland: Ökonomen, Sachverständige und last but not
least der gesunde Menschenverstand spricht gegen eine
Mehrwertsteuererhöhung. Da nutz auch "Du bist Deutschland",
"Deutschland AG", "Land der Ideen" etc. nicht viel. Nicht zu
vergessen, die Zinsschraube, die sich über kurz oder lang in
Bewegung setzen wird. Wobei wir wieder beim Wechselkurs US$ zum
? angelangt werden. In Euro gerechnet hat der DOW seit
Jahresanfang immerhin 13% zulegen können, der DAX 17,7%.
Bevor eine Woche ohne Skandale zu Ende geht, wie immer die
Umfragen. Für den DAX erwarten 51% eine positive Entwicklung (-
6%), während 25% (+6%) bearish sind. Das neutrale Lager bleibt
unverändert bei 24%. Eine ähnliche Bewegung ist auch beim EURO
zu verzeichnen. Auch hier rutscht das Bullenlager etwas ab.
Aktuell auf 49% (-10%), das Bärenlager hingegen steigt um 15%
auf dennoch bescheidene 30%. Das neutrale Lager reduziert sich
um 5% auf 21%.
Kennen Sie BLUEVEX - Scheine? Aktuell findet die
Tennisweltmeisterschaft in Los Angeles statt. Mit diesen
Bluevex-Scheinen können Sie das Turnier wie einen Börsenverlauf
handeln. Leider spielt keine deutsche Spielerin mit, sonst wäre
der Short-Tipp eine Bank, während Scharapowa stramm Geld bleibt.
BLUEVEX.de ist eine Art Sportwette, aber eher eine Profi-Börse -
wie der Name schon sagt - für fortgeschrittene User. Genau wie
an der richtigen Börse gibt es einen aktuellen Kauf- und einen
aktuellen Verkaufswert, der in Brief und Geld ausgedrückt wird.
Sie können Ihre Wettscheine jederzeit zum aktuellen Kurs handeln
und sogar leer verkaufen (short gehen). Jeder Schein, der
gewinnt, ist am Ende 10,- ? wert. Wie es genau funktioniert,
erfahren Sie in der Guided Tour auf der Homepage. Ob man die
Haltedauer der künftigen Regierung handeln kann oder nicht, ist
mir nicht bekannt. Wir nehmen Wetten entgegen.
Nachdem es vor Wochen schon die ersten Christbaumstollen in den
Supermärkten gegeben hat, beginnen bereits die Weihnachtsfeiern
und Weihnachtsmärkte. In diesem Sinne, viel Spaß beim Bummeln am
Wochenende und dann eine schöne Woche auf der E.B.I.F. in
Frankfurt.
Ihr Ekip-Team / gmh
**************************************************
2. RUECKBLICK: US-AKTIEN BLEIBEN IM AUFWIND
**************************************************
Liebe Börsenfreunde!
Die US-Indizes konnten im Wochenverlauf ihre fulminante
Aufwärtsbewegung der Vorwoche behaupten, ja sogar fortsetzen.
Alle drei großen US-Indizes stehen nur noch zwei bis drei
Prozent von den jeweiligen 52-Wochen-Höchstständen entfernt.
Diese Entwicklung ist umso erstaunlicher, da noch kein Ende des
Zinserhöhungszyklus in Sicht ist und eigentlich das Motto "Never
fight the Fed", gelten sollte. Die Börsenregel, die besagt, dass
man sich während eines Zinserhöhungszyklus mit Aktienengagements
zurückhalten sollte, galt auch rückblickend für den großen Teil
des Jahresverlaufes 2005. Hier bewegten sich die US-Indizes mehr
oder weniger seitwärts, während andere Indizes - vor allem jene
in Europa und Asien, hier insbesondere in Japan, - sich mit
satten zweistelligen Kursgewinnen davon gestohlen haben.
Die Performance der US-Aktienmärkte in den vergangenen zwei
Wochen nimmt aber nun bereits beeindruckende Ausmasse an. Die
bisherige Bilanzsaison, die zu einem großen Teil die Erwartungen
erfüllen, teilweise sogar übertreffen konnte, hat die
Bewertungniveaus der US-Aktien solide untermauert. Diese
verharren, gemessen an den S&P-500-Unternehmen, mit einem
Kursgewinnverhältnis von 14 auf dem niedrigstem Stand seit 1996.
Das große Vertrauen der Investroen artikuliert sich auch in
einer US-Dollar-Stärke. Die US-Valuta hat im Wochenverlauf
sowohl gegenüber dem Euro als auch den Yen sowie zahlreichen
weiteren Devisen neue Zwei-Jahres-Höchststände erreicht. Im
Währungsverhältnis zur europäischen Einheitswährung mußten im
Tief zwischenzeitlich nur noch 1,1671 US-Dollar gezahlt werden,
dass war so wenige wie zuletzt im Oktober 2003. Ein Grund
hierfür könnte das zum Jahresende 2005 auslaufende Steuergesetz:
"Homeland Investment Act" sein. Es ermöglicht US-Gesellschaften,
die außerhalb der USA tätig sind, Geldvermögen mit hohen
steuerlichen Vergünstigungen in die USA zu repatriieren. Dies
belastet tendenziell die Währungen, die den Volkswirtschaften
zugrunde liegen in denen die Vermögen erwirtschaftet wurden.
