Das weiße Haus wollte Terrorwarnungen nicht hören! ecki 14.09.01 00:44
Anschläge/Presse: Abschiebehäftling warnte vor Terrorakten
Hannover (AFP/vwd) - Vor der verheerenden Anschlagserie in den USA hat ein iranischer Abschiebehäftling im niedersächsischen Langenhagen nach Informationen der "Hannoverschen Neuen Presse" (Freitagsausgabe) den US-Geheimdienst in Washington telefonisch vor Terroranschlägen in den USA gewarnt. Der Secret Service habe dem Mann jedoch nicht glauben wollen. Dabei hatte der 29-jährige Ali S. nach Recherchen der Zeitung diese Woche als Zeitpunkt für die Anschläge genannt, die "die Weltordnung verändern" würden.
Ali S. hatte die Bediensteten der Abschiebehaft in Langenhagen dem Zeitungsbericht zufolge seit einem Monat bedrängt. Er habe "wichtige Informationen für die USA" und müsse dort dringend anrufen. Dies sei ihm erlaubt worden, doch als Ali S. sich als Häftling identifiziert habe, sei im Weißen Haus der Hörer aufgelegt und seine Warnungen als Geschwätz abgetan worden. S. habe nicht aufgegeben und noch Stunden vor den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon vor Anschlägen gewarnt. Seine Bitte, dem US-Präsidenten ein Fax schicken zu dürfen, sei abgelehnt worden.
Das niedersächsische Justizministerium habe erst am Mittwoch von den Telefonaten erfahren. Das daraufhin unterrichtete Innenministerium in Hannover habe dann das Bundesinnenministerium in Berlin eingeschaltet. Mitarbeiter des Secret-Service und der Generalbundesanwalt hätten den Iraner daraufhin vernommen.
vwd/13.9.2001/cn
13. September 2001, 23:20
Anschläge/Presse: Abschiebehäftling warnte vor Terrorakten
Hannover (AFP/vwd) - Vor der verheerenden Anschlagserie in den USA hat ein iranischer Abschiebehäftling im niedersächsischen Langenhagen nach Informationen der "Hannoverschen Neuen Presse" (Freitagsausgabe) den US-Geheimdienst in Washington telefonisch vor Terroranschlägen in den USA gewarnt. Der Secret Service habe dem Mann jedoch nicht glauben wollen. Dabei hatte der 29-jährige Ali S. nach Recherchen der Zeitung diese Woche als Zeitpunkt für die Anschläge genannt, die "die Weltordnung verändern" würden.
Ali S. hatte die Bediensteten der Abschiebehaft in Langenhagen dem Zeitungsbericht zufolge seit einem Monat bedrängt. Er habe "wichtige Informationen für die USA" und müsse dort dringend anrufen. Dies sei ihm erlaubt worden, doch als Ali S. sich als Häftling identifiziert habe, sei im Weißen Haus der Hörer aufgelegt und seine Warnungen als Geschwätz abgetan worden. S. habe nicht aufgegeben und noch Stunden vor den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon vor Anschlägen gewarnt. Seine Bitte, dem US-Präsidenten ein Fax schicken zu dürfen, sei abgelehnt worden.
Das niedersächsische Justizministerium habe erst am Mittwoch von den Telefonaten erfahren. Das daraufhin unterrichtete Innenministerium in Hannover habe dann das Bundesinnenministerium in Berlin eingeschaltet. Mitarbeiter des Secret-Service und der Generalbundesanwalt hätten den Iraner daraufhin vernommen.
vwd/13.9.2001/cn
13. September 2001, 23:20