Zum anderen gilt natürlich das hohe Zinsdifferential von zwei
Prozentpunkten gegenüber Europa und bis zu vier Prozent
gegenüber Japan als Treiber der momentan zu beobachteten US-
Dollar-Aufwertung. Dahingegen ist die Drohkulisse des Zwillings-
Defizits, resultierend aus einem hohen Leistungsbilanz- und
Haushaltsdefizits zur Zeit stark in den Hintergrund geraten,
obgleich die Problematik nicht verschwunden, ja im Gegenteil
sogar noch bedrohlicher geworden ist. Der negative
Handelsbilanzsaldo der USA betrug im September 2005 rund 66,1
Milliarden US-Dollar und stieg damit auf das höchste Niveau der
Wirtschaftsgeschichte. Die Importe stiegen um 2,4 Prozent, vor
allem aufgrund der hohen Ölpreise im Monat September, gegenüber
dem Vormonat. Die Exporte hingegen schrumpften um 2,6 Prozent,
wobei hier ein Streik bei Boeing einen etwas verzerrenden
Charakter ausgeübt hat.
Hier konnten Boeing-Flugzeuge im Wert von 2,5 Milliarden US-
Dollar nicht an ausländische Kunden ausgeliefert werden. Dennoch
ist der Anstieg des Handelsbilanzdefizits von zuvor 59,3
Milliarden US-Dollar um knapp 7 Milliarden US-Dollar als horrend
zu bezeichnen. Die US-Dollaraufwertung der vergangenen Monate
dürfte dazu beitragen, dass der Saldo rasch über die Marke von
70 US-Dollar getrieben wird. Denn es ist bereits heute absehbar,
dass die US-Dollar-Stärke den Importsog verstärken und die
Exporte der USA erheblich behindert werden. Damit steigt der
Bedarf an Kapital, den die USA generieren müssen, von zur Zeit
1,5 Milliarden US-Dollar, weiter nach oben an.
Durch die starke Aufwertung des US-Dollars waren die US-Indizes,
trotz Seitwärtsbewegung im Jahresverlauf 2005 für japanische und
europäische Investoren interessant, da diese alleine auf Grund
der Wechselkurseffekte zweistellige Renditezuwächse einfahren
konnten. Die Frage ist nun, ob auch für einen amerkanischen
Investor das Börsenjahr 2005 noch einen versöhnlichen Abschluss
findet. Hierzu wäre eine Jahresschlussrallye notwendig, die die
in den vergangenen zwei Wochen beobachtete Aufwärtsbewegung
prolongiert. Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario soll im
dritten Kapitel erörtert werden.
**************************************************
3. AUSBLICK: STEHEN US-INDIZES VOR JAHRESSCHLUSS-RALLYE ?
**************************************************
Wie die Schlussrallye aussieht erfahren Sie in unserem iWatch.Pro. (siehe www.ekip.de)
**************************************************
4. LESERBRIEFE:
**************************************************
Hallo liebes Ekip-Team
Ich gehöre auch noch zu den "treuen" Lesern des iWatch Pro und
habe mich seit Ihrem Teamwechsel noch nie gemeldet. Meine
Fragen: Wann ist mein Abo wieder fällig zur Erneuerung und was
kostet es? Ich würde gerne den Börsenbrief weiterhin erhalten da
ich ihn sehr interessant finde. Ich nehme an, dass ich noch
irgendwo registriert bin bei Ihnen unter meiner Mailadresse
xxxxx@bluewin.ch, denn Sie schicken mir den Brief regelmässig an
diese Adresse? Wie komme ich zum Archiv des iWatch pro? Seit dem
Teamwechsel scheint die alte Adresse nicht mehr zu stimmen?
Sicherlich habe ich etwas verpasst, denn ich habe den
Börsenbrief nicht immer total durchstudiert und so kann es sein,
dass ich wichtige
Angaben Ihrerseits übersehen habe.
Bitte seien Sie so nett und nehmen mal Mailkontakt mit mir auf.
Ich bedanke mich im voraus herzlich.
Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Y.K.
Sehr geehrte Frau Klee,
Vielen Dank für Ihre Anfrag und Ihr Lob. Da wir immer wieder
einmal Anfragen zum Thema ABO-Verlängerung haben,
veröffentlichen wir Ihren Leserbreif - ohne Ihre email-Adresse
zu nennen. Ihr ABO zu verlängern ist ganz einfach. Sie können
dies tun, indem Sie sich über die Internetseite www.ekip.de
einloggen: Kundenlogin, Ihre E-Mail Adresse, eingegebenes
Passwort und auf "Verlängerung" klicken. (Preis 120 ? für das
Jahresabo) - schont sind Sie wieder dabei.
Alternativ können Sie uns beauftragen dies für Sie zu
unternehmen. Über diesen Zugang sollten Sie dann auch ins Archiv
gelangen. Der Zugang auf die Datenbank schließt nach Aboablauf
automatisch.
Ich hoffe alle Fragen beantwortet zu haben und stehe für weitere
gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Ekip-Team
Nutzen Sie für Ihre Leserbriefe bitte folgende Adresse:
team@ekip.de
**************************************************
5. BRIEF AUS ST.PETERSBURG UND OSTEUROPA:
**************************************************
Liebe Leser,
Julia hat aktuell eine Pause
Schöne Grüße aus Piter
**************************************************
6. AKTUELLE EMPFEHLUNGSLISTE UND PERFORMANCE
**************************************************
Portfolio
Kürzel/Titel akt.Kurs Empf.in Empf.Kurs SL Handl.bedar
Arques Industries AG 129,41 05/30 131,5 118,34 halten
ALV Allianz 14,35 05/21 11,84 10,66 halten
Coeur d'Alene Mines 3,9 23.09.2005 3,76 3,38 halten
Kaufen
Kürzel/Titel akt.Kurs Empf.in Empf.Kurs SL Handl.bedar
TMY Transmeridian ($) 3,74 26.07.2005 2,4 2,16 kaufen
Barnabus Energy ($) 2,01 16.09.2005 1,6 1,44 kaufen
Shortpositionen
Kürzel/Titel akt.Kurs Empf.in Empf.Kurs SL Handl.bedar
General Motors (GM) ($) 23,51 05/18 31,05 34,16 halten
CIT (Citigroup) ($) 47,73 28.10.2005 45,65 50,22 halten
WMT (Wal-Mart) ($) 49,04 23.09.2005 43,77 48,15 ausgestoppt
**************************************************
7. BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG DER AKTUELLEN TRADINGIDEEN
**************************************************
Was Sie noch wissen sollten........
Der iWatch.Pro sagt es Ihnen. (www.ekip.de)
**************************************************
8. TERMINE DER NAECHSTEN WOCHE
**************************************************
M O N T A G, 14. November:
E.B.I.F. - Frankfurt
EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Zinstender
US/Wal-Mart Stores Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 0,57),
D I E N S T A G, 15. November:
DE/ZEW, Konjunkturerwartungen November
EU/BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
EU/BIP-Prognose Eurozone Q4 und Q1
EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Zinstender
US/Empire State Manufacturing Index November
US/Einzelhandelsumsatz Oktober
US/Erzeugerpreise Oktober
EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
US/Home Depot Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 0,68),Atlanta
M I T T W O C H, 16. November:
EU/Acea, Pkw-Neuzulassungen Oktober, Brüssel
EU/Verbraucherpreise (HVPI) Oktober
US/Verbraucherpreise Oktober
US/Realeinkommen Oktober
US/Lagerbestände September
US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
US/Applied Materials Inc, Ergebnis Q4 (PROGNOSE: 0,14),Santa Clara
D O N N E R S T A G, 17. November:
EU/Wirtschafts- und Währungskommissar Almunia, PK zur
Herbstprognose für die Eurozone 2005 bis 2007, Brüssel
EU/Industrieproduktion September
US/Baubeginne/-genehmigungen Oktober
US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Oktober
US/Philadelphia-Fed-Index November
US/Hewlett-Packard Co, Ergebnis Q4 (PROGNOSE: 0,46),Palo Alto
US/Walt Disney Co, Ergebnis Q4 (PROGNOSE: 0,18), Burbank
US/BEA Systems Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 0,10), San Jose
CZ/Feiertag ("Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie"),Börse geschlossen
F R E I T A G, 18. November:
DE/European Banking Congress 2005,
Kongress "Eurasia - Bull meets Tiger", u.a. mit
Trichet (EZB), Rato (IWF), Weber (Bundesbank),
Müller (Commerzbank), Ackermann (Deutsche Bank),
Hambrecht (BASF), Frankfurt
DE/Eurex, Kleiner Verfalltag, Frankfurt
US/Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI),
Book-to-Bill-Ratio Oktober
Finanzplatzgala E.B.I.F Frankfurt
**************************************************
9. CHARTTECHNIK & AUSBLICK DOW JONES, S&P 500, NASDAQ, EURO UND GOLD
**************************************************
Index /Anleihe/Währung Abstand vom 52 Wochen-Tief zum 52 Wochen Hoch Aktueller Stand (10.11.2005) Änderung in Prozent vom: 03.11.2005 bis: 10.11.2005
Dow Jones 6% - 3% 10640,1 1,12%
Nasdaq Comp. 10% - 1% 2196,68 1,69%
S&P 500 15% - 1% 1230,96 0,90%
Russell 2000 23% - 1% 664,93 0,94%
Gold 16% - 3% 465,95 1,04%
Oel (WTI) 58% - 16% 59,55 -5,85%
Silber 10% - 3% 7,65 1,32%
10-Jahres-Rendite USA 14% - 2% 4,56 -0,08
Euro-Dollar 0% - 15% 1,17 -0,02
Wenn Sie sich für die ausführliche Charttechnik interessieren, schauen Sie in unseren iWatch.Pro (siehe www.ekip.de)
INHALT
1. i-WATCH ABSTRACT: PREISRÄTSEL - DIE LÖSUNGEN, FEIERTAGE & VOLLTAKEN BITTE
2. RUECKBLICK: US-AKTIEN BLEIBEN IM AUFWIND
3. AUSBLICK: STEHEN US-INDIZES VOR JAHRESSCHLUSS-RALLYE ?
4. LESERBRIEFE: TOLLE PERFORMANCE
5. BRIEF AUS ST.PETERSBURG: JULIA HAT PAUSE
6. AKTUELLE EMPFEHLUNGSLISTE UND PERFORMANCE
7. BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG DER AKTUELLEN TRADINGIDEEN
8. TERMINE DER NAECHSTEN WOCHE
9. CHARTTECHNIK DOW JONES, S&P 500, NASDAQ, EURO UND GOLD
1. i-WATCH ABSTRACT:
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Liebe Leser,
....and the winner is: Frau Hannelore B. aus Berlin. Sie hatte
nicht nur alle Fragen richtig beantwortet, sondern wurde auch
aus der Lostrommel gezogen, natürlich nicht sie direkt, sondern
nur ihr Name. Wir freuen uns auf den Ball am kommenden Freitag,
die Karten werden von uns zugestellt. Aprospos zustellen, es
kommen immer wieder noch Anfragen wg. TEDA. Es tut mir leid,
aber ich habe alle DVDs herausgeschickt die ich hatte, sogar
meine persönliche Kopie. Ein paar Worte noch schnell zu den
Quiz-Lösungen: Die erste Frage erlaubte 2 Antworten, da sie
etwas unklar formuliert war. Tut mir leid. Ich war davon
ausgegangen, dass wir erst in den 20ziger Jahren des vergangenen
Jahrhunderts anfangen, mit Roy A. Young (Amtszeit 1927-1930).
Einige wußten es besser und meldeten Charles S. Hamlin. Er war
Rechtsanwalt und tatsächlich der erste FED Chairman. Das Witzige
daran ist, dass er 2x Governor of Massachusetts war und kläglich
scheiterte. (Ob dies ein gutes Omen für Platzek ist, sei
dahingestellt). Von einem Havard Absolventen hatte man mehr
erwartet. Er war auch 2x Secretary of the Treasury. Jedenfalls
starb er nicht in seinem Amt, sondern räumte nach genau 2 Jahren
Amtszeit seinen Platz, den er von August 1914 bis August1916
inne hatte.
Die Fragen 2 und 3 lösten sich wohl sehr einfach. Ich werde mir
für die nächste Gelegenheit, falls ich mal wieder ein paar
passende Tickets habe, ein paar schwerere Fragen einfallen
lassen müssen J
Antwort 2) John B. Priestley, englischer Schriftsteller 1894 -
1984) und natürlich der gute alte Mark Twain, amerikanischer
Schriftsteller, 1835-1903)
Zurück zum Markt: Jahresendrallye, wie klingt denn das in Ihren
Ohren? Kaum stabilisieren sich die Kurse, ist überall von einer
Jahresendrallye zu hören - so auch bei uns. Ähnlich des
Sommerlochs, wenn es wenig zu schreiben gibt, fällt nun
plötzlich allen ein, dass das Jahr sich dem Ende zuneigt - ergo
sind steigende Kurse eine Jahresendrallye. Es ist ein bisschen
so wie mit dem Winterreifen. Es wird nicht mehr lange dauern und
dann ist es plötzlich und über Nacht Winter geworden. So wie
jedes Jahr, vollkommen unerwartet, Ende November, Anfang
Dezember. Nachrichtenmäßig zeigten sich die US-Unternehmen eher
von der ruhigeren Seite. Wenigstens kam der Ölpreis in Regionen,
die uns erlauben an der Tankstelle mal wieder an "Volltanken
Bitte" zu denken, ohne gleich die Hypothekenzinsen im Hinterkopf
haben zu müssen.
Im Fokus standen zu Beginn der Woche Johnson & Johnson und
Guidant. Die Guidant Corp will die Fortsetzung des Übernahmeprozesses durch Johnson & Johnson (J&J) mit Hilfe einer
Klage vorantreiben, war auf dem Parkett zu hören. Ein
enttäuschender Ausblick des Luxushausherstellers Toll Brothers
hatte zudem die Anleger an Wall Street verunsichert. Es habe die
Befürchtung gegeben, dass der bislang ungebrochene Boom im
Hausbaugewerbe - eine der wichtigsten Stützen der US-Konjunktur
sich abkühlen könnte. General Motors waren große Verlierer im
Dow. Einmal mehr hatte es Befürchtungen gegeben, dass es
bei Delphi, dem größten Zulieferer von GM, aufgrund des
Insolvenzverfahrens zu Lieferproblemen kommen könnte.
Positiven US-Konjunkturzahlen hatten dann im Verlauf der
Woche über weite Strecken des Handels negative
Unternehmensnachrichten aufgewogen. Unterstützung erhielt der
Markt von den höher als erwartet ausgefallenen
Rohöllagerbeständen. Weniger Wirkung zeigten die Lagerbestände
im US-Großhandel, die im September deutlich stärker gestiegen
waren als erwartet. Wie das US-Handelsministerium mitteilte,
erhöhten sie sich im Vergleich zum Vormonat um 0,6% auf
saisonbereinigt 356,33 Mrd US$. Ökonomen hatten ein Plus von nur
0,3% erwartet.
Dann kam der Schock. Die Bombenexplosionen in drei
internationalen Hotels in der jordanischen Hauptstadt Amman
töteten mindestens 56 Menschen. Die Trauer und Wut mündete
allerdings nur in moderate Verkäufe. Zudem waren die Voraussagen
von DELL und Cisco nicht berauschend. Dennoch sorgten der
Ölpreis und teilweise positiv ausgefallene US-Konjunkturdaten
für etwas mehr Schwung. Die Forderung, dass Greenspan
schnellstmöglich zurücktreten solle, verpuffte. Der Board von
Intel hat ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 25
Mrd US$ genehmigt. Derzeit hat das Unternehmen rund 6 Mrd
ausstehende Aktien. Zudem kündigte Intel an, die
Quartalsdividende um 25% auf 0,10 US$ je Aktie anzuheben. Die
US-Handelsbilanz hatte per September ein neues Rekorddefizit von
66,11 Mrd US$ erreicht, erwartet wurde nur ein Minus von 61 Mrd
US$. Grund dafür ist der Anstieg bei den US-Käufen von
Konsumgütern und Erdgas, während die US-Verkäufe von Flugzeugen
kräftig zurückgingen. Der wertmäßige Import von Erdöl ist -
trotz des durchschnittlichen September-Rekordpreises von 57,32
US$ je Barrel - auf den niedrigsten Stand seit Februar 2003
gefallen.
Oberhalb der Markterwartung war der an der Universität Michigan
berechnete Index für die Verbraucherstimmung ausgefallen. Vor
allem die aktuelle Lage sieht deutlich besser aus, wogegen der
Index für die Erwartung historisch gesehen immer noch sehr
niedrig ist. Vor allem ist der Anstieg eine Reaktion auf die
schwachen Ausweise der vergangenen zwei Monate, in denen die
Hurrikans das Sentiment belasteten. Wen wundert das? Da wir
gerade in den USA weilen. 100.000 US$ Sterbegeld gibt es jetzt
bei der US- Armee. Vorher waren es noch 12.000 US$, da lohnt das
Kämpfen und Sterben doch wieder. Die Rekrutierungsmaschinerie in
den USA läuft aktuell auf Hochtouren. Da werden Highschools
untersucht, Scouts verpflichtet, die neue Rekruten anheuern und
fleißig Propaganda gemacht. Dem Präsidenten George W. Bush
laufen nicht nur die Wähler, sondern auch die Soldaten davon.
Anderes Thema: Frankreich begeht einen Feiertag, heiße Stimmung
um parkende Autos. Ein Fußballspiel und eine Parade, da ist
Chaos Programm. Gibt es eigentlich eine französische
Aktiengesellschaft, die Feuerlöscher in ihrer Produktpalette
hat? Aber auch andere haben ein langes Wochenende vor sich.
Langes Wochenende deshalb, da Polen, die USA und Deutschland
einen gemeinsamen Feiertag haben. Aufgrund des
"Unabhängigkeitstag" bleibt am Freitag die Börse in Polen
geschlossen. In den USA findet wegen des "Veterans Day" kein
Handel am Anleihemarkt statt, die Banken sind geschlossen, die
Börse geöffnet - da freuen sich doch wieder die Familienväter.
Und bei uns beginnt die fünfte Jahreszeit, für viele In- und
Ausländer seltsam anmutend.
Nun ja, wir können ja bald alle länger einkaufen. Fragt sich nur
von was, wenn das mit den geplanten Steuererhöhungen
durchgesetzt wird. Falls diese Koalition überhaupt in der Lage
ist, irgendetwas zu beschließen oder gar durchzusetzen. Sie
befinden sich allerdings in guter Gesellschaft, denn dem
Governor Arni Schwarzenegger geht es in Amerika ja auch nicht
besser. Seiner Partei sind 4 Wahlen verlorengegangen. Zurück
nach Deutschland: Ökonomen, Sachverständige und last but not
least der gesunde Menschenverstand spricht gegen eine
Mehrwertsteuererhöhung. Da nutz auch "Du bist Deutschland",
"Deutschland AG", "Land der Ideen" etc. nicht viel. Nicht zu
vergessen, die Zinsschraube, die sich über kurz oder lang in
Bewegung setzen wird. Wobei wir wieder beim Wechselkurs US$ zum
? angelangt werden. In Euro gerechnet hat der DOW seit
Jahresanfang immerhin 13% zulegen können, der DAX 17,7%.
Bevor eine Woche ohne Skandale zu Ende geht, wie immer die
Umfragen. Für den DAX erwarten 51% eine positive Entwicklung (-
6%), während 25% (+6%) bearish sind. Das neutrale Lager bleibt
unverändert bei 24%. Eine ähnliche Bewegung ist auch beim EURO
zu verzeichnen. Auch hier rutscht das Bullenlager etwas ab.
Aktuell auf 49% (-10%), das Bärenlager hingegen steigt um 15%
auf dennoch bescheidene 30%. Das neutrale Lager reduziert sich
um 5% auf 21%.
Kennen Sie BLUEVEX - Scheine? Aktuell findet die
Tennisweltmeisterschaft in Los Angeles statt. Mit diesen
Bluevex-Scheinen können Sie das Turnier wie einen Börsenverlauf
handeln. Leider spielt keine deutsche Spielerin mit, sonst wäre
der Short-Tipp eine Bank, während Scharapowa stramm Geld bleibt.
BLUEVEX.de ist eine Art Sportwette, aber eher eine Profi-Börse -
wie der Name schon sagt - für fortgeschrittene User. Genau wie
an der richtigen Börse gibt es einen aktuellen Kauf- und einen
aktuellen Verkaufswert, der in Brief und Geld ausgedrückt wird.
Sie können Ihre Wettscheine jederzeit zum aktuellen Kurs handeln
und sogar leer verkaufen (short gehen). Jeder Schein, der
gewinnt, ist am Ende 10,- ? wert. Wie es genau funktioniert,
erfahren Sie in der Guided Tour auf der Homepage. Ob man die
Haltedauer der künftigen Regierung handeln kann oder nicht, ist
mir nicht bekannt. Wir nehmen Wetten entgegen.
Nachdem es vor Wochen schon die ersten Christbaumstollen in den
Supermärkten gegeben hat, beginnen bereits die Weihnachtsfeiern
und Weihnachtsmärkte. In diesem Sinne, viel Spaß beim Bummeln am
Wochenende und dann eine schöne Woche auf der E.B.I.F. in
Frankfurt.
Ihr Ekip-Team / gmh
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2. RUECKBLICK: US-AKTIEN BLEIBEN IM AUFWIND
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Liebe Börsenfreunde!
Die US-Indizes konnten im Wochenverlauf ihre fulminante
Aufwärtsbewegung der Vorwoche behaupten, ja sogar fortsetzen.
Alle drei großen US-Indizes stehen nur noch zwei bis drei
Prozent von den jeweiligen 52-Wochen-Höchstständen entfernt.
Diese Entwicklung ist umso erstaunlicher, da noch kein Ende des
Zinserhöhungszyklus in Sicht ist und eigentlich das Motto "Never
fight the Fed", gelten sollte. Die Börsenregel, die besagt, dass
man sich während eines Zinserhöhungszyklus mit Aktienengagements
zurückhalten sollte, galt auch rückblickend für den großen Teil
des Jahresverlaufes 2005. Hier bewegten sich die US-Indizes mehr
oder weniger seitwärts, während andere Indizes - vor allem jene
in Europa und Asien, hier insbesondere in Japan, - sich mit
satten zweistelligen Kursgewinnen davon gestohlen haben.
Die Performance der US-Aktienmärkte in den vergangenen zwei
Wochen nimmt aber nun bereits beeindruckende Ausmasse an. Die
bisherige Bilanzsaison, die zu einem großen Teil die Erwartungen
erfüllen, teilweise sogar übertreffen konnte, hat die
Bewertungniveaus der US-Aktien solide untermauert. Diese
verharren, gemessen an den S&P-500-Unternehmen, mit einem
Kursgewinnverhältnis von 14 auf dem niedrigstem Stand seit 1996.
Das große Vertrauen der Investroen artikuliert sich auch in
einer US-Dollar-Stärke. Die US-Valuta hat im Wochenverlauf
sowohl gegenüber dem Euro als auch den Yen sowie zahlreichen
weiteren Devisen neue Zwei-Jahres-Höchststände erreicht. Im
Währungsverhältnis zur europäischen Einheitswährung mußten im
Tief zwischenzeitlich nur noch 1,1671 US-Dollar gezahlt werden,
dass war so wenige wie zuletzt im Oktober 2003. Ein Grund
hierfür könnte das zum Jahresende 2005 auslaufende Steuergesetz:
"Homeland Investment Act" sein. Es ermöglicht US-Gesellschaften,
die außerhalb der USA tätig sind, Geldvermögen mit hohen
steuerlichen Vergünstigungen in die USA zu repatriieren. Dies
belastet tendenziell die Währungen, die den Volkswirtschaften
zugrunde liegen in denen die Vermögen erwirtschaftet wurden.
Zum anderen gilt natürlich das hohe Zinsdifferential von zwei
Prozentpunkten gegenüber Europa und bis zu vier Prozent
gegenüber Japan als Treiber der momentan zu beobachteten US-
Dollar-Aufwertung. Dahingegen ist die Drohkulisse des Zwillings-
Defizits, resultierend aus einem hohen Leistungsbilanz- und
Haushaltsdefizits zur Zeit stark in den Hintergrund geraten,
obgleich die Problematik nicht verschwunden, ja im Gegenteil
sogar noch bedrohlicher geworden ist. Der negative
Handelsbilanzsaldo der USA betrug im September 2005 rund 66,1
Milliarden US-Dollar und stieg damit auf das höchste Niveau der
Wirtschaftsgeschichte. Die Importe stiegen um 2,4 Prozent, vor
allem aufgrund der hohen Ölpreise im Monat September, gegenüber
dem Vormonat. Die Exporte hingegen schrumpften um 2,6 Prozent,
wobei hier ein Streik bei Boeing einen etwas verzerrenden
Charakter ausgeübt hat.
Hier konnten Boeing-Flugzeuge im Wert von 2,5 Milliarden US-
Dollar nicht an ausländische Kunden ausgeliefert werden. Dennoch
ist der Anstieg des Handelsbilanzdefizits von zuvor 59,3
Milliarden US-Dollar um knapp 7 Milliarden US-Dollar als horrend
zu bezeichnen. Die US-Dollaraufwertung der vergangenen Monate
dürfte dazu beitragen, dass der Saldo rasch über die Marke von
70 US-Dollar getrieben wird. Denn es ist bereits heute absehbar,
dass die US-Dollar-Stärke den Importsog verstärken und die
Exporte der USA erheblich behindert werden. Damit steigt der
Bedarf an Kapital, den die USA generieren müssen, von zur Zeit
1,5 Milliarden US-Dollar, weiter nach oben an.
Durch die starke Aufwertung des US-Dollars waren die US-Indizes,
trotz Seitwärtsbewegung im Jahresverlauf 2005 für japanische und
europäische Investoren interessant, da diese alleine auf Grund
der Wechselkurseffekte zweistellige Renditezuwächse einfahren
konnten. Die Frage ist nun, ob auch für einen amerkanischen
Investor das Börsenjahr 2005 noch einen versöhnlichen Abschluss
findet. Hierzu wäre eine Jahresschlussrallye notwendig, die die
in den vergangenen zwei Wochen beobachtete Aufwärtsbewegung
prolongiert. Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario soll im
dritten Kapitel erörtert werden.
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3. AUSBLICK: STEHEN US-INDIZES VOR JAHRESSCHLUSS-RALLYE ?
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Wie die Schlussrallye aussieht erfahren Sie in unserem iWatch.Pro. (siehe www.ekip.de)
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4. LESERBRIEFE:
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Hallo liebes Ekip-Team
Ich gehöre auch noch zu den "treuen" Lesern des iWatch Pro und
habe mich seit Ihrem Teamwechsel noch nie gemeldet. Meine
Fragen: Wann ist mein Abo wieder fällig zur Erneuerung und was
kostet es? Ich würde gerne den Börsenbrief weiterhin erhalten da
ich ihn sehr interessant finde. Ich nehme an, dass ich noch
irgendwo registriert bin bei Ihnen unter meiner Mailadresse
xxxxx@bluewin.ch, denn Sie schicken mir den Brief regelmässig an
diese Adresse? Wie komme ich zum Archiv des iWatch pro? Seit dem
Teamwechsel scheint die alte Adresse nicht mehr zu stimmen?
Sicherlich habe ich etwas verpasst, denn ich habe den
Börsenbrief nicht immer total durchstudiert und so kann es sein,
dass ich wichtige
Angaben Ihrerseits übersehen habe.
Bitte seien Sie so nett und nehmen mal Mailkontakt mit mir auf.
Ich bedanke mich im voraus herzlich.
Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Y.K.
Sehr geehrte Frau Klee,
Vielen Dank für Ihre Anfrag und Ihr Lob. Da wir immer wieder
einmal Anfragen zum Thema ABO-Verlängerung haben,
veröffentlichen wir Ihren Leserbreif - ohne Ihre email-Adresse
zu nennen. Ihr ABO zu verlängern ist ganz einfach. Sie können
dies tun, indem Sie sich über die Internetseite www.ekip.de
einloggen: Kundenlogin, Ihre E-Mail Adresse, eingegebenes
Passwort und auf "Verlängerung" klicken. (Preis 120 ? für das
Jahresabo) - schont sind Sie wieder dabei.
Alternativ können Sie uns beauftragen dies für Sie zu
unternehmen. Über diesen Zugang sollten Sie dann auch ins Archiv
gelangen. Der Zugang auf die Datenbank schließt nach Aboablauf
automatisch.
Ich hoffe alle Fragen beantwortet zu haben und stehe für weitere
gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Ekip-Team
Nutzen Sie für Ihre Leserbriefe bitte folgende Adresse:
team@ekip.de
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5. BRIEF AUS ST.PETERSBURG UND OSTEUROPA:
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Liebe Leser,
Julia hat aktuell eine Pause
Schöne Grüße aus Piter
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6. AKTUELLE EMPFEHLUNGSLISTE UND PERFORMANCE
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Portfolio
Kürzel/Titel akt.Kurs Empf.in Empf.Kurs SL Handl.bedar
Arques Industries AG 129,41 05/30 131,5 118,34 halten
ALV Allianz 14,35 05/21 11,84 10,66 halten
Coeur d'Alene Mines 3,9 23.09.2005 3,76 3,38 halten
Kaufen
Kürzel/Titel akt.Kurs Empf.in Empf.Kurs SL Handl.bedar
TMY Transmeridian ($) 3,74 26.07.2005 2,4 2,16 kaufen
Barnabus Energy ($) 2,01 16.09.2005 1,6 1,44 kaufen
Shortpositionen
Kürzel/Titel akt.Kurs Empf.in Empf.Kurs SL Handl.bedar
General Motors (GM) ($) 23,51 05/18 31,05 34,16 halten
CIT (Citigroup) ($) 47,73 28.10.2005 45,65 50,22 halten
WMT (Wal-Mart) ($) 49,04 23.09.2005 43,77 48,15 ausgestoppt
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7. BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG DER AKTUELLEN TRADINGIDEEN
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Was Sie noch wissen sollten........
Der iWatch.Pro sagt es Ihnen. (www.ekip.de)
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8. TERMINE DER NAECHSTEN WOCHE
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M O N T A G, 14. November:
E.B.I.F. - Frankfurt
EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Zinstender
US/Wal-Mart Stores Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 0,57),
D I E N S T A G, 15. November:
DE/ZEW, Konjunkturerwartungen November
EU/BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
EU/BIP-Prognose Eurozone Q4 und Q1
EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Zinstender
US/Empire State Manufacturing Index November
US/Einzelhandelsumsatz Oktober
US/Erzeugerpreise Oktober
EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
US/Home Depot Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 0,68),Atlanta
M I T T W O C H, 16. November:
EU/Acea, Pkw-Neuzulassungen Oktober, Brüssel
EU/Verbraucherpreise (HVPI) Oktober
US/Verbraucherpreise Oktober
US/Realeinkommen Oktober
US/Lagerbestände September
US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
US/Applied Materials Inc, Ergebnis Q4 (PROGNOSE: 0,14),Santa Clara
D O N N E R S T A G, 17. November:
EU/Wirtschafts- und Währungskommissar Almunia, PK zur
Herbstprognose für die Eurozone 2005 bis 2007, Brüssel
EU/Industrieproduktion September
US/Baubeginne/-genehmigungen Oktober
US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Oktober
US/Philadelphia-Fed-Index November
US/Hewlett-Packard Co, Ergebnis Q4 (PROGNOSE: 0,46),Palo Alto
US/Walt Disney Co, Ergebnis Q4 (PROGNOSE: 0,18), Burbank
US/BEA Systems Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 0,10), San Jose
CZ/Feiertag ("Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie"),Börse geschlossen
F R E I T A G, 18. November:
DE/European Banking Congress 2005,
Kongress "Eurasia - Bull meets Tiger", u.a. mit
Trichet (EZB), Rato (IWF), Weber (Bundesbank),
Müller (Commerzbank), Ackermann (Deutsche Bank),
Hambrecht (BASF), Frankfurt
DE/Eurex, Kleiner Verfalltag, Frankfurt
US/Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI),
Book-to-Bill-Ratio Oktober
Finanzplatzgala E.B.I.F Frankfurt
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9. CHARTTECHNIK & AUSBLICK DOW JONES, S&P 500, NASDAQ, EURO UND GOLD
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Index /Anleihe/Währung Abstand vom 52 Wochen-Tief zum 52 Wochen Hoch Aktueller Stand (10.11.2005) Änderung in Prozent vom: 03.11.2005 bis: 10.11.2005
Dow Jones 6% - 3% 10640,1 1,12%
Nasdaq Comp. 10% - 1% 2196,68 1,69%
S&P 500 15% - 1% 1230,96 0,90%
Russell 2000 23% - 1% 664,93 0,94%
Gold 16% - 3% 465,95 1,04%
Oel (WTI) 58% - 16% 59,55 -5,85%
Silber 10% - 3% 7,65 1,32%
10-Jahres-Rendite USA 14% - 2% 4,56 -0,08
Euro-Dollar 0% - 15% 1,17 -0,02
Wenn Sie sich für die ausführliche Charttechnik interessieren, schauen Sie in unseren iWatch.Pro (siehe www.ekip.de